Netzwerk
Diese Webseite benutzt Cookies. Einwilligen? Akzeptieren & Infos
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
WLan Gästebuch
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...
Günstige Auslandsgespräche - Infos und Tipps

Günstige Auslandsgespräche - Infos und Tipps 

Wer mit Freunden und Verwandten im Ausland telefoniert, muss mitunter tief in die Tasche greifen. Je nach Anbieter und Zielort kann eine Gesprächsminute mit fast einem Euro zu Buche schlagen, manchmal wird es sogar noch teurer.

 

 

Eine Telefonflatrate oder ein Vertrag mit kostenfreien Inklusivminuten hilft dabei nicht weiter, denn Auslandsgespräche sind davon in aller Regel ausgeschlossen.

Wie es trotzdem möglich ist, günstige Auslandsgespräche zu führen,
erklären die folgenden Infos und Tipps:

 

1. Möglichkeit: Call-by-Call

Kunden der Deutschen Telekom können eine Sparvorwahl vor der eigentlichen Rufnummer wählen. Dieses Verfahren nennt sich Call-by-Call. Das Gespräch läuft dann über den Dienstleister, der die Vor-Vorwahl zur Verfügung stellt. Abgerechnet wird aber über die normale Telefonrechnung. Eine Anmeldung beim jeweiligen Dienstleister ist deshalb nicht nötig.

Das Sparpotenzial durch Vor-Vorwahlen ist groß. So ist es oft möglich, schon für weniger als ein Cent pro Minute ins Ausland zu telefonieren. Da die Tarife sich recht häufig ändern, ist es aber ratsam, zunächst eine Tarifdatenbank abzufragen. Im Internet gibt es verschiedene Plattformen, die die verschiedenen Tarife anzeigen. Ist der günstigste Tarif gefunden, wird seine Vorwahl gewählt, gefolgt von der eigentlichen Rufnummer.

Der Anrufer hört dann zuerst eine Bandansage, die noch einmal angibt, wie teuer das Gespräch wird. Sollte die Tarifansage nicht mit dem Preis aus dem Vergleichsrechner übereinstimmen, kann der Anrufer einfach auflegen. Ansonsten wird die eigentliche Verbindung aufgebaut.

Übrigens:

Call-by-Call funktioniert nur mit Festnetzanschlüssen der Deutschen Telekom. Als einstiger Monopolist ist sie nämlich dazu verpflichtet, Sparvorwahlen zuzulassen. Andere Festnetzanbieter erlauben es nicht, dass die Konkurrenz ihre Leitungen nutzt.  

 

2. Möglichkeit: Callthrough

Ist Call-by-Call nicht möglich, kommt das sogenannte Callthrough als Alternative in Frage. Callthrough funktioniert bei den Festnetzanschlüssen aller Anbieter. Das Verfahren beruht darauf, dass der Anrufer durchgestellt wird. Dafür ruft er zunächst bei einem Dienstleister an. Je nach Dienstleister handelt es sich dabei um eine 0180- oder eine normale Festnetznummer. Der Anrufer wird dann dazu aufgefordert, seine Zielrufnummer einzutippen.

Anschließend stellt der Dienstleister das Gespräch durch. Auslandsgespräche mittels Callthrough sind etwas teurer als beim Call-by-Call, aber trotzdem meist deutlich kostengünstiger als im Standardtelefontarif. Die Minutenpreise hängen natürlich vom Zielort ab, beginnen aber bei etwa vier Cent pro Minute. Welcher Tarif aktuell am billigsten ist, lässt sich durch Vergleichsrechner im Internet ermitteln. Für die Abrechnung nutzen die Anbieter drei verschiedene Methoden.

Oft werden die Telefonate als Anrufe zu einer Servicenummer über die Telefonrechnung abgerechnet. In diesem Fall ist keine Anmeldung beim Dienstleister notwendig. Bei anderen Anbietern muss sich der Anrufer registrieren und erhält dann jeweils monatlich eine gesonderte Rechnung.

