Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Cookies verwalten - Infos und Tipps

Cookies verwalten - Infos und Tipps

 

“Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen ein optimales Surferlebnis zu bieten.” Ein Hinweis in diesem Stil erscheint auf vielen Internetseiten und informiert den Besucher darüber, dass der Seitenbetreiber sogenannte Cookies einsetzt.

Sowohl der Europäische Gerichtshof als auch der Bundesgerichtshof haben aber entschieden, dass eine reine Information oft nicht genügt (EuGH Az. C-673/17 und BGH Az. I ZR 7/16). Denn meistens möchte der Seitenbetreiber neben den Cookies, die für den Aufruf der Webseite unbedingt notwendig sind, weitere Cookies setzen, die dann zum Beispiel Werbezwecken oder der Nachverfolgung dienen. Dafür braucht er aber die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers.

Willigt der Nutzer nicht ein, darf der Seitenbetreiber keine Cookies setzen. Und um zuzustimmen, reicht es nicht aus, wenn der Nutzer lediglich die voreingestellten Cookies bestätigt. Stattdessen muss er selbst eine Auswahl treffen. Meist erfolgt das, indem der Nutzer die entsprechenden Cookies mit einem Haken markiert, ankreuzt oder einen Schiebebutton verschiebt. 

Doch was genau sind Cookies eigentlich? Wie funktionieren sie? Und wie kann der Nutzer ein ungewolltes Tracking vermeiden? Wir haben Infos und Tipps zum Verwalten von Cookies zusammengestellt!

 

Was sind Cookies?

Cookies sind kleine Dateien, die auf dem Gerät gespeichert werden, wenn der Nutzer eine Internetseite aufruft. Besucht er diese Seite irgendwann erneut, erkennt sie ihn dank der abgelegten Cookies wieder.

Allerdings registrieren die Dateien nicht nur den Besuch der Seite. Stattdessen können Cookies auch personenbezogene Informationen erfassen und an Dritte weitergeben. Dazu zählen zum Beispiel

·         die IP-Adresse des Nutzers,

·         wie oft und wie lange der Nutzer im Internet surft,

·         welche Seiten der Nutzer aufruft und damit, welche Inhalte ihn besonders interessieren,

·         die Daten, die der Nutzer in Online-Formulare eingibt,

·         die E-Mail-Adresse,

·         Passwörter für Internetseiten, Internet-Konten und andere Anwendungen,

·         kürzlich angesehene Produkte oder

·         Inhalte von Warenkörben.

Mittels Cookies können Unternehmen das Surfverhalten beobachten und die gesammelten Daten zusammenfügen, um auf diese Weise ein umfassendes Profil über den Nutzer zu erstellen. Anschließend kann das Nutzerprofil beispielsweise zu Werbezwecken vermarktet werden. Dabei ist der Wert eines Nutzerprofis umso höher, je mehr Details es enthält. 

 

Welche Arten von Cookies gibt es?

So gut wie jede Internetseite hinterlässt kleine Datensätze, die im Browser auf dem Gerät gespeichert werden. Und einige dieser Cookies sind als funktionale Dateien unbedingt notwendig, damit die Seite vernünftig funktioniert. Andere Datensätze wiederum sind nützliche Helfer. Doch es gibt eben auch jene Cookies, die es Unternehmen ermöglichen, das Surfverhalten des Nutzers zu analysieren.

 

Session-Cookies

Session-Cookies sind temporäre Datensätze. Ist die Internet-Sitzung beendet, werden sie automatisch gelöscht. In aller Regel passiert das, wenn der Nutzer seinen Browser schließt.

Temporäre Cookies können sehr nützlich sein, wenn der Nutzer mehrere Schritte auf einer Webseite vornimmt. Sind sie aktiviert, kann sich zum Beispiel ein Online-Shop merken, welche Produkte der Nutzer in den Warenkorb gelegt oder auf eine Merkliste gesetzt hat. Ohne die Session-Cookies wäre der Warenkorb oder die Merkliste hingegen jedes Mal, wenn der Nutzer eine andere Unterseite aufruft, wieder leer.

Trotzdem ist ein bisschen Vorsicht geboten. Loggt sich der Nutzer bei einer Seite oder App nicht aus, bleibt das temporäre Cookie nämlich solange aktiv, bis der Browser geschlossen wird. Haben Dritte Zugriff auf das Gerät, könnten sie dadurch den Warenkorb oder die Merkliste einsehen. In sozialen Netzwerken bleiben die Zugangsdaten sogar selbst dann gespeichert, wenn der Nutzer den Browser schließt. Bei Geräten, die öffentlich zugänglich sind, sollte sich der Nutzer deshalb immer richtig abmelden.

 

Cookies von Drittanbietern

Neben dem Seitenbetreiber platzieren oft auch andere Unternehmen Cookies. Bei diesen sogenannten Drittanbietern handelt es sich überwiegend um Werbefirmen, die anschließend auf den Nutzer zugeschnittene Werbung einblenden.

