Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Bezahlen im Netz - Infos und Tipps

Bezahlen im Netz - Infos und Tipps 

Wer im Geschäft an der Kasse steht, muss sich lediglich entscheiden, ob er seinen Einkauf bar oder mit Karte bezahlen möchte. Beim Online-Shopping sieht die Sache schon anders aus. Hier stehen nämlich deutlich mehr Zahlungsmöglichkeiten zur Auswahl. Aber welche Methode ist sicher?

 

 

Hier unser Ratgeber mit den wichtigsten Infos und Tipps zum Bezahlen im Netz!  

 

Bezahlen im Netz - per Kreditkarte

Während die Kreditkarte in Deutschland nicht unbedingt zu den gängigsten Zahlungsmitteln gehört, werden in anderen Ländern selbst Kleinstbeträge mit der Kreditkarte bezahlt. In den USA beispielsweise wandert eher selten Bargeld über die Ladentheke.

Stattdessen wird regelmäßig die Kreditkarte gezückt. Dies ist ein Grund dafür, dass viele Onlineshops mit der Kreditkarte als bevorzugtes Zahlungsmittel arbeiten. Dies gilt vor allem für Onlineshops, die international tätig sind. Die Vorteile bei einer Kreditkartenzahlung sind die Schnelligkeit und die Sicherheit. So muss der Kunde lediglich ein paar Daten eingeben und schon kann der Verkäufer die Auftragsabwicklung starten. Sollte es zu Problemen kommen, kann der Kunde sein Geld in aller Regel vom Kreditkartenanbieter zurückholen lassen.

Das Risiko bei einer Kreditkartenzahlung besteht darin, dass der Kunde sensible Daten verschickt. Deshalb sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Verbindung verschlüsselt ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Internetadresse mit https beginnt und im Browser ein Schlüssel oder ein Vorhängeschloss erscheint.  

 

Bezahlen im Netz - per Lastschrift oder Kauf auf Rechnung

Ähnlich sicher wie eine Kreditkartenzahlung ist das Zahlen per Lastschrift. Dabei ermächtigt der Kunde den Verkäufer dazu, den Rechnungsbetrag vom Konto einzuziehen. Da der Kunde dafür seine Bankverbindung übermitteln muss, sollte er aber auch hier unbedingt auf eine verschlüsselte Verbindung achten. Sollte es Schwierigkeiten geben, kann der Kunde den abgebuchten Betrag innerhalb von acht Wochen zurückholen. 

Die mit Abstand sicherste Variante einen Online-Einkauf zu bezahlen, ist der Kauf auf Rechnung. Hier erhält der Kunde die Ware zusammen mit der Rechnung. Er muss also erst dann bezahlen, wenn die Ware wohlbehalten bei ihm angekommen ist. Entscheidet sich der Kunde, die Ware zurückzuschicken, muss er keine Zahlung leisten und somit auch nicht auf eine Rückerstattung warten. Allerdings birgt ein Rechnungskauf hohe Risiken für den Verkäufer.

Schließlich könnte der Käufer eine falsche Identität benutzt haben oder die Rechnung einfach nicht bezahlen. Deshalb wird ein Kauf auf Rechnung in Online-Shops nur selten angeboten, und wenn, dann steht der Rechnungskauf meist nur Bestandkunden und bei Bestellungen bis zu einem gewissen Wert zur Verfügung.  

 

Bezahlen im Netz - per Vorkasse oder Nachnahme

Eine sehr weit verbreitete Bezahlmethode im Netz ist der Kauf per Vorkasse. Anders als beim Rechnungskauf geht hier der Kunde in Vorleistung. Er bezahlt und wenn der Verkäufer das Geld erhalten hat, schickt er die bestellte Ware los. Problematisch kann ein Kauf per Vorkasse dann sein, wenn der Kunde den Rechnungsbetrag überweist.

Eine Überweisung, die der Kunde selbst veranlasst hat, kann er nämlich im Normalfall nicht mehr rückgängig machen. Bevor der Kunde Vorkasse leistet, sollte er sich deshalb informieren, wie seriös der Verkäufer ist. Ein guter Anhaltspunkt ist das Impressum. Seriöse Händler nennen hier ihre kompletten Kontaktdaten, darunter eine Postanschrift und eine Telefonnummer. Auch Zertifikate, die den Online-Shop als geprüften und sicheren Shop ausweisen, und Bewertungen anderer Internetnutzer sind Hinweise auf einen vertrauenswürdigen Anbieter.

