Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

10 Eltern-Mythen über Kinder und das Internet, Teil I

10 Eltern-Mythen über Kinder und das Internet, Teil I

 

Anders als die meisten Erwachsenen kennen viele Kinder und Jugendliche ein Leben ohne Internet nicht. Dass es Computer und Smartphones gibt, ist für sie völlig selbstverständlich. Sie können sich oft gar nicht vorstellen, dass es Zeiten gab, in denen das nicht so war. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass sich die Kids bei einem Besuch oder im Urlaub erst einmal nach WLan und dem Schlüssel dafür erkundigen.

Dazu kommt, dass Kinder das Internet anders nutzen und anders erleben als Erwachsene. Die Folge sind Denkfehler und Halbwahrheiten. Einige davon malen Teufel an die Wand, wo es keine gibt. Andere schätzen die ganze Sache zu harmlos ein. Grund genug, zehn weit verbreitete Eltern-Mythen über Kinder und das Internet einmal näher zu betrachten und richtigzustellen.

 

Mythos Nr. 1: Kinder finden sich im Internet alleine zurecht.

Als seinerzeit das Internet aufkam, haben die Eltern von heute die Technik auf eigene Faust erkundet. Sie haben selbst herausgefunden, wie das Surfen funktioniert und wie E-Mails geschrieben werden. Ihre Eltern konnten oder wollten ihnen dabei keine echte Hilfe sein. Deshalb ist es nachvollziehbar, wenn heutige Eltern ihren Kindern ebenfalls zutrauen, alleine mit dem Internet zurechtzukommen.

Was viele Eltern aber übersehen ist, dass sie damals keine kleinen Kinder mehr waren. Um sich in der Online-Welt bewegen zu können, mussten sie zumindest lesen und schreiben können. Denn Touchscreens und Sprachsteuerungen gab es noch nicht. Und auch das Internet stand noch am Anfang. Eine eigene Homepage zu haben, war etwas Besonderes. Selbst wenn die Eltern auf fragwürdige Inhalte stießen, waren sie alt genug, um diese richtig einzuordnen. Kleine Kinder können das (noch) nicht.

Medienkompetenz ist nicht nur wohlklingende Vokabel für den Lehrplan oder die Bewerbungsmappe. Natürlich müssen die Eltern nicht jeden Klick kontrollieren und ihren Kindern ständig über die Schulter schauen. Aber es gehört zu ihrer Verantwortung, die virtuellen Ausflüge zu begleiten und die Kinder vor Gefahren zu schützen.

 

Mythos Nr. 2: Unterm Strich ist das Internet nicht gefährlich.

Wer an die Jahrtausendwende zurückdenkt, erinnert sich an Internetseiten, die ziemlich langweilig waren. Viele Seiten wirkten bestenfalls wie eingescannte Dokumente, von bunten Bildern, Videos und anderen interaktiven Elementen war nicht viel zu sehen.

Heute ist das anders. Es gibt vermutlich kein Thema, das den Weg in die virtuellen Welten noch nicht gefunden hätte. Und jede Information ist letztlich nur wenige Klicks entfernt. Das Internet ist eine schnelle und lebhafte Plattform, auf der alles zusammenkommt, was die Menschen auf der ganzen Welt in irgendeiner Form bewegt. Dass nicht nur seriöse und wertvolle Informationen verbreitet werden und so mancher Nutzer die digitale Anonymität für seine perfiden Spielchen nutzt, bleibt da nicht aus.

Das Internet zu verteufeln und zur Spielwiese des Bösen abzustempeln, ist Quatsch. Aber es ist eben auch kein betreuter Kinderspielplatz. Und es ist Wunschdenken, dass clevere Algorithmen und künstliche Intelligenzen alleine ausreichen, um anstößige oder illegale Inhalte schnell aufzuspüren und umgehend zu löschen. Regelmäßig nachzuvollziehen, mit welchen Informationen die Kinder online hantieren, sollte für die Eltern deshalb selbstverständlich sein.