Welche Informationen in welchem Umfang beim Besuch einer Internetseite automatisch an welche Drittanbieter übermittelt werden, ist für den Nutzer kaum nachzuvollziehen.

 

Tracking-Cookies

Anders als die Session-Cookies bleiben manche Cookies auch dann gespeichert, wenn die Internetsitzung beendet ist. In diese Gruppe gehören die sogenannten Tracking-Cookies. Mit Tracking ist das Verfolgen der Aktivitäten des Nutzers gemeint.

Tracking-Cookies sind hartnäckig und beobachten über lange Zeiträume und verschiedenste Internetseiten hinweg, was der Nutzer im Internet macht. Auf diese Weise können sowohl die Seitenbetreiber als auch Drittanbieter viele Daten zusammentragen und ein umfangreiches Nutzerprofil erstellen.

Problematisch wird es vor allem dann, wenn die kleinen Datensätze sensible Angaben wie Benutzernamen, Adressen, Telefonnummern oder Kontodaten speichern. Geraten solche Informationen in die falschen Hände, droht ein gefährlicher Missbrauch.

 

Cookies verwalten - 5 Tipps

Ohne Cookies geht es nicht. Doch um der Daten-Sammelleidenschaft einiger Unternehmen Einhalt zu gebieten, ist es ratsam, kontrolliert mit Cookies umzugehen und sie richtig zu verwalten. Dabei helfen folgende Tipps:

 

1. Cookies regelmäßig löschen

Über die Einstellungen des Browsers ist es möglich, Cookies komplett zu untersagen. Allerdings ist das nicht empfehlenswert. Denn auf Internetseiten laufen viele nützliche und bequeme Funktionen über Cookies. Sind sie ausgeschaltet, können auch die Funktionen nicht genutzt werden.

Besser ist deshalb, Cookies zuzulassen, dafür aber regelmäßig zu löschen. Auch das geht über die Einstellungen im Browser. Dabei sollte der Nutzer den Speicher mindestens einmal pro Monat leeren.

 

2. Einstellungen für Cookies verwalten

Über die Datenschutzeinstellungen kann der Nutzer festlegen, wie sein Browser mit Cookies verfahren soll. In diesem Zuge kann er auswählen, welche Internetseiten Cookies platzieren dürfen und wo welche Cookies eingeschränkt werden sollen.

 

3. Session-Cookies aktivieren

Der Nutzer sollte Session-Cookies bevorzugen. Durch eine entsprechende Einstellung werden abgelegte Datensätze nach jeder Internetsitzung automatisch gelöscht. Ein Tracking und die Analyse der Nutzerdaten wird damit deutlich eingeschränkt. Damit die Einstellung funktioniert, muss der Nutzer seine Internetbesuche aber richtig beenden, indem er sich von der jeweiligen Seite ausloggt und seinen Browser schließt.

Ein Minuspunkt bei dieser Einstellung ist, dass sich der Nutzer jedes Mal neu einloggen muss, wenn er die entsprechende Seite wieder besucht. Dauerhaft eingeloggt zu bleiben, ist nicht möglich. Andererseits ist es mit Blick auf die Sicherheit ohnehin besser, sich frisch anzumelden, um Dritten keinen Zugang zu ermöglichen.

 

4. Cookies von Drittanbietern untersagen

Die wichtigen und nützlichen Funktionen einer Webseite sind in aller Regel nicht beeinträchtigt, wenn der Nutzer Cookies von Drittanbietern ablehnt. Die entsprechende Einstellung kann er direkt im Browser vornehmen.

 

5. Im anonymen Modus surfen und ein Anti-Tracking-Programm installieren

Mit einigen Browsern ist es möglich, im sogenannten Inkognito-Modus zu surfen. Auf diese Weise ist der Nutzer anonym im Internet unterwegs und hinterlässt kaum Spuren. Allerdings wird zum Beispiel auch der Browserverlauf nicht gespeichert. Möchte der Nutzer später eine Webseite wiederfinden, muss er sie deshalb komplett neu suchen.

Teilweise kann der Nutzer auch die Einstellung „Do Not Track“ wählen. Echten Schutz bietet diese Funktion aber nicht. Denn die Einstellung verbietet nichts, sondern ist lediglich eine Empfehlung an Webseitenbetreiber und Werbefirmen, auf das Tracking zu verzichten und keine Nutzerdaten zu sammeln.