Eine andere Variante ist der Kauf per Nachnahme. Bei der Nachnahme übergibt der Kunde den Rechnungsbetrag an den Boten, wenn dieser die Sendung liefert. Nachteilig an einem Kauf per Nachnahme ist, dass der Kunde bei der Lieferung zu Hause sein und den Rechnungsbetrag in bar zur Hand haben muss. Zudem werden mehrere Euro Nachnahmegebühren fällig. Unbedingt sicherer als andere Bezahlmethoden ist ein Kauf per Nachnahme nicht.

Der Kunde muss zwar keine sensiblen Daten preisgeben und erhält auf jeden Fall eine Lieferung des Händlers. Ob sich die bestellte Ware aber tatsächlich in dem Päckchen befindet und ob die Ware unversehrt ist, kann der Kunde meist erst im Nachhinein prüfen. Die wenigsten Brief- und Paketzusteller werden nämlich die Zeit haben, abzuwarten, bis der Empfänger seine Sendung gründlich in Augenschein genommen hat. 

 

Bezahlen im Netz - mittels Online-Bezahlsystem

Bei Online-Bezahlsystemen kommt ein Drittanbieter ins Spiel. Der Kunde führt dazu ein Konto beim jeweiligen Zahlungsdienstleister. Auf dieses Konto kann er ein Guthaben einzahlen. Zudem ist das Konto mit dem Girokonto oder einem Kreditkartenkonto verknüpft. Kauft der Kunde in einem Onlineshop ein, wickelt der Dienstleister die Zahlung ab.

Dazu bucht er den Rechnungsbetrag vom Guthaben des Kunden, oder falls das Guthaben nicht ausreicht, vom verknüpften Giro- oder Kreditkartenkonto ab und leitet das Geld an den Verkäufer weiter. Für den Kunden hat dieses Verfahren drei Vorteile. Zum einen muss er keine sensiblen Daten preisgeben und der Verkäufer erfährt nur den Nutzernamen des Kunden beim Zahlungsdienstleister. Zum anderen hat der Kunde einen Ansprechpartner, falls es zu Problemen kommen sollte. Ein Zurückholen des Geldes ist ebenfalls möglich. Der dritte Pluspunkt ist die Schnelligkeit.

So wird der Händler sofort informiert, dass die Zahlung erfolgt ist und er die Auftragsabwicklung starten kann. Für den Kunden als Käufer sind die Dienstleistungen des Online-Bezahlsystemanbieters kostenlos. Allerdings ist sehr wichtig, dass der Kunde ein sicheres Passwort für den Online-Bezahldienst wählt und es gut schützt. Viele Phishing-Mails zielen nämlich darauf ab, an genau diese Information zu kommen.   

 

Bezahlen im Netz - die Gebühren

Welche Bezahlmethoden ein Online-Shop anbietet, bleibt grundsätzlich ihm selbst überlassen. Der Kunde kann grundsätzlich nicht verlangen, dass ihm der Händler eine Bezahlmöglichkeit in der vom Kunden bevorzugten Form zur Verfügung stellt. Dass für bestimmte Bezahlmöglichkeiten zusätzliche Gebühren erhoben werden, ist ebenfalls zulässig. Für den Händler fallen nämlich auch Kosten an, wenn er mit Online-Bezahlsystemen, Kreditkartenunternehmen und Banken zusammenarbeitet.

 

Allerdings muss der Online-Shop in Sachen Gebühren ein paar Grundregeln einhalten:

 

·         Der Händler muss mindestens eine gängige Bezahlmethode anbieten, die kostenfrei genutzt werden kann.

·         Die Aufschläge, die der Händler für bestimmte Bezahlmethoden verlangt, dürfen nicht höher sein als die Gebühren, die der Händler an den jeweiligen Dienstleister bezahlen muss.

Spätestens in der letzten Übersicht vor dem Bestell-Button muss der Händler klar und deutlich aufführen, wie hoch die Gesamtkosten für die Bestellung sind und wie sie sich zusammensetzen.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

Thema: Bezahlen im Netz - Infos und Tipps

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Neue Regelungen bei Umzug mit dem Internetanschluss
Die neuen Regelungen zum Festnetz- und Internetanschluss bei einem Umzug während der Vertragslaufzeit in der Übersicht Bisher kam...
Aenderungen - Medien und Telekommunikation ab 2012
Die wichtigsten Änderungen im Bereich Medien und Telekommunikation ab 2012 Wie nahezu jedes Jahr wird auch das Jahr 2012 einige Ver&aum...
IT-Infrastruktur fürs Homeoffice optimieren
IT-Infrastruktur fürs Homeoffice optimieren Computer, Smartphone & Co. sind längst selbstverständliche Begleiter im A...
Aktuelle Tipps zum Kauf von Spielekonsolen
Aktuelle Tipps zum Kauf von SpielekonsolenVon Sport bis Karaoke und von Strategie bis Action: Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass...
Sozialtarif der Telekom - wer ihn nutzen kann
Sozialtarif der Telekom - wer ihn nutzen kann und wie er beantragt wird Telefon, Handy und Internet gehören heute zum normalen Lebensst...

