Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Was ist eigentlich ein Webserver? 1. Teil

Was ist eigentlich ein Webserver? 1. Teil

 

Damit moderne Kommunikation und der Austausch von Informationen funktionieren, spielt der Webserver in der Informatikwelt eine zentrale Rolle. Und im Zusammenhang mit dem Internet dürfte jeder den Begriff schon einmal gehört haben. Doch was ist eigentlich ein Webserver? Wofür wird er benötigt? Wie funktioniert er? Und wie wird ein Webserver erstellt und eingerichtet? Diese und weitere Fragen beantworten wir in einem zweiteiligen Beitrag!

 

Was genau ist ein Webserver?

Als zentraler Bestandteil des Internets ist ein Webserver dafür zuständig, Anfragen von Clients zu empfangen und die entsprechenden Inhalte als Antwort auf die Anfragen auszuliefern.

Beim Webserver handelt es sich um einen Computer oder ein Programm, das Webseiten, Bilder, Scripte und andere Dateien über das Internet oder ein Intranet bereitstellt. Dazu nimmt der Webserver Anfragen von Webbrowsern oder anderen Clients entgegen, verarbeitet sie und schickt die angeforderten Inhalte zurück. Die Kommunikation zwischen dem Webserver und den Clients findet entweder über das Hypertext Transfer Protocol, kurz HTTP, ober über dessen abgesicherte Version HTTPS statt.

Mit der Bezeichnung Webserver kann sowohl die Hardware, zum Beispiel in Form eines physischen Servers, als auch die Software, beispielsweise einem Serverprogramm, gemeint sein. Der tatsächliche Webserver kombiniert beides miteinander.

 

Welche Aufgaben hat ein Webserver?

Ein Webserver ist in erster Linie dafür zuständig, Anfragen von Clients entgegenzunehmen, die abgefragten Daten bereitzustellen und sie an die Clients zurückzuschicken. Doch neben dieser Hauptaufgabe übernimmt der Webserver noch eine Reihe weiterer Funktionen. Dazu gehört, dass ein Webserver

·Skripte und Datenbankanfragen verarbeitet.

·Authentifizierungen und Zugriffskontrollen bereitstellt.

·Protokolldateien generiert, mit denen die Zugriffe und die Performance analysiert werden können.

·Verschlüsselungen und Sicherheitsfunktionen zur Verfügung stellt.

·Benutzerkonten und E-Mail-Funktionen verwaltet.

Diese vielfältigen und wichtigen Aufgaben führen dazu, dass Webserver für ein funktionierendes Internet und die meisten Webanwendungen unverzichtbar sind.

 

Welche Arten von Webservern gibt es?

Webserver gibt es in unterschiedlichen Varianten. Die verschiedenen Typen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Funktionalität und ihrer Anforderungen an die Hardware und die Software. Je nach Einsatzgebiet sind außerdem bestimmte Webserver besser geeignet als andere. Zu den bekanntesten Webservern gehören diese:

·Apache ist der meistverwendete Open-Source-Webserver. Seine großen Pluspunkte sind die Flexibilität und die umfangreiche Modulunterstützung. Der Webserver eignet sich für viele Betriebssysteme, darunter Windows, Linus und Unix.

·NGINX ist ein leichtgewichtiger, aber trotzdem leistungsstarker Web- und Reverse-Proxy-Server. Er wurde eigens entwickelt, um skalierbare und hochperformante Webanwendungen einzurichten. Er ist eine gute Wahl, wenn gleichzeitig sehr viele Verbindungen bestehen.

·IIS (Internet Information Services) ist der Webserver von Microsoft. Er ist in Windows Server integriert und speziell für die Einbindung von Microsoft-Anwendungen und -Technologien optimiert.

·Lighttpd ist ein schlanker Open-Source-Webserver. Er ist dafür ausgelegt, auf leistungsschwächeren Servern oder eingebetteten Systemen eingesetzt zu werden. Seine großen Pluspunkte liegen darin, dass er wenig Ressourcen verbraucht und bei der Auslieferung statischer Inhalte eine hohe Performance erzielt.

·Tomcat ist ein Java-Webserver, der Java-Webanwendungen bereitstellt. Dazu basiert er auf der Referenzimplementierung der Java Servlet- und Java Server Pages-Technologien.

 

Wie wird ein Webserver erstellt und eingerichtet?

Um einen Webserver zu erstellen und einzurichten, sind mehrere Schritte notwendig. Dabei kann der Webserver sowohl auf einem eigenen physischen Server als auch auf einem virtuellen Server wie beispielsweise einer Cloud eingerichtet werden. Der erste Schritt besteht deshalb darin, zu entscheiden, ob es eine Hardware oder eine Plattform werden soll. Faktoren, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen, sind unter anderem die Kosten, die Skalierbarkeit und die Verfügbarkeit von Ressourcen.

Ist die Entscheidung gefallen und gegebenenfalls ein passender Cloud-Anbieter ausgewählt, kann es mit den nächsten Schritten weitergehen:

 1.      Nun gilt es, ein Betriebssystem auszusuchen, das zu den Anforderungen passt. Besonders beliebt dabei sind Windows Server oder Linux-Distributionen.

 2.      Dann muss eine Softwarelösung wie Apache, NGINX oder IIS gewählt und auf dem Server installiert werden.

 3.      Als Nächstes braucht die eigene Webseite einen Domainnamen. Ist dieser registriert, muss ein Domainname-Server (DNS) eingerichtet werden. Der DNS verweist die Domain auf den eigenen Webserver.

 4.      Anschließend wird der erforderliche Webspace auf dem Server eingerichtet. Sofern es die eigenen Webanwendungen erfordern, müssen außerdem Datenbanken erstellt werden.

 5.      Um die Sicherheit auf der Webseite zu erhöhen, sollte die Kommunikation zwischen dem Server und den Clients verschlüsselt erfolgen. Dafür muss ein SSL-Zertifikat installiert werden.

 6.      Nun können alle Dateien der Webseite und die notwendigen Webanwendungen auf den Server hochgeladen werden.

 7.      Zum Schluss wird der Server abgestimmt auf die eigenen Anforderungen konfiguriert und optimiert. Dazu kann gehören, Module zu verwenden oder die Einstellungen zur Leistungsoptimierung, Zugriffskontrolle und Fehlersuche anzupassen.


Werden diese Schritte nacheinander und erfolgreich durchgeführt, steht ein Webserver bereit, der die eigene Webseite oder Webanwendung hosten kann. Damit der Webserver sicher und zuverlässig funktioniert, müssen im Zuge der Einrichtung aber einige Komponenten beachtet werden. Mit ihnen geht es im 2. Teil weiter.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

 

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Was kostet WLan?
Was kostet WLAN?Bis vor einigen Jahren war die Technik rund um WLAN noch mit sehr hohen Kosten verbunden und kam daher ausschließlich...
Online-Shopping - die Bezahlmöglichkeiten
Online-Shopping - die Bezahlmöglichkeiten in der Übersicht Das Internet wird immer mehr zum bevorzugten Einkaufszentrum. Nirgendwo...
Cookies verwalten - Infos und Tipps
Cookies verwalten - Infos und Tipps “Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen ein optimales Surferlebnis zu bieten.” Ein Hinw...
Fakten und Infos zur Handystrahlung
Die interessantesten Fakten und Infos zur Handystrahlung Während eine nahezu uneingeschränkte Erreichbarkeit vor wenigen Jahren no...
Neue Regelungen bei Umzug mit dem Internetanschluss
Die neuen Regelungen zum Festnetz- und Internetanschluss bei einem Umzug während der Vertragslaufzeit in der Übersicht Bisher kam...

mehr Artikel

Lan Anschluss Konfiguration Die Lan Anschluss Konfiguration Ganzen Artikel...

Tipps und Infos zum LTE-Netz Tipps und Infos zum LTE-Netz Das Kürzel LTE steht für Long Term Evolution und das LTE-Netz bezeichnet einen Mobilfunkstandard, der häufig auch das 4G-Netz, also Netz der vierten Generation, genannt wird.   Ganzen Artikel...

Radio per WLan Radio per WLAN Das Internet macht es möglich, dass nahezu überall auf der Welt der Lieblingsradiosender gehört werden kann. Dabei ist es unerheblich, wo sich der Sitz des Senders befindet, denn nahezu alle größeren Radiostationen speisen ihr Programm in das Internet ein und sind somit weltweit abrufbar. WLAN ist dabei die Lösung für diejenigen, die zwar Radio oder generell Musik hören, dabei jedoch nicht immer zwangsläufig auch vor dem Computer sitzen möchten.  Ganzen Artikel...

Was bringen Hirntraining-Apps wirklich? Was bringen Hirntraining-Apps wirklich? Bestimmte Computerspiele sollen die Intelligenzleistung verbessern, die Denkgeschwindigkeit erhöhen, das Gedächtnis trainieren und sogar Demenz entgegenwirken. Damit wäre das stundenlange Daddeln ab sofort nicht mehr nur ein netter Zeitvertreib, sondern richtig gut fürs Gehirn. Nur: Ist an den Versprechen etwas dran? Was bringen Hirntraining-Apps wirklich?   Ganzen Artikel...



Sicheres WiFi für Gäste - 3 Grundregeln Sicheres WiFi für Gäste - 3 Grundregeln   Kunden, externen Partnern und anderen Gästen WiFi anzubieten, ist nicht nur längst üblich, sondern gehört ein Stück weit sogar zum guten Ton. Gäste des Unternehmens sollen auf dem Firmengelände die Möglichkeit haben, ihre mobilen Endgeräte schnell und unkompliziert zu nutzen. Gleiches gilt natürlich auch, wenn Freunde und Verwandte daheim zu Besuch sind.  Ganzen Artikel...