Netzwerk
Wir nutzen Cookies auf unserer Webseite. Einige davon sind essenziell, während andere diese Webseite und ihre Nutzererfahrung verbessern, wie externe Medien, Statistiken und relevante Anzeigen.Akzeptieren & Datenschutzerklärung -/- Nein
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Anzeige
Daten in sozialen Netzwerken löschen - Infos und Tipps

Daten in sozialen Netzwerken löschen - Infos und Tipps 

Heutzutage ist es für viele völlig selbstverständlich, soziale Netzwerke zu nutzen. Auch Foren anzusteuern, um Fragen zu stellen, Meinungen auszutauschen oder sich Ratschläge einzuholen, ist längst normal.

 

 

Doch während witzige Bemerkungen oder Schnappschüsse von einer feucht-fröhlichen Party im Freundeskreis für Belustigung sorgen, können sie zum Problem werden, wenn sich beispielsweise ein möglicher neuer Arbeitgeber das Profil näher anschaut. Auch tiefe Einblicke in private Angelegenheiten können sich im Nachhinein als eher unvorteilhaft erweisen. Sind die Informationen erst einmal online, ist es allerdings nicht immer möglich, sie wieder komplett verschwinden zu lassen.

 

Wie es trotzdem gelingen oder der Schaden zumindest begrenzt werden kann, erklärt der folgende Ratgeber mit Infos und Tipps zum Löschen von Daten in sozialen Netzwerken: 

 

Sparsam mit sensiblen Informationen umgehen

“Das Internet vergisst nichts” heißt es oft und tatsächlich ist an dieser Aussage auch viel Wahres dran. Das Internet und vor allem die sozialen Netzwerke sind nämlich im Prinzip mit riesigen Speichern vergleichbar, die alle Infos sammeln und lagern, die im Laufe der Zeit eingestellt werden. Deshalb kann es durchaus passieren, dass ein Nutzer noch Jahre später irgendwo auf ein Foto, einen Beitrag oder einen Kommentar stößt, den er (oder ein anderer) irgendwann mal veröffentlicht hat.

Deshalb ist grundsätzlich ratsam, sensible Informationen aus sozialen Netzwerken und Foren herauszuhalten. Als Orientierungshilfe kann ein öffentliches Schwarzes Brett dienen: Alle Mitteilungen und Bilder, die der Nutzer dort bedenkenlos hinhängen würde, kann er auch im Internet veröffentlichen. Empfehlenswert ist außerdem, direkt nach der Anmeldung bei einem sozialen Netzwerk einzustellen, wer worauf Zugriff bekommt.

Auf diese Weise lässt sich verhindern, dass sich jeder das eigene Profil vollumfänglich anschauen kann. Allerdings sollte der Nutzer im Hinterkopf behalten, dass auch ein nicht-öffentliches Profil keinen Komplettschutz bietet. Wenn beispielsweise ein Freund aus einem sozialen Netzwerk einen Kommentar oder ein Bild als Screenshot in seinem Profil oder an anderer Stelle veröffentlicht, landen die Daten auf Umwegen letztlich doch auf der öffentlich zugänglichen Bühne. Ihren Ursprung zurückverfolgen, ist keine große Herausforderung.   

 

Daten in sozialen Netzwerken löschen

Informationen, die der Nutzer selbst eingestellt hat, kann er in den meisten Fällen selbst wieder löschen. Bei fast allen sozialen Netzwerken gibt es die Möglichkeit, eigene Beiträge zu bearbeiten oder zu entfernen. Teilweise verschwinden die Beiträge aber nur in der eigenen Ansicht, während sie bei den Empfängern der Nachricht erhalten bleiben.

Auch ein Profil zu löschen, ist normalerweise möglich. Dabei kann ein Konto entweder komplett gelöscht oder nur stillgelegt werden. Stilllegen bedeutet, dass das Konto erhalten bleibt und später wieder reaktiviert werden kann. Für andere ist das Profil nicht mehr einsehbar, wenn es stillgelegt ist oder gelöscht wurde. Wie die Löschung funktioniert, hängt vom sozialen Netzwerk ab.

Teilweise gibt es eine entsprechende Option, die ausgewählt werden kann, teilweise muss ein Online-Formular ausgefüllt werden und teilweise ist eine persönliche Nachricht an den Betreiber notwendig. Daneben gibt es Netzwerke, bei denen ein Profil deaktiviert werden muss und wenn sich der Nutzer innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht wieder einloggt, wird es gelöscht.