mehr Artikel

Bezahlen beim Online-Shopping: Die Möglichkeiten in der Übersicht, 2. Teil Bezahlen beim Online-Shopping: Die Möglichkeiten in der Übersicht, 2. Teil   Online einzukaufen, gehört längst zum Alltag dazu. Doch wer Ware im Internet bestellt, muss sie natürlich auch bezahlen. Früher waren die Vorkasse und der Kauf auf Rechnung die gängigsten Zahlungsmethoden. Inzwischen bieten Online-Shops eine Reihe weiterer Möglichkeiten, bei denen oft Drittanbieter oder Banken dazwischengeschaltet sind. Die Abläufe sollen dadurch nutzerfreundlich, einfach, schnell und sicher sein. Doch welche Bezahldienste gibt es überhaupt? Und welche Methode ist die beste Wahl? In einem zweiteiligen Beitrag vermitteln wir die wichtigsten Infos zum Thema. Hier ist der 2. Teil!    Ganzen Artikel...

Schadensersatz bei Ausfall von Telefon und Internet Schadensersatz bei Ausfall von Telefon und Internet   Plötzlich geht gar nichts mehr: Das Telefon ist tot, auf dem Computerbildschirm erscheinen anstelle von Internetseiten nur Fehlermeldungen und der per WLan verbundene Drucker gibt bestenfalls ein leises Piepsen von sich. Wer diese Situation schon einmal erlebt hat, kennt das unangenehme Gefühl der Ohnmacht, das sich dann einstellt. Mit etwas Glück hat sich nur irgendwo ein Kabel gelöst oder nach einem Neustart des Routers ist alles wieder in Ordnung. Doch was, wenn nicht? Was ist mit den Ausfallzeiten? Muss der Anbieter die Grundgebühr für die Zeiten ohne Gegenleistung erstatten? Besteht vielleicht ein Anspruch auf Schadensersatz?  Ganzen Artikel...

Sicherheitsziele bei Wireless Lan Die 6 Sicherheitsziele bei Wireless LAN Zu den größten Problemen von Wireless LAN gehört die Sicherheit. Im Vergleich mit kabelgebundenen Netzwerken zeigt sich, dass die öffentliche Luftschnittstelle, die funk-basierte Systeme nutzen, durchaus Gefahrenpotenzial für Angriffe bietet. So kann ein potenzieller Angreifer diese Schnittstelle nutzen, um persönliche oder unternehmensinterne Daten des WLAN-Betreibers in Erfahrung zu bringen, denn letztlich lässt sich die Ausbreitung eines Funksystems nur in begrenztem Umfang steuern.  Ganzen Artikel...

5 aktuelle Tipps für sicheres Surfen im Urlaub 5 aktuelle Tipps für sicheres Surfen im Urlaub   Der Sommer naht und damit rückt auch die Urlaubszeit immer näher. Verglichen mit früher, hat sich dabei mit Blick auf die Kommunikation einiges verändert. So muss heutzutage niemand mehr Kleingeld sammeln oder eine Telefonkarte kaufen und eine Telefonzelle suchen, um vom Urlaubsort aus mal eben zu Hause anzurufen. Statt Postkarten werden SMS, E-Mails oder Nachrichten samt Bildern mit Messenger-Diensten verschickt. Und auch die Landkarte, der Straßenatlas und selbst die Urlaubslektüre bleiben immer öfter daheim. Sie finden sich nämlich zunehmend auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop.  Ganzen Artikel...



Tipps zu WDS und Repeating Infos und Tipps zu WDS und Repeating Das Kürzel WDS steht für Wireless Distribution oder Distributed System und meint ein Funknetzwerk, das sich aus mehreren WLan-Basisstationen zusammensetzt. Ein WDS kommt beispielsweise dann ins Spiel, wenn ein Access Point nicht ausreicht, um in allen Räumen einer Wohnung per Wlan-Verbindung ins Internet zu gehen oder wenn ein DSL-Anschluss von mehreren Anwendern genutzt werden soll, die Router aber nicht per Kabel miteinander verbunden werden können. In diesem Fall erweitert das WDS das Funknetzwerk flächenmäßig, wobei keine Kabelverbindung mehr notwendig ist, aber jede Basisstation separat mit Strom versorgt werden muss.    Ganzen Artikel...