Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

WLan und Mobilfunk im Flieger - Infos und Tipps

WLan und Mobilfunk im Flieger - Infos und Tipps 

Wer verreist, nimmt sein Handy oder Smartphone, sein Tablet oder seinen Laptop oft mit. Und viele möchten auch während des Flugs nicht darauf verzichten, E-Mails zu schreiben, SMS zu verschicken oder Posts in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Tatsächlich bieten viele Fluglinien ihren Passagieren diese Möglichkeiten inzwischen an.

 

 

Allerdings sind WLan und Mobilfunk im Flieger nicht ganz billig. Wie es funktioniert, worauf es zu achten gilt und mit welchen Kosten der Reisende rechnen muss, erklären die folgenden Infos und Tipps: 

 

WLan im Flieger

WLan wird hauptsächlich auf Interkontinentalflügen angeboten. Bei Kurzstreckenflügen steht dieser Service bislang noch eher selten zur Verfügung. Um WLan im Flieger nutzen können, muss der Reisende sein Gerät nach dem Start einschalten und das Wi-Fi-Netzwerk aktivieren. Anschließend kann er sich über seinen Webbrowser anmelden. Wie teuer das Surfen im Internet wird, hängt vom Preismodell der jeweiligen Fluglinie ab. Bei einigen Fluglinien richten sich die Kosten nach der Nutzungsdauer.

Dabei werden dann Minuten- oder Stundenpakete angeboten, wobei eine Stunde Internetzung im Durchschnitt bei rund 10 Euro liegt. Andere Fluglinien verkaufen Datenpakete, die sich im Bereich zwischen 5 MB und 100 MB bewegen. Wieder andere Preismodelle kombinieren die Nutzungsdauer mit dem Datenvolumen. Hier ist dann in einem bestimmten Zeitfenster ein gewisses Datenvolumen inklusive. Teilweise unterscheiden sich die Preise aber danach, welches Gerät genutzt wird.

So kann es durchaus sein, dass das Surfen mit dem Smartphone kostengünstiger ist als das Surfen mittels Tablet oder Laptop. Der umgekehrte Fall, also dass das Surfen mit dem Tablet oder Laptop billiger ist als das Surfen mit dem Smartphone, ist allerdings ebenso denkbar. Der Reisende ist deshalb gut beraten, wenn er sich im Vorfeld informiert, ob auf seinem Flug WLan verfügbar ist und wenn ja, zu welchem Preis.   

 

Mobilfunk im Flieger

Neben WLan steht in vielen Flugzeugen auch der Mobilfunk zur Verfügung. Möglich wird das durch das sogenannte Roaming. Das Roaming sorgt dafür, dass der Reisende nicht auf das Handynetz seines Anbieters angewiesen ist, sondern auch ein anderes Handynetz nutzen kann. Das Mobiltelefon bucht sich dazu in das Netz ein, das vor Ort verfügbar ist. Der Reisende kann so wie gewohnt Nachrichten verschicken, telefonieren und im Internet surfen.

Allerdings sind die Kosten mitunter deutlich höher. Über den Wolken wird das Roaming über spezielle Anbieter realisiert. Weltweit haben über 240 Mobilfunkanbieter „Aeromobile“ als Roamingpartner, weitere Spezialdienstleister sind unter anderem „On Air“, „Gogo Inflight“ oder „Krisworld“. Mit welchem Roamingpartner der eigene Mobilfunkanbieter zusammenarbeitet, kann der Reisende hier herausfinden. Abgerechnet werden die Gebühren für das Roaming meist über den eigenen Mobilfunkanbieter.

Der Reisende erhält also keine gesonderte Rechnung vom Roaminganbieter, sondern bezahlt die Mobilfunknutzung im Flieger über seine normale Mobilfunkrechnung. Dabei belaufen sich die Kosten ungefähr auf den „Rest der Welt“- Tarif. Für Telefonate muss der Reisende mit etwa 4 Euro pro Minute rechnen, wird er angerufen, fallen etwa 2 Euro pro Minute an. Eine SMS schlägt mit rund 1 Euro zu Buche, eine MMS mit rund 2 Euro. Surft der Reisende mit seinem Handy im Internet, wird pro 50 Kilobyte ungefähr 1 Euro fällig.

In diesen Preisbereichen bewegen sich alle deutschen Mobilfunkanbieter. Die genauen Preise findet der Reisende aber in seinen Vertragsunterlagen oder auf der Webseite seines Mobilfunkanbieters unter dem Stichwort „Roaminggebühren“ aufgeschlüsselt. Aber: Auch wenn das Mobiltelefon an Bord eingeschaltet sein darf und es erlaubt ist, SMS und MMS zu verschicken, ist das Telefonieren aus Rücksicht auf die übrigen Passagiere meistens verboten.  

 

Die Nachfrage nach WLan und Mobilfunk im Flieger ist groß.

Aktuellen Umfragen zufolge sprechen sich 66 Prozent der Passagiere dafür aus, dass Handytelefonate und die Internetnutzung im Flugzeug erlaubt sein sollen. Um ihren Gästen noch mehr Komfort zu bieten, planen deshalb viele Fluggesellschaften, ihre Flotten mit WLan und Mobilfunk nachzurüsten. Die Flugzeugsysteme sollen durch die Nutzung der Geräte nicht beeinflusst werden. Dies ergaben voneinander unabhängige Tests mehrerer Luftfahrtbehörden.

