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Was kostet WLAN?

Bis vor einigen Jahren war die Technik rund um WLAN noch mit sehr hohen Kosten verbunden und kam daher ausschließlich dort zum Einsatz, wo andere Technologien nicht möglich waren. Mittlerweile haben sich die Kosten jedoch derart reduziert, dass es nahezu jedem möglich ist, den drahtlosen Zugang zum Internet zu nutzen.

Die Kosten für Wireless Lan entstehen zunächst durch die dafür benötigte Hardware, die sich prinzipiell aus einer Netzwerkkarte, einem AccessPoint und einem USB-Adapter zusammensetzt.

Die Preise für diese Hardware richten sich nach den Herstellern, den verwendeten Standards sowie den Funktionen, insgesamt ist der Markt jedoch von starkem Wettbewerb und ständig neuen Produkten geprägt, was die Preise für bereits länger eingeführte Produkte deutlich sinken lässt.

Hier eine Übersicht:

       

Grundsätzlich ist es gerade für Anfänger und eher unerfahrene Computernutzer ratsam, auf Produkte namhafter Hersteller zurückzugreifen, da diese im Regelfall über eine bessere Treiberausstattung verfügen, was eine unkompliziertere Handhabung ermöglicht.

Die meisten Produkte nutzen den Standard 802.11b, Produkte die den neueren Standard 802.11g nutzen, sind entsprechend teurer. Im Hinblick auf den AccessPoint ist wichtig, dass dieser über Zusatzfunktionen wie beispielsweise einen integrierten Printserver, Routerfunktionalität oder auch über Anschlüsse für externe Antennen verfügt, was allerdings wiederum den Preis erhöht.

Den größten Kostenfaktor stellt der USB-Adapter dar. Grundsätzlich beginnt die Preisskala bei Produkten, die den Standard 802.11b nutzen, für Netzwerkkarten und AccessPoints bei etwa 30 Euro und für USB-Adapter bei etwa 60 Euro, nach oben hin sind allerdings kaum Grenzen gesetzt.

       

Eine Möglichkeit, um die Kosten für WLAN zu reduzieren, besteht darin, auf die Angebote der DSL-Anbieter zurückzugreifen. In den meisten Fällen wird bei der Neubeantragung eines Anschlusses die hierfür benötigte Hardware kostenfrei oder zu einem verhältnismäßig günstigen Preis zur Verfügung gestellt. Für den privaten Bereich und ein überschaubares Netzwerk ist diese Hardware dabei in aller Regel völlig ausreichend.

       

Daneben gibt es Kostenfaktoren, die im Vergleich zu kabelgebundenen Netzwerken bei WLAN gänzlich entfallen. Im Hinblick darauf, dass für WLAN weder Kabel verlegt noch eine Infrastruktur vorbereitet werden muss, ist WLAN in dieser Hinsicht kostenfrei. Insofern ermöglicht WLAN die Einrichtung kostengünstiger oder gar vollständig kostenfreier öffentlicher Netze, wie dies heute bereits teilweise praktiziert wird, beispielsweise an Universitäten. 

Thema: Was kostet WLan? 

 
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