Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

5 Fragen zur Cyberversicherung

5 Fragen zur Cyberversicherung

 

Hackerangriffe können nicht nur einen großen finanziellen Schaden anrichten, sondern auch das Image nachhaltig beschädigen. Betreiber von Webseiten, Onlineshops und Unternehmen sollten sich deshalb mit einer Cyberversicherung befassen.

Doch was leistet so eine Versicherung eigentlich? Was deckt sie nicht ab? Und wie teuer ist sie? Wir beantworten fünf Fragen zur Cyberversicherung!

 

1. Für wen ist eine Cyberversicherung sinnvoll?

Angriffe von Hackern kann eine Cyberversicherung zwar nicht verhindern. Aber sie hilft dabei, die Schäden aufzufangen, die durch die Cyberattacken entstehen. Dabei können die Machenschaften von Cyber-Kriminellen verschiedenste Folgen haben. Das Spektrum reicht von finanziellen Einbußen über massive Imageschäden bis hin zu jahrelangen Rechtsstreitigkeiten.

Eine Cyberversicherung kann sich letztlich für jedes Unternehmen lohnen, das digital arbeitet, mit sensiblen Kunden- oder Firmendaten hantiert und auf die Daten angewiesen ist. Wie groß das Unternehmen ist, spielt keine Rolle. Zwar werden große Unternehmen öfter zur Zielscheibe von Cyberattacken. Aber das Risiko ist für einen mittelständischen Betrieb, eine kleine Firma oder ein Einzelunternehmen unterm Strich genauso hoch.

Führt ein Cyberangriff zum Beispiel dazu, dass ein Onlineshop mehrere Tage lang nicht erreichbar ist, geht viel Umsatz verloren. Schlimmer als die Umsatzeinbußen wird es, wenn es den Hackern gelingt, auf sensible Kundendaten wie Adressen, Bankverbindungen oder Kreditkartendaten zuzugreifen. Denn zu den Kosten kommt dann noch ein Imageschaden dazu. Die Kunden verlieren das Vertrauen und es dauert mitunter sehr lange, bis der Onlineshop das Vertrauen seiner Kunden wiedergewonnen hat.

 

2. Welche Risiken sichert eine Cyberversicherung ab?

Der genaue Leistungsumfang einer Cyberversicherung hängt vom Anbieter und dem gewählten Tarif ab. Grundsätzlich bezieht sich der Versicherungsschutz aber auf die Folgen von Cyberattacken, die sich für den Versicherungsnehmer und für Dritte ergeben.

Eigenschäden bestehen zum Beispiel in Umsatzeinbußen oder im Verlust von wichtigen Unternehmensdaten und Geschäftsgeheimnissen. Die Schäden Dritter umfassen meist Ansprüche auf Schadensersatz, weil gegen Geheimhaltungspflichten verstoßen, Bestimmungen zum Datenschutz nicht eingehalten oder Persönlichkeitsrechte verletzt wurden.

Zu den typischen Risiken, vor denen eine Cyberversicherung schützt, gehören folgende:

·Datenverluste und Verletzungen der Datenschutzbestimmungen

·Imageschäden

·Schäden infolge von Viren, Trojanern und anderer Schadsoftware

·Überlastung des IT-Systems infolge von DDoS-Attacken

·Ausfälle und Unterbrechungen nach Schäden am IT-System

·Cyberattacken und Erpressungen

·Bedienfehler von Mitarbeitern

·Aufwendungen, um Daten und Programme wiederherzustellen

 

3. Welche Leistungen erbringt eine Cyberversicherung?

Tritt der Versicherungsfall ein, reguliert die Cyberversicherung die finanziellen Schäden, die aus der Attacke resultieren. Konkret kommt sie in aller Regel für die Aufwendungen für

·die Rechtsberatung,

·das Krisenmanagement und IT-Experten,

·Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Kreditüberwachung,

·Lösegeldzahlungen,

·Ausfälle infolge des unterbrochenen Betriebs,

·Schadensersatz nach Verletzungen des Datenschutzes sowie

·Vertragsstrafen

auf. Außerdem übernimmt die Versicherung üblicherweise die Kosten im Zusammenhang mit der Wiederherstellung von Daten und Systemen und für Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit. Zusätzlich dazu bieten viele Versicherer auch umfangreiche Beratungen an, die die IT-Infrastruktur optimieren und Cyber-Attacken erschweren sollen.