Lediglich beim Start und bei der Landung müssen die Geräte aus Sicherheitsgründen aber nach wie vor abgeschaltet werden. Doch auch über die Abschaffung dieser Regelung wird bereits diskutiert.  Für den Reisenden ist es zweifelsohne praktisch und komfortabel, wenn er sein Smartphone, sein Tablet oder seinen Laptop auch im Flieger nutzen kann. Angesichts der mitunter happigen Kosten sollte er sich aber auf wirklich wichtige Nachrichten beschränken. Zudem hat er sicher mehr vom Flug, wenn er nicht die ganze Zeit über auf das Display seines Geräts starrt.

mehr Tipps, Anleitungen und Ratgeber:

  • Übersicht: die größten Risiken für den PC
  • Die wichtigsten Tipps für sichere Passwörter
  • 5 Tipps, um Kinder beim Einstieg ins Internet zu unterstützen
  • Die wichtigsten Änderungen 2016 rund ums Internet
  • Günstige Auslandsgespräche - Infos und Tipps
  • Daten in sozialen Netzwerken löschen - Infos und Tipps
  • Thema: WLan und Mobilfunk im Flieger - Infos und Tipps

     
    < Prev   Next >

    Anzeige

    PDF-Download

    PDF Anleitungen

    IT & Internet

    Uebersicht zur WLan Sendeleistung
    Übersicht zur WLan Sendeleistung Das Kürzel WLan steht für Wireless Local Area Netwrok und meint ein lokales Netzwerk, das sc...
    5 Fragen zur Cyberversicherung
    5 Fragen zur Cyberversicherung Hackerangriffe können nicht nur einen großen finanziellen Schaden anrichten, sondern auch das...
    Digitale Spracherkennung - was Nutzer bedenken sollten
    Digitale Spracherkennung - was Nutzer bedenken sollten Unterwegs im Internet surfen, den Computer mittels Touchscreen steuern, über das...
    Warum analoge Computer ein Comeback erleben
    Warum analoge Computer ein Comeback erleben Unser Zeitalter ist digital. In fast jeder Alltagselektronik stecken Mikrochips, die mit Bit...
    Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 2. Teil
    Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 2. Teil Wer im Internet surfen will, braucht neben einem Endgerät vor allem e...

    mehr Artikel

    Die neuen Regelungen zur Störerhaftung  Die neuen Regelungen zur Störerhaftung Wer sein WLan anderen zur Verfügung stellt, muss grundsätzlich nicht mehr für Urheberrechtsverstöße Dritter einstehen. Durch eine Gesetzesänderung ist die sogenannte Störerhaftung nun nämlich weitgehend vom Tisch. Ganz aus der Verantwortung ist der WLan-Betreiber aber nicht entlassen. Wir erklären die neuen Regelungen zur Störerhaftung.   Ganzen Artikel...

    Sicheres WiFi für Gäste - 3 Grundregeln Sicheres WiFi für Gäste - 3 Grundregeln   Kunden, externen Partnern und anderen Gästen WiFi anzubieten, ist nicht nur längst üblich, sondern gehört ein Stück weit sogar zum guten Ton. Gäste des Unternehmens sollen auf dem Firmengelände die Möglichkeit haben, ihre mobilen Endgeräte schnell und unkompliziert zu nutzen. Gleiches gilt natürlich auch, wenn Freunde und Verwandte daheim zu Besuch sind.  Ganzen Artikel...

    Hintergrundwissen zum Stichwort Cybermobbing Hintergrundwissen zum Stichwort "Cybermobbing" Eine junge Frau surft, wie Millionen anderer Nutzer auch, regelmäßig im Internet. Sie besucht allerlei Internetseiten, shoppt online, chattet mit verschiedenen Leuten und hat sich Profile in sozialen Netzwerken erstellt. Eines Tages lernt sie in einem Internet-Chat einen jungen Mann kennen.    Ganzen Artikel...

    Die Geschichte von WLan Die Geschichte von Wireless Lan WLAN wird eigentlich erst seit wenigen Jahren in Privathaushalten genutzt, die Technik als solches blickt aber bereits auf eine verhältnismäßig lange Geschichte zurück. Im weitesten Sinne beginnt die Geschichte in den 1940er Jahren mit dem Patent für das Frequency Hopping. Hierbei handelte es sich um die Idee für einen funkgesteuerten Torpedo, der seine Frequenz so oft wechseln sollte, dass der Feind keine Möglichkeit haben sollte, den Torpedo abzuschießen, bevor dieser sein Ziel erreicht hat.   Ganzen Artikel...



    Infos und Fakten zu VoIP Alle wichtigen Infos und Fakten zu VoIP Das Kürzel VoIP steht für Voice over IP und meint das Telefonieren mithilfe des Internet Protokolls über Computernetzwerke. In Abhängigkeit davon, wo und auf welche Weise das Telefonieren erfolgt, wird von IP Telefonie, Internet Telefonie, LAN Telefonie oder auch von DSL Telefonie gesprochen, wobei die Technik an sich immer die gleiche ist. Der grundlegendste Unterschied zwischen dem normalen Telefonieren und VoIP ist, dass bei letzterem keine Leistungen geschaltet werden. Die Sprache wird in Pakete umgewandelt, jedes dieser Pakete einzeln übertragen und auf nicht festgelegten Wegen im Netzwerk zu ihrem Ziel gesendet.  Ganzen Artikel...