Daneben gibt es Anbieter, die mit sogenannten Calling-Cards arbeiten. Hierbei handelt es sich um eine Art Guthabenkarte. Der Anrufer bezahlt also einen bestimmten Betrag im Voraus. Durch die Eingabe der Geheimzahl auf der Karte schaltet er sein Guthaben frei und kann dann solange telefonieren, bis das Geld verbraucht ist.  

 

3. Möglichkeit: Auslands-Flatrate

Fast alle Festnetzanbieter haben neben Flatrates ins deutsche Festnetz und in deutsche Mobilfunknetze auch Flatrates fürs Ausland im Programm. Sie können zum Standardtarif dazugebucht werden und je nach Ausgestaltung kann der Anrufer dann weltweit oder in ausgewählte Länder und unbegrenzt oder eine bestimmte Minutenanzahl lang telefonieren.

Solche Auslands-Flatrates beginnen bei etwa 5 Euro pro Monat. Ob sich eine Flatrate lohnt oder ob nicht, hängt davon ab, wie oft der Anrufer Auslandsgespräche führt und wie lange sie dauern. Ratsam ist deshalb, auszurechnen, wie viele Minuten im Standardtarif telefoniert werden kann, bis die Kosten für die Flatrate erreicht sind.

Wird mehr als das telefoniert, zahlt sich eine Flatrate aus. Rechnet der Anbieter Auslandsgespräche beispielsweise mit 20 Cent pro Minute ab, während eine Flatrate 5 Euro kostet, entsprechen die 5 Euro 25 Minuten. Telefoniert der Anrufer deutlich mehr als 25 Minuten mit dem Ausland, lohnt sich die Flatrate für ihn. Im Unterschied zum Festnetzanschluss, der oft eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten hat, kann eine Auslands-Flatrate übrigens jederzeit dazugebucht und meist mit einer Kündigungsfrist von einem Monat auch wieder gekündigt werden.   

 

4. Möglichkeit: Internettelefonie

Die mit Abstand günstigste Möglichkeit für Auslandsgespräche bietet das Internet. Wer über das Internet telefoniert, muss nämlich gar nichts bezahlen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Gesprächspartner die gleiche Software auf seinem Computer, Tablet oder Smartphone installiert hat wie der Anrufer.

Außerdem brauchen beide Gesprächsteilnehmer eine stabile und schnelle Internetverbindung. Bei den meisten Anbietern von kostenloser Internettelefonie müssen sich die Nutzer registrieren. Es gibt allerdings auch Anbieter, die auf die Einrichtung eines Benutzerkontos verzichten und die Identifikation stattdessen über die Telefonnummer durchführen.

Datenschützer kritisieren dabei aber, dass zu viele Infos über die Nutzer gesammelt werden. Hat der Angerufene keinen Internetzugang, kann der Anrufer trotzdem über das Internet telefonieren. In diesem Fall ruft er über die Software des Internettelefonie-Anbieters die normale Telefonnummer seines Gesprächspartners an. Wie hoch die Gebühren hier ausfallen, hängt vom Anbieter ab. In vielen Fällen sind die Kosten aber niedriger als bei Callthrough.

Mehr Anleitungen, Ratgeber und Tipps:

  • Tipps zum Schutz vor versteckten App-Kosten
  • Dank LTE schnelles Internet auf dem Smartphone
  • Bezahlen im Netz - Infos und Tipps
  • Tipps zur Handy- und mobilen Internetnutzung im Ausland
  • Infos und Tipps zu kostenlosen Anti-Viren-Programmen
  • Wie funktioniert der Kauf von E-Books?
  • App-Berechtigungen und ihre Bedeutung
  • Thema: Günstige Auslandsgespräche - Infos und Tipps