 

4. Was ist nicht im Versicherungsumfang enthalten?

Der Leistungsumfang einer Cyberversicherung beschränkt sich auf den IT-Bereich. Personenschäden sind in aller Regel nicht abgedeckt. Andererseits führen Cyberangriffe auch eher selten unmittelbar zu Personenschäden im klassischen Sinne. Sachschäden sind oft ebenfalls ausgeklammert. Inzwischen gibt es allerdings ein paar Anbieter, die Schäden an der Hardware zumindest bis zu einer bestimmten Summe regulieren.

Komplett ausgenommen aus dem Versicherungsschutz sind Schäden, die der Versicherungsnehmer selbst vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat. Das gilt zum Beispiel für Verletzungen des Wettbewerbs- oder Patentrechts, für Schäden im Innenverhältnis zwischen dem Versicherungsnehmer und einer mitversicherten Person, für Garantiezusagen oder für Schäden infolge von behördlichen Vollstreckungsmaßnahmen. Auch die Schäden, die unmittelbare Folgen von Terrorakten und Kriegen sind, sind in aller Regel nicht versichert.

 

5. Was kostet eine Cyberversicherung?

Es ist nicht möglich, pauschal zu beziffern, wie teuer eine Cyberversicherung ist. Denn die Kosten werden individuell für den jeweiligen Versicherungsnehmer berechnet. Dabei fließen verschiedene Faktoren in die Berechnung ein. Zu diesen Faktoren gehören in erster Linie folgende:

 

Jahresumsatz

Um die Größe eines Unternehmens und dessen Aktivitäten zu beurteilen, greifen Cyberversicherer auf den Jahresumsatz zurück. Je mehr Umsatz ein Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten gemacht hat, desto größer ist das Risiko für einen Hackerangriff. Und ein hohes Risiko führt dazu, dass die Versicherungsprämie entsprechend hoch angesetzt wird.

 

Versicherungssumme

Die Versicherungssumme beziffert den Betrag, den die Cyberversicherung im Schadensfall maximal bezahlt. Viele Versicherungen haben pauschale Werte, aber sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer können individuell vereinbaren, wie hoch die Versicherungssumme sein soll. Grundsätzlich wichtig ist, den Betrag nicht zu niedrig anzusetzen. Denn wenn die Versicherungssumme nicht ausreicht, um den Schaden im Ernstfall abzudecken, muss der Versicherungsnehmer den Rest aus eigener Tasche aufbringen.

 

Tarifbausteine

Eine Cyberversicherung ist in aller Regel kein vorgefertigtes Paket, sondern basiert auf dem Baukastenprinzip. Es gibt einen Basisschutz, den der Versicherungsnehmer durch verschiedene Zusatzbausteine individuell nach seinem Bedarf ausgestaltet. Je umfangreicher der Versicherungsschutz ist, desto teurer wird der Tarif.

 

Maßnahmen zur IT-Sicherheit


Eine Cyberversicherung klärt im Vorfeld ab, ob und welche Sicherheitsmaßnahmen der Versicherungsnehmer eingerichtet hat. Ein bestimmtes Mindestmaß an IT-Schutzvorkehrungen muss vorhanden sein, damit der Versicherungsvertrag überhaupt zustande kommen kann. Ansonsten richten sich die Kosten nach dem Risiko. Besteht bei der IT-Sicherheit ein guter und vergleichsweise umfangreicher Schutz, ist das Risiko für einen erfolgreichen Cyberangriff geringer. Die Cyberversicherung honoriert das mit einer günstigeren Prämie.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

 

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Powerline als Alternative zu WLan
Infos zu Powerline als Alternative zu WLan Auch in einem Zeitalter, in dem in nahezu jedem Haushalt mindestens ein Rechner steht und das Int...
Die Vorteile und Nachteile vom IP-basierten Anschluss, 2. Teil
Die Vorteile und Nachteile vom IP-basierten Anschluss, 2. Teil Das altbewährte Festnetz wird langsam, aber sicher zum Auslaufmodell...
Die wichtigsten Tipps für sichere Passwörter
Die wichtigsten Tipps für sichere Passwörter Ob ein gehackter E-Mail-Account, unerklärliche Rechnungen von Onlineshops, pl&ou...
Wie sinnvoll ist eine Cyberversicherung für private Nutzer?
Wie sinnvoll ist eine Cyberversicherung für private Nutzer? Inzwischen werden immer öfter Cyberversicherungen angeboten, die s...
Was sind Social Bots?
Was sind Social Bots? Wenn es um neue Begrifflichkeiten geht, ist US-Präsident Donald Trump oft nicht weit. Und auch wenn er den Begrif...

mehr Artikel

Aenderungen - Medien und Telekommunikation ab 2012 Die wichtigsten Änderungen im Bereich Medien und Telekommunikation ab 2012 Wie nahezu jedes Jahr wird auch das Jahr 2012 einige Veränderungen für Verbraucher mit sich bringen. Im Bereich Medien und Telekommunikation ergeben sich die Änderungen dabei in erster Linie durch das novellierte Telekommunikationsgesetz, kurz TKG, auch wenn das konkrete Datum, an dem das TKG in Kraft tritt, noch nicht endgültig feststeht.    Ganzen Artikel...

Die grössten Gefahren beim Online-Banking Übersicht: die größten Gefahren beim Online-Banking  Es ist durchaus verständlich, dass immer mehr Bankkunden auf das Online-Banking zurückgreifen. Schließlich ist es überaus bequem, nur den heimischen Rechner oder unterwegs das Smartphone oder Tablet anschalten zu müssen, um den Kontostand abzufragen, eine Überweisung zu tätigen, einen Dauerauftrag einzurichten oder andere Bankgeschäfte zu erledigen.    Ganzen Artikel...

Schadensersatz bei Ausfall von Telefon und Internet Schadensersatz bei Ausfall von Telefon und Internet   Plötzlich geht gar nichts mehr: Das Telefon ist tot, auf dem Computerbildschirm erscheinen anstelle von Internetseiten nur Fehlermeldungen und der per WLan verbundene Drucker gibt bestenfalls ein leises Piepsen von sich. Wer diese Situation schon einmal erlebt hat, kennt das unangenehme Gefühl der Ohnmacht, das sich dann einstellt. Mit etwas Glück hat sich nur irgendwo ein Kabel gelöst oder nach einem Neustart des Routers ist alles wieder in Ordnung. Doch was, wenn nicht? Was ist mit den Ausfallzeiten? Muss der Anbieter die Grundgebühr für die Zeiten ohne Gegenleistung erstatten? Besteht vielleicht ein Anspruch auf Schadensersatz?  Ganzen Artikel...

Die Vorteile und Nachteile vom IP-basierten Anschluss, 2. Teil Die Vorteile und Nachteile vom IP-basierten Anschluss, 2. Teil    Das altbewährte Festnetz wird langsam, aber sicher zum Auslaufmodell. Zwar bleibt das Festnetz natürlich erhalten. Doch die Übertragung von Sprache - und damit der eigentliche Verwendungszweck der Telefonleitung - wird technisch gesehen zur Nebensache. Schon jetzt fließt die Telefonleitung in vielen Haushalten als Voice-over-IP-Datenstrom zusammen mit anderen Datenpaketen durch die Internetverbindung. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis das in allen Haushalten so ist. Denn die bisherigen Analog- und ISDN-Anschlüsse werden nach und nach auf IP-basierte Anschlüsse umgestellt.  Ganzen Artikel...



Pro & Kontra zum Smart Home anhand von 5 Fragen, 1. Teil Pro & Kontra zum Smart Home anhand von 5 Fragen, 1. Teil   Viele Dinge, die es heute gibt, sind nicht unbedingt lebensnotwendig, machen das alltägliche Leben aber ein ganzes Stück einfacher. So ist es auch mit dem Smart Home. Natürlich lässt sich das Haus genauso gut mit einem herkömmlichen Schlüssel öffnen und schließen. Doch es ist sehr bequem, wenn ein elektronisches Türschloss reagiert, sobald sich der Bewohner nähert. Schaltet sich eine intelligente Beleuchtung an und aus und simuliert dadurch, dass jemand zu Hause ist, können Einbrecher abgeschreckt werden. Und wenn die Heizung, die Lüftung und die Jalousien miteinander kommunizieren, kann das Energie einsparen und damit langfristig die Kosten senken.  Ganzen Artikel...