 

Mythos Nr. 3: Eltern können am besten beurteilen, wie viel Internet ihren Kindern guttut.

Es steht völlig außer Frage, dass Eltern ihre Kinder am besten kennen. Genauso zweifelt niemand daran, dass Eltern weit mehr Lebenserfahrung haben als ihr Nachwuchs. Was ihren Kindern guttut und wo Grenzen gezogen werden müssen, können die Eltern deshalb natürlich beurteilen.

Doch was für das echte Leben in der analogen Welt gilt, lässt sich nicht eins zu eins auf die virtuelle Welt übertragen. Digitalexperten bezeichnen die aktuellen Eltern als eine Übergangsgeneration. Es sind die ersten Eltern einer Generation von Kindern, die mit digitalen Medien groß werden.  Und für diese Eltern ist es nicht immer ganz einfach, mit der modernen Technik Schritt zu halten.

Die meisten Eltern kommen im Beruf mit dem Computer in Berührung. Privat nutzen sie den Rechner fürs Online-Banking, um Verträge zu vergleichen, Reisen zu buchen oder einzukaufen. Vielleicht haben sie ein Profil in den sozialen Netzwerken und unterwegs nutzen sie ihr Smartphone. Doch wenn es darum geht, welche Apps auf dem Schulhof gerade schwer angesagt sind, was als neueste Trends durch die sozialen Medien geistert oder welche Online-Spiele aktuell gezockt werden, sind sie oft überfragt.

Ein souveräner Umgang mit Technologien stellt sich nicht von alleine ein. Eltern sollten bereit sein, sich aktiv mit dem Internet auseinanderzusetzen. Denn erst wenn sie auch digitale Lebenserfahrung gesammelt haben, können sie einschätzen, wie sicher die Kinder im Internet unterwegs sind.

 

Mythos Nr. 4: PC oder Smartphone können ruhig als Babysitter einspringen.

Die Spielekonsole einschalten, den Rechner hochfahren oder das Smartphone in die Hand drücken, ein paar kleine Klicks erledigen und schon sind die Kinder eine ganze Weile beschäftigt: Es ist mehr als verständlich, wenn Eltern elektronische Hilfsmittel nutzen, um selbst etwas Ruhe zu haben. Zumal sie sich beim digitalen Babysitter darauf verlassen können, dass er die Kinder zuverlässig bei Laune hält.

Allerdings wird irgendwann auch das schönste Computerspiel langweilig. Spätestens dann gehen die Kinder entweder selbst auf Erkundungstour und probieren aus, wohin sie gelangen, wenn sie verschiedene Buttons und Links anklicken. Oder die Kleinen fordern dann erst recht Aufmerksamkeit von den Eltern ein, weil die angestaute Energie irgendwo hin muss. Andersherum ist aber auch möglich, dass die Kinder überhaupt nicht einsehen wollen, warum sie schon wieder aufhören sollen, wo es doch gerade spannend wird.


Es geht völlig in Ordnung, wenn sich Kinder mit digitalen Medien beschäftigen. Wichtig ist aber zum einen, dass es klare Regeln gibt. Zum anderen sollten Eltern die Technik nicht als Möglichkeit sehen, um ihre Kinder eine gewisse Zeit lang vor dem Bildschirm zu parken. Stattdessen sollte das Internet ein Zeitvertreib sein, der gelegentlich zum Einsatz kommt und das Gesamtkonzept ergänzt, die Spielzeit mit den Eltern aber nicht ersetzt.