     
    < Prev   Next >

    Teilen

    Bookmark and Share

    PDF-Download

    PDF Anleitungen

    IT & Internet

    Anleitung PC und Handys als Hotspots
    Anleitung und Infos zu PC und Handys als Hotspots Ein Hotspot übernimmt die Aufgabe, Benutzern einen einfachen Zugang zum Internet zu e...
    Wichtige Aspekte bei mobilen Webseiten
    Wichtige Aspekte bei mobilen Webseiten Es ist noch gar nicht so lange her, als Webdesigner sowohl die technische als auch die optische Gr&ou...
    Was kostet WLan?
    Was kostet WLAN?Bis vor einigen Jahren war die Technik rund um WLAN noch mit sehr hohen Kosten verbunden und kam daher ausschließlich...
    Infos und Tipps zum Streaming
    Infos und Tipps zum Streaming Streaming-Dienste sind längst ein fester Bestandteil des Medienkonsums. Viele Nutzer schätzen die M&...
    Strukturen von WLan-Netzwerken
    Die Strukturen von WLan-NetzwerkenEin WLan-Netzwerk ist ein räumlich begrenztes drahtloses Netzwerk, das über eine Luftschnittstel...

    mehr Artikel

    App-Berechtigungen und ihre Bedeutung Übersicht: App-Berechtigungen und ihre Bedeutung Für Smartphones und Tablets steht mittlerweile eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Apps zur Verfügung. Jedes Mal, wenn der Nutzer eine neue App herunterladen und auf seinem Gerät installieren möchte, wird ihm eine Liste mit den sogenannten App-Berechtigungen angezeigt.   Ganzen Artikel...

    Geplante Drosselung des Internetzugangs Geplante Drosselung des Internetzugangs - die wichtigsten Fragen und Antworten dazu Anfang Mai teilte die Telekom mit, dass die Bandbreite des Internetzugangs bei Neukunden eingeschränkt wird, wenn ein bestimmtes Datenvolumen aufgebraucht ist. Was im Mobilfunk schon seit längerem gängige Praxis ist, soll nun also auch beim heimischen Internetanschluss Anwendung finden. Aber was bedeutet die geplante Drosselung des Internetzugangs eigentlich genau?   Ganzen Artikel...

    Wie soziale Medien die Gesellschaft vernetzen Wie soziale Medien die Gesellschaft vernetzen  Ob ein besonderer Glücksfall, ein Unglück, News aus der Welt der Promis oder persönliche Erlebnisse - dank Internet können sich Informationen heute innerhalb kürzester Zeit über die ganze Welt verbreiten. Dabei sind es vor allem die neuen Medien, die die Kommunikation verändert haben.   Ganzen Artikel...

    Die groessten Lan-Partys Auflistung der größten Lan-Partys In sehr einfachen Worten erklärt handelt es sich bei einer LAN-Party um eine private oder öffentliche Veranstaltung, bei der Computerspiele gespielt werden. Dazu werden die privaten Computer der Teilnehmer durch ein Netzwerk, das Local Area Network, kurz LAN, das der Veranstalter zur Verfügung stellt, miteinander verbunden. Private LAN-Partys sind in aller Regel Treffen von mehreren Freunden, gespielt wird in den eigenen oder dafür angemieteten Räumen und ausschließlich mit dem eigenen Equipment.  Ganzen Artikel...



    Radio per WLan Radio per WLAN Das Internet macht es möglich, dass nahezu überall auf der Welt der Lieblingsradiosender gehört werden kann. Dabei ist es unerheblich, wo sich der Sitz des Senders befindet, denn nahezu alle größeren Radiostationen speisen ihr Programm in das Internet ein und sind somit weltweit abrufbar. WLAN ist dabei die Lösung für diejenigen, die zwar Radio oder generell Musik hören, dabei jedoch nicht immer zwangsläufig auch vor dem Computer sitzen möchten.  Ganzen Artikel...