Besser ist da ein Anti-Tracking-Programm. Solche Anwendungen gibt es kostenlos. Installiert der Nutzer das Programm auf seinem Gerät, kann er nachvollziehen, wer auf der jeweiligen Internetseite welche Cookies platziert und ihren Einsatz eingrenzen.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

 

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

3 gute Gründe für ein VPN
3 gute Gründe für ein VPN Ob es um die eigene Webseite, den heimischen Computer, den Laptop des Partners, das Tablet der Kinde...
Online-Einkauf im Ausland - Zoll und Steuern
Weltweit shoppen - die wichtigsten Infos über Zoll, Steuern und Bezahlmöglichkeiten beim Online-Einkauf im Ausland Das Internet ha...
Fachinformationen zu WPA2
Fachinformationen zu WPA2 Das Kürzel WPA2 steht für Wi-Fi Protected Access 2 und bezeichnet ein Verschlüsselungsverfahren f&u...
Online-Shopping: Lohnen sich Versand-Flatrates?
Online-Shopping: Lohnen sich Versand-Flatrates? Das Internet hat sich zu einer sehr beliebten Einkaufsplattform entwickelt. Statt durch die...
Cybermobbing - Infos und Schutzmaßnahmen
Cybermobbing - Infos und Schutzmaßnahmen Von dem Phänomen Cybermobbing sind immer mehr Menschen betroffen. Dieser Beitrag erkl&au...

mehr Artikel

Wie kommt das Tablet ins Internet? Wie kommt das Tablet ins Internet? Ganz neu sind Tablet PCs zwar nicht mehr, aber ihr Boom ist nach wie vor ungebrochen. Immer mehr Nutzer besitzen ein Tablet und möchten dieses auch nicht mehr missen, bei vielen anderen steht das Tablet ganz oben auf der Wunschliste. Mittlerweile sind Tablet PCs auch durchaus erschwinglich geworden. Große Tablets von namhaften Herstellern haben zwar nach wie vor ihren Preis, zahlreiche Anbieter haben aber inzwischen Modelle auf den Markt gebracht, die schon für vergleichsweise kleines Geld zu haben sind.    Ganzen Artikel...

Was bringt Surfen im Inkognito-Modus? Was bringt Surfen im Inkognito-Modus?   Beim Surfen im Internet speichert der Browser standardmäßig verschiedene Daten und Informationen. Dadurch kann der Nutzer zum Beispiel im Browserverlauf nachschauen, welche Webseiten er angesteuert hatte. Das ist praktisch, um Seiten wiederzufinden. Ruft der Nutzer bestimmte Seiten häufiger auf, speichern Cookies außerdem die Einstellungen. Deshalb kann der Nutzer etwa in einem Online-Shop auch Tage später noch die Artikel in seiner Merkliste oder im Warenkorb sehen. Und wenn er seine Daten in Online-Formulare eingibt, muss er nicht jedes Mal alles neu tippen, sondern kann sie per Klick aus der angezeigten Auswahlliste einfügen. Allerdings möchte nicht jeder Nutzer, dass solche Daten im Browser gespeichert werden. Um Abhilfe zu schaffen und anonymer zu surfen, schaltet er deshalb in den privaten Modus. Der private Modus wird auch Inkognito-Modus genannt. Aber was bringt Surfen im Inkognito-Modus wirklich?  Ganzen Artikel...

E-Sport und seine Entwicklung E-Sport und seine Entwicklung Hinter dem elektronischen Sport, kurz E-Sport, verbirgt sich eine Sportart, bei der Menschen mithilfe von Computerspielen gegeneinander antreten. Üblicherweise erfolgt dies über den Mehrspielermodus des jeweiligen Computerspiels. Genauso wie bei klassischen Sportarten müssen dabei auch im E-Sport Regeln eingehalten werden. Diese werden zum einen durch das Computerspiel selbst vorgegeben und zum anderen von dem Veranstalter des Wettkampfes, beispielsweise einer E-Sportliga, festgelegt.    Ganzen Artikel...

Wie funktioniert der Kauf von E-Books? Wie funktioniert der Kauf von E-Books? Viele lesen zwar gerne Bücher, aber nicht jeder hat Platz für eine große Bibliothek. Eine Alternative zu traditionellen, gedruckten Büchern können dann E-Books sein. E-Books sind Bücher im digitalen Format und auf einem Endgerät finden unzählige E-Books Platz. Inzwischen ist die Auswahl riesengroß.  Ganzen Artikel...



Wie gefaehrlich ist Elektrosmog wirklich? WLan, Handy & Co. - wie gefährlich ist Elektrosmog wirklich? Nachdem Kopfschmerzen und Unwohlsein regelmäßig mit der kontinuierlich steigenden Handystrahlung begründet werden und elektromagnetische Strahlen schon lange im Verdacht stehen, Auslöser für Krebserkrankungen zu sein, gab es allein in den letzten zehn Jahren über 10.000 Studien, die sich mit der Auswirkung von elektromagnetischer Strahlung auf den menschlichen Körper beschäftigt haben. Die Ergebnisse der Studien sind dabei äußerst widersprüchlich.   Ganzen Artikel...