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5 Tipps, um Kinder beim Einstieg ins Internet zu unterstützen

5 Tipps, um Kinder beim Einstieg ins Internet zu unterstützen 

Im heutigen Zeitalter sind moderne Medien wie das Internet längst zu alltäglichen Selbstverständlichkeiten geworden. Die Kinder werden mit dem Computer groß und wer auf dem Schulhof ohne Handy dasteht, wird schnell zum Außenseiter. Doch die virtuellen Welten haben auch ihre Tücken.

 

 

Eltern sollten es deshalb nicht dem Zufall überlassen, wie ihr Nachwuchs mit dem Internet umgeht, sondern die Kids bei ihren ersten Schritten im weltweiten Netz begleiten.  

 

5 Tipps, um Kinder beim Einstieg ins Internet zu unterstützen

Das Internet ist eine riesige Informationsplattform. Vermutlich gibt es keine Info, die nicht irgendwo im Internet aufzuspüren wäre. Wie schnell der Nutzer die gesuchten Angaben und Inhalte findet, ist somit weniger eine Frage des Angebots oder der Verfügbarkeit, sondern vielmehr eine Frage der Recherchefähigkeiten. Die Möglichkeit, sich jederzeit bequem Zugang zu allen möglichen Informationen zu verschaffen, ist einerseits natürlich ein großer Pluspunkt.

Andererseits ist genau das auch eine der großen Schattenseiten. Informationen, die im Internet kursieren, sind kaum zu kontrollieren. Deshalb finden sich im Internet viele Inhalte, die für Kinder gänzlich ungeeignet sind.  Durch entsprechende Browsereinstellungen haben Eltern zwar die Möglichkeit, von vorneherein festzulegen, welche Internetseiten ihr Nachwuchs aufrufen kann.

Solche Maßnahmen sind aber letztlich nur bei Kleinkindern sinnvoll. Größere Kinder werden früher oder später ohnehin einen Weg finden, wie sie die Einschränkungen umgehen und das gesamte Internet nutzen können. Statt mit Beschränkungen und Verboten zu arbeiten, sind Eltern deshalb besser beraten, wenn sie ihrem Nachwuchs das notwendige Wissen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet vermitteln.

Hierbei können die folgenden Tipps helfen: 

1. Gemeinsam mit dem Nachwuchs im Internet surfen.

Gerade am Anfang sollten sich die Eltern die Zeit nehmen und zusammen mit ihrem Nachwuchs auf virtuelle Erkundungstour gehen. Zum einen macht das gemeinsame Surfen viel Spaß und ist eine schöne Möglichkeit, um Zeit mit dem Kind zu verbringen.

Zum anderen können die Eltern abschätzen, wie gut das Kind mit den Informationen umgehen kann. Beschäftigt sich das Kind mit den aufgerufenen Internetseiten oder klickt es nur wahllos herum? Versteht es die Inhalte oder kann es (noch) nichts damit anfangen? Nebenbei können die Eltern die Seiten, die ihr Kind aufruft, in Augenschein nehmen. Gerade vermeintliche Kinderwebseiten werden nämlich oft von Betrügern benutzt, um an sensible Daten zu kommen.  

 

2. Klare Regeln vereinbaren.

Für einen gelungenen Einstieg ins Internet ist wichtig, dass das Kind selbst seine Erfahrungen sