Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Infos rund um Webcrawler, Teil 1

Infos rund um Webcrawler, Teil 1

 

Vor allem wenn es darum geht, Webinhalte systematisch und automatisiert zu erfassen, sind Webcrawler sehr wichtig. In einem zweiteiligen Beitrag vermitteln wir Infos rund um Webcrawler. Wir erklären, was es mit dieser Technologie auf sich hat, wie sie funktioniert und wo sie angewendet wird. Außerdem geben wir Tipps, wie eine Webseite mit Blick auf Webcrawler optimiert werden kann.

 

Was genau ist ein Webcrawler?

Der Webcrawler wird auch Webroboter oder Spider genannt. Es handelt sich um ein Computerprogramm, das das Internet automatisch durchsucht und Webseiten analysiert. Webcrawler werden hauptsächlich eingesetzt, um den Index von Suchmaschinen zu erweitern und auf einem aktuellen Stand zu halten.

 

Die grundlegende Funktionsweise

Üblicherweise beginnt ein Webcrawler auf einer oder mehreren Startseiten. Sie werden als Seeds bezeichnet. Von dort aus folgt der Webcrawler den Links auf den Webseiten und lädt die verlinkten Seiten herunter. Dieser Vorgang läuft eigenständig so lange weiter, bis der Crawler entweder den kompletten relevanten Bereich des Internets durchsucht oder eine vorher festgelegte Anzahl an Webseiten erreicht hat.

Während der Webcrawler das Internet durchsucht, liest er die Webseiten komplett aus und erfasst alle relevanten Informationen, die in Form von zum Beispiel Texten, Dateien oder Bildern auf der jeweiligen Seite hinterlegt sind. Dabei können verschiedene Faktoren das Verhalten des Crawlers beeinflussen:

·Die Tiefe bestimmt darüber, wie weit der Webcrawler in die Link-Struktur einer Webseite eintaucht.

·Die Breite legt die Anzahl der verschiedenen Seiten fest, die der Webcrawler aufruft.

·Die Geschwindigkeit entscheidet darüber, wie viele Webseiten pro Minute der Crawler verarbeitet.

·Die Wartezeit bemisst, wie viel Zeit zwischen dem Laden von zwei Webseiten vergeht.

Die Betreiber von Webseiten und die Anbieter von Suchmaschinen können außerdem Regeln oder Richtlinien vorgeben, die ein Webcrawler befolgen muss. Ein Beispiel dafür ist eine robots.txt-Datei. Ist sie in eine Webseite eingebettet, erhält der Webcrawler Anweisungen, welche Bereiche der Seite er indizieren oder auslassen soll.

 

Webcrawler und Suchmaschinen

Für die meisten Suchmaschinen bilden Webcrawler die Basis. Sie machen es möglich, Informationen aus dem gesamten Internet zusammenzufassen und gebündelt in einem Index zu erfassen. Beim Index handelt es sich um eine Datenbank, die die gesammelten Informationen und die Inhalte von Webseiten speichert. Gibt der Nutzer seine Suchanfrage in eine Suchmaschine ein, durchsucht sie nicht das ganze Internet, sondern nur den zuvor erstellten Index. Dadurch geht der Suchvorgang wesentlich schneller.

Ein Algorithmus wendet verschiedene Faktoren wie Linkpopularität oder Textrelevanz an, um die indexierten Seiten zu bewerten und zu organisieren. Zu den Aspekten, die die Algorithmen am häufigsten berücksichtigen, gehören folgende:

·Die Keyword-Dichte beschreibt, wie oft bestimmte Schlüsselwörter und Synonyme davon in einem Text vorhanden sind.

·Meta-Informationen stellen zusätzliche Infos wie zum Beispiel die Titel der Seiten oder Beschreibungen bereit.

·Anhand der Backlinks lässt sich feststellen, wie viele eingehende Links es auf einer Seite gibt und welche Qualität sie haben.

·PageRank ist ein Algorithmus, den Google entwickelt hat, um die Link-Struktur des Internets auszuwerten.

Webcrawler tragen entscheidend dazu bei, dass Suchmaschinen funktionieren und der Nutzer schnell und effektiv die Informationen findet, die er sucht.

 

Welchen Nutzen haben Webcrawler?

Wie effizient ein Webcrawler ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen zum Beispiel seine Fähigkeit, relevante Seiten aufzuspüren, und die Ressourcen, die er beim Crawling aufwendet. Im Internet ist eine gewaltige Menge an Informationen hinterlegt. Deshalb ist umso wichtiger, dass ein Webcrawler effektiv und präzise arbeitet.

Einen leistungsstarken Webcrawler kennzeichnet, dass er einerseits seine eigenen Ressourcen schont und andererseits die Server der besuchten Internetseiten nicht überlastet. Um das sicherzustellen, können Webmaster einem Webcrawler Anweisungen für bestimmte Verhaltensweisen geben, die sich zum Beispiel auf Ladezeiten oder Begrenzungen beziehen.

Im Laufe der Zeit ist die Entwicklung von Webcrawlern deutlich vorangeschritten. Moderne Crawler sind jetzt auch in der Lage, CSS und JavaScript auszuwerten und damit ebenso Inhalte zu erfassen, die dynamisch generiert sind.

Mit Blick auf den Nutzen sind die wichtigsten Punkte, dass Webcrawler

·Webseiten für Suchmaschinen indizieren.

·Internetseiten archivieren, um sie langfristig zu erhalten.

·Datenbanken und auch Vergleichsportale automatisch aktualisieren.

·überwachen, ob auf Webseiten Änderungen oder Aktualisierungen vorgenommen wurden.

 

In welchen Bereichen werden Webcrawler eingesetzt?

Auch wenn Webcrawler im Zusammenhang mit Suchmaschinen eine zentrale Rolle spielen, werden sie darüber hinaus in diversen Bereichen und Branchen für verschiedene Zwecke angewendet. Dazu zählt zum Beispiel das Data Minig, bei dem Informationen aus riesigen Datenmengen herausgefiltert werden. Auch bei der sogenannten Content-Aggregation, bei der Nachrichten, Meldungen und andere Beiträge gesammelt und zusammengefasst werden, sind Webcrawler im Einsatz.


Weitere Anwendungsbereiche sind die Marktforschung und das Preismonitoring. In der Marktforschung analysieren Crawler Wettbewerbsparameter und das Verhalten potenzieller Kunden, während sie im Preismonitoring dafür sorgen, dass die Verfügbarkeit von Produkten und die Preise stetig aktualisiert werden. Beim Social-Media-Monitoring wiederum beobachten und werten Webcrawler Trends und Meinungen in den sozialen Netzwerken aus.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Schadensersatz bei Ausfall von Telefon und Internet
Schadensersatz bei Ausfall von Telefon und Internet Plötzlich geht gar nichts mehr: Das Telefon ist tot, auf dem Computerbildschirm...
Achtung: Nicht auf Tech Support Scam hereinfallen!
Achtung: Nicht auf Tech Support Scam hereinfallen! Vorsicht, wenn Mitarbeiter von Microsoft am Telefon angeblich einen technischen Suppo...
Infos zu HIPERLAN
Übersicht und Infos zu HIPERLAN HIPERLAN steht als Oberbegriff für die Standards HIPERLAN/1, HIPERLAN/2, HIPERACCESS und HIPERLINK...
Bezahlen beim Online-Shopping: Die Möglichkeiten in der Übersicht, 2. Teil
Bezahlen beim Online-Shopping: Die Möglichkeiten in der Übersicht, 2. Teil Online einzukaufen, gehört längst zum All...
Aktuelle Infos und Tipps für den Fernsehkauf
Aktuelle Infos und Tipps für den Fernsehkauf Die Zeiten der guten alten Röhrenfernseher sind vorbei. Heute sind Fernseher gro&szl...

mehr Artikel

9 Fragen zu Chatbots, 2. Teil 9 Fragen zu Chatbots, 2. Teil   Bei Anwendungen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz, dem Machine Learning oder Robotern tauchen immer öfter auch die sogenannten Chatbots auf. Und der Zuspruch ist erstaunlich groß. So können sich nicht nur viele Unternehmen und Privatpersonen vorstellen, auf Chatbots zurückzugreifen. Vielmehr haben sprachgesteuerte Bots längst Einzug in die Haushalte gefunden. Grund genug, sich die ganze Sache einmal näher anzuschauen. In einem zweiteiligen Beitrag beantworten wir neun Fragen zu Chatbots. Dabei ging es im 1. Teil darum, was Chatbots überhaupt sind, was sie können, wo sie schon im Einsatz sind und was sie mit Künstlicher Intelligenz zu tun haben. Hier ist der 2. Teil!  Ganzen Artikel...

Wie sicher ist mobiles Bezahlen? Wie sicher ist mobiles Bezahlen?   Das Bezahlen mit dem Smartphone, das sogenannte Mobile Payment, ist auf dem Vormarsch. In den USA und in China ist es längst Alltag. Schweden und andere Länder in Skandinavien möchten, dass Bargeld schon bald komplett von der Bildfläche verschwindet. Dort laufen sogar die Opfergaben, die beim Sonntagsgottesdienst in den Klingelbeutel wandern, übers Smartphone. In Deutschland hingegen stehen viele Verbraucher dem mobilen Bezahlen eher skeptisch gegenüber. Grund genug, sich die Technik einmal näher anzuschauen.   Wo ist mobiles Bezahlen möglich?  Ganzen Artikel...

Pro & Kontra zum Smart Home anhand von 5 Fragen, 1. Teil Pro & Kontra zum Smart Home anhand von 5 Fragen, 1. Teil   Viele Dinge, die es heute gibt, sind nicht unbedingt lebensnotwendig, machen das alltägliche Leben aber ein ganzes Stück einfacher. So ist es auch mit dem Smart Home. Natürlich lässt sich das Haus genauso gut mit einem herkömmlichen Schlüssel öffnen und schließen. Doch es ist sehr bequem, wenn ein elektronisches Türschloss reagiert, sobald sich der Bewohner nähert. Schaltet sich eine intelligente Beleuchtung an und aus und simuliert dadurch, dass jemand zu Hause ist, können Einbrecher abgeschreckt werden. Und wenn die Heizung, die Lüftung und die Jalousien miteinander kommunizieren, kann das Energie einsparen und damit langfristig die Kosten senken.  Ganzen Artikel...

Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 1. Teil Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 1. Teil Das Internet ist längst zu einem festen, fast schon selbstverständlichen Bestandteil des Alltags geworden. Doch damit der Nutzer im Internet surfen kann, braucht er einen Anschluss. Und dabei stehen inzwischen verschiedene Varianten zur Auswahl.   Ganzen Artikel...



Wann lohnt sich Zuhause ein LTE-Tarif? Wann lohnt sich Zuhause ein LTE-Tarif?   Webseiten laden eine gefühlte Ewigkeit, Filme ruckeln ständig, Video-Telefonate brechen plötzlich ab und der Download von größeren Dateien oder Spielen nimmt Stunden in Anspruch: Schnelles Internet ist nach wie vor alles andere als selbstverständlich. Vor allem in ländlichen Gebieten bleiben heimische Internetanschlüsse oft sehr lahm.  Ganzen Artikel...