Schwieriger wird es, wenn der Nutzer den Beitrag nicht selbst eingestellt hat. Einen Tag, also eine Verknüpfung auf das eigene Profil, kann der betroffene Nutzer entfernen. Möchte er aber, dass der Beitrag komplett verschwindet, muss er sich an denjenigen wenden, der ihn eingestellt hat. Verweigert diese Nutzer die Löschung, kann sich der Betroffene an den Betreiber wenden. Um einen Missbrauch zu melden und einen Löschantrag zu stellen, gibt es je nach Netzwerk einen entsprechenden Button oder ein Kontaktformular.

Ansonsten kann der Betroffene eine Kontaktadresse über das Impressum in Erfahrung bringen. In aller Regel braucht der Betroffene aber einen wichtigen und schwerwiegenden Grund, der seinen Löschungswunsch rechtfertigt. Ein solcher Grund kann beispielsweise sein, dass der Beitrag den Betroffenen in einem ungünstigen Licht darstellt und ihm beruflich schaden könnte.

Ist der Beitrag dem Betroffenen hingegen einfach nur peinlich, wird dies für eine Löschung oft nicht ausreichen. Hinzu kommt, dass vor allem die großen Netzwerke nicht über die Kapazitäten verfügen, um jede Meldung zu lesen und zu überprüfen. Reagiert der Betreiber auch auf mehrfache Missbrauchsmeldungen nicht oder verweigert er die Löschung, bleibt oft nur der Weg zum Anwalt.

 

Übrigens:

Viele sind der Meinung, dass Fotos, auf denen sie klar und eindeutig zu erkennen sind, nur mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung veröffentlicht werden dürfen. Ganz so einfach ist das aber nicht. Der Fotograf darf Bilder zwar nicht einfach ohne die Einwilligung der abgebildeten Personen veröffentlichen. Allerdings muss die abgebildete Person im Ernstfall nachweisen, dass sie ausdrücklich erklärt hat, mit der Aufnahme oder Veröffentlichung nicht einverstanden zu sein.

Häufig wird die Zustimmung jedoch stillschweigend vorausgesetzt. Dies ist beispielsweise bei öffentlichen Veranstaltungen der Fall, wo davon ausgegangen wird, dass der Teilnehmer gerade durch seine Teilnahme an der Veranstaltung auch mit einer Veröffentlichung von Fotos einverstanden ist.  

 

Daten in Diskussionsforen löschen

Beiträge in Foren kann der Nutzer in aller Regel nicht selbst wieder löschen. Teilweise ist es zwar möglich, veröffentliche Beiträge zu bearbeiten. Die Löschung von Beiträgen bleibt aber dem Betreiber oder genauer gesagt den Moderatoren vorbehalten.

Ähnlich sieht es bei Löschungen von Konten aus. Auch hier muss sich der Nutzer meist an den Betreiber wenden, wenn er sein Benutzerkonto entfernt werden soll. Änderungen an den Daten kann er hingegen vornehmen. Möchte der Nutzer einen Missbrauch melden, ist dies entweder über ein Kontaktformular oder eine direkte Nachricht an den Forenbetreiber möglich.

Genaue Angaben zur Löschung von Beiträgen und Konten enthalten die Nutzungsbedingungen, denen der Nutzer bei seiner Registrierung übrigens zugestimmt hat.  

 

Löschung durch Agenturen für Reputationsmanagement

Im Internet gibt es zahlreiche Dienstleister, die anbieten, sich um die Löschung von Daten zu kümmern. Sie nennen sich Agenturen für Reputationsmanagement und stellen für ihren Service zwischen etwa 50 und 200 Euro in Rechnung.

Oft lohnt sich diese Investition jedoch nicht. Eine Löschung von Einträgen oder Berichten auf Blogs können die Dienstleister zwar erwirken, in sozialen Netzwerken werden sie aber auch nicht mehr erreichen als der Nutzer selbst. Dies liegt daran, dass Netzwerk- und Forenbetreiber Kontoinhaber vor einer Löschung von Beiträgen oder Profilen eindeutig identifizieren müssen, um einen Missbrauch durch Dritte auszuschließen. Deshalb muss der Nutzer angemeldet sein, wenn er Änderungen vornehmen möchte.

Zudem wird in aller Regel von der Registrierungsadresse aus eine E-Mail verschickt, die der Nutzer bestätigen muss. Um Löschungen zu erwirken, müsste der Dienstleister nachweisen, dass er im Auftrag des Nutzers handelt. Dieser Nachweis ist jedoch vor allem dann praktisch unmöglich, wenn Benutzerkonten anonym eröffnet werden können.

Mehr Anleitungen, Tipps und Ratgeber:

  • Dank LTE schnelles Internet auf dem Smartphone
  • Bezahlen im Netz - Infos und Tipps
  • Tipps zur Handy- und mobilen Internetnutzung im Ausland
  • Infos und Tipps zu kostenlosen Anti-Viren-Programmen
  • Wie funktioniert der Kauf von E-Books?
  • App-Berechtigungen und ihre Bedeutung
  • Online-Shopping: Lohnen sich Versand-Flatrates?
  • Thema: Daten in sozialen Netzwerken löschen - Infos und Tipps

     
    < Prev   Next >

    Anzeige

    Teilen

    Bookmark and Share

    PDF-Download

    PDF Anleitungen

    Anzeige

    Anzeige

    IT & Internet

    Tipps zum Kauf eines WLan-Fernsehers
    Die wichtigsten Infos und Tipps zum Kauf eines WLan-Fernsehers Heute gibt es kaum noch einen Haushalt, in dem nicht mindestens ein Fernsehe...
    Wie die WLan-Reichweite erhoehen?
    Wie lässt sich die WLan-Reichweite erhöhen? Viele WLan-Nutzer stellen sich die Frage, wie sich die WLan-Reichweite erhöhen l&...
    5 Tipps, um Kinder beim Einstieg ins Internet zu unterstützen
    5 Tipps, um Kinder beim Einstieg ins Internet zu unterstützen Im heutigen Zeitalter sind moderne Medien wie das Internet längst zu...
    10 Tipps zur Datensicherheit unterwegs
    10 Tipps zur Datensicherheit unterwegs Wenn es auf die Reise geht, egal ob privat oder geschäftlich, nehmen viele Laptop, Notebook oder...
    WLan Datensicherheit Tipps
    Tipps zur Datensicherheit von Wlan Auch wenn WLAN den auf einem RC4 -Algorithmus basierenden Sicherheitsstandard WEP enthält, reicht d...

    mehr Artikel

    Aktuelle Infos zum Roaming in der EU Aktuelle Infos zum Roaming in der EU   Im EU-Ausland fallen für das Telefonieren, Simsen und Surfen grundsätzlich die gleichen Kosten an wie zu Hause. Grundsätzlich deshalb, weil es ein paar Ausnahmen gibt. So ist zum Beispiel möglich, dass nicht das volle Datenvolumen zur Verfügung steht. Daneben fallen Sonderrufnummern oft nicht unter die Roaming-Regelung. Möglich ist auch, dass der Anbieter noch nicht auf die Kosten-Obergrenzen umgestellt hat, die seit Mai 2019 gelten. Wir haben aktuelle Infos zum Roaming in der EU zusammengestellt und klären die wichtigsten Fragen!  Ganzen Artikel...

    Cybermobbing - Infos und Schutzmaßnahmen Cybermobbing - Infos und Schutzmaßnahmen Von dem Phänomen Cybermobbing sind immer mehr Menschen betroffen. Dieser Beitrag erklärt, was Cybermobbing genau ist, welche Varianten es gibt und welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden können. Während das Mobbing früher ein Problem war, das vor allem in der Schule und am Arbeitsplatz auftauchte, verlagert es sich nun zunehmend ins Internet. Immer häufiger geraten Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene in die Situation, dass sie im Internet gemobbt werden.   Ganzen Artikel...

    4 Tipps zum sicheren Surfen in öffentlichen WLan-Netzen 4 Tipps zum sicheren Surfen in öffentlichen WLan-Netzen   Ob am Flughafen oder im Hotel, im Zug, im Café oder bei einem Bummel durch die Stadt: Die Anzahl der öffentlichen Wifi-Hotspots steigt stetig. Und wer mit Smartphone, Tablet oder Laptop unterwegs ist, greift gerne auf das Angebot zurück. Schließlich kann so im Internet gesurft werden, ohne dass das Datenvolumen des Mobilfunkvertrags leidet.  Ganzen Artikel...

    Die Geschichte von WLan Die Geschichte von Wireless Lan WLAN wird eigentlich erst seit wenigen Jahren in Privathaushalten genutzt, die Technik als solches blickt aber bereits auf eine verhältnismäßig lange Geschichte zurück. Im weitesten Sinne beginnt die Geschichte in den 1940er Jahren mit dem Patent für das Frequency Hopping. Hierbei handelte es sich um die Idee für einen funkgesteuerten Torpedo, der seine Frequenz so oft wechseln sollte, dass der Feind keine Möglichkeit haben sollte, den Torpedo abzuschießen, bevor dieser sein Ziel erreicht hat.   Ganzen Artikel...



    Übersicht: die größten Risiken für den PC Übersicht: die größten Risiken für den PC Inzwischen gibt es kaum noch Haushalte, in denen nicht mindestens ein Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone vorhanden ist. Doch das regelmäßige Surfen im Internet bringt so manches Risiko mit sich: Sensible Daten können ausgespäht werden, Schadsoftware kann das System lahmlegen, Internetkriminelle können die Identität eines Nutzers stehlen und für ihre Zwecke nutzen.    Ganzen Artikel...