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Sendeleistung von WLan-Antennen

Übersicht zur Sendeleistung von WLan Antennen 

Zu den Hauptargumenten für ein WLan-Netzwerk gehört sicherlich, dass es überaus praktisch und komfortabel ist, auf das lästige Kabelgewirr verzichten zu können.

In vielen Fällen verfügen handelsübliche WLan-Endgeräte bereits über integrierte Antennen, durch eine externe WLan-Antenne können die Reichweite des Netzwerkes und auch die Signalqualität aber meist deutlich erhöht werden.

 

 

Hier die wichtigsten Infos zu WLan Antennen sowie deren Reichweiten in der Übersicht:

 

        

Üblicherweise erreichen die Antennen von WLan-802.11-Engeräten Reichweiten von 30 bis 100 Meter im Freien, in geschlossenen Räumen sind bei modernen Geräten auf neuestem Stand Reichweiten von bis zu 80 Metern möglich.

Besteht Sichtkontakt, können externe Rundstrahlantennen Distanzen zwischen 100 und 300 Metern bei freien Flächen überbrücken. Als Hindernisse für WLan-Verbindungen erweisen sich Bäume sowie Wände aus Stahl und Beton, wobei zwar auch Leichtbauwände die Signale dämpfen, aber durchdrungen werden.   

       

WLan nach den Standards 802.11b mit maximal 11 Mbit pro Sekunde und 802.11g mit höchstens 54 Mbit pro Sekunde nutzt das 2,4-GHz ISM-Band.

Damit beeinflussen alle Gegenstände, die dicker sind als 12,5 Zentimeter und sich in der Nähe befinden, die Richtcharakteristik der Antennen, wobei der Effekt umso mehr ins Gewicht fällt, je größer die elektrische Leitfähigkeit des Materials ist, aus dem die Gegenstände bestehen. 

       

WLan nach dem Standard 802.11a nutzt das 5-GHz-Band. Dabei steht ein größerer Frequenzbereich mit einer Bandbreite von 455 MHz und 19 sich nicht überlappenden Frequenzen zur Verfügung. Im Normalbetrieb ist eine Sendeleistung von 30 mW zulässig, bei strengeren Auflagen sind Sendeleistungen bis zu 1000 mW erlaubt.

Allerdings müssen die Transmit Power Control und die Dynamic Frequency Selection sicherstellen, dass es zu keinen Störungen von Satellitenverbindungen oder Radargeräten kommt und auch die Hardwarekosten bei dieser Variante sind deutlich höher.

       

Der Antengewinn, der in dBi ausgedrückt wird, ergibt sich durch die Bündelung der elektromagnetischen Wellen. Die Gesamtsendeleistung eines WLan-Gerätes errechnet sich aus der Sendeleistung, dem Gewinn durch einen Verstärker sowie den Gewinn durch die Antenne, abzüglich der Dämpfung durch Kabel, Stecker und den Blitzschutz.

Allerdings wird nur der Sendeweg berechnet, der eine bestimmte Sendeleistung nicht übersteigen darf. Unabhängig davon, ob gekaufte oder selbstgebaute WLan Antennen verwendet werden, trägt der Betreiber des Netzwerkes die Verantwortung dafür, dass die zulässigen Grenzwerte eingehalten werden.

Im Hinblick auf den Empfangsweg gibt es keine gesetzlichen Beschränkungen.

       

Einige WLan-Geräte sind mit Antenna Diversity Modes ausgestattet. Dabei werden Fehler, die durch Interferenzen verursacht werden, reduziert, weil es zwei Antennen gibt, die zeitgleich oder abwechselnd zum Senden und zum Empfangen oder streng getrennt in jeweils eine Richtung genutzt werden.

Letzteres hat den Vorteil, dass für den Empfang eine WLan Antenne genutzt werden kann, die andernfalls über der erlaubten Sendeleistung liegen würde.

 

 

Thema: Übersicht zur Sendeleistung von WLan Antennen 

 
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