Mehr Anleitungen, Ratgeber und Tipps:

 

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Als Programmierer arbeiten - Infos und Tipps, 1. Teil
Als Programmierer arbeiten - Infos und Tipps, 1. Teil IT-Jobs sind sehr gefragt und haben echtes Zukunftspotenzial. Schließlich is...
Administrator Aufgaben
Die Administrator Aufgaben
Die 5 wichtigsten Fragen zu DVB-T2
Die 5 wichtigsten Fragen zu DVB-T2Ende März 2017 wurde das bisherige Antennenfernsehen im Standard DVB-T in vielen Regionen abgeschalte...
Was bringen Hirntraining-Apps wirklich?
Was bringen Hirntraining-Apps wirklich? Bestimmte Computerspiele sollen die Intelligenzleistung verbessern, die Denkgeschwindigkeit erhö...
Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 2. Teil
Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 2. Teil Wer im Internet surfen will, braucht neben einem Endgerät vor allem e...

mehr Artikel

Vor- und Nachteile Wechsel DSL-Anbieter Vorteile und Nachteile beim Wechsel des DSL- und Festnetz-Anbieters Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die nicht mehr nur einen Zugang zum Internet oder einen DSL-Anschluss, sondern auch einen Festnetzanschluss anbieten. Grundsätzlich gibt es für den Verbraucher damit unterschiedliche Varianten für die von ihm gewünschten Telekommunikationsdienstleistungen. So kann er seinen Festnetzanschluss bei einem Anbieter und seinen DSL-Anschluss bei einem anderen Anbieter abschließen, er kann sich für ein Komplettpaket entscheiden oder er kann sogar Festnetz-, DSL- und Handyvertrag miteinander kombinieren.   Ganzen Artikel...

Was ist eigentlich ein Webserver? 2. Teil Was ist eigentlich ein Webserver? 2. Teil   Beim Webserver handelt es sich um einen Rechner oder ein Computerprogramm, das Inhalte über das Internet oder ein Intranet bereitstellt. Er nimmt Anfragen von Clients entgegen und liefert die dazugehörigen Inhalte als Antwort. Zusätzlich dazu ist der Webserver für eine Reihe weiterer Funktionen zuständig, so zum Beispiel die Verarbeitung von Skripten, die Protokollierung, Sicherheitsfunktionen oder das Verwalten von Benutzerkonten. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation spielt der Webserver deshalb eine zentrale Rolle.  Ganzen Artikel...

Aspekte fuer guenstiges Surfen Die zwei grundlegenden Aspekte für günstiges Surfen Insgesamt ist das Surfen im Internet mittlerweile deutlich kostengünstiger als es noch vor ein paar Jahren war, als das Internet seinerzeit seinen großen Siegeszug antrat. Allerdings gibt es heute nicht nur eine Vielzahl unterschiedlicher Anbieter, die einen Internetzugang zur Verfügung stellen, sondern gleichzeitig auch einen regelrechten Tarifdschungel. Insbesondere für den Laien ist es somit nicht immer einfach, einen Tarif zu finden, der zu möglichst geringen Online-Kosten führt.   Ganzen Artikel...

Warum sind Software-Updates wichtig? Warum sind Software-Updates wichtig?   In der digitalen Welt ist Cyberkriminalität ein Problem, das nicht unterschätzt werden sollte. Angriffe von Hackern, Datenklau, Identitätsdiebstahl beim Onlineshopping oder Betrugsversuche beim Online-Banking können zu enormen Schäden führen. Doch obwohl die meisten Nutzer durchaus wissen, dass es Risiken gibt, sind sie erstaunlich nachlässig, was die Sicherheit ihrer Geräte und Anwendungen betrifft.  Ganzen Artikel...



Netiquette: Die wichtigsten Regeln für die Kommunikation im Netz Netiquette: Die wichtigsten Regeln für die Kommunikation im Netz   Die Netiquette beschreibt die Verhaltensregeln für die Kommunikation im Netz. Sie nennt die Spielregeln, die für einen fairen und respektvollen Umgang in der virtuellen Welt sorgen sollen. Es gibt zwar keine rechtliche Verpflichtung, die Regeln einzuhalten. Doch es sollte allein die Höflichkeit gebieten, den Empfehlungen zu folgen.  Ganzen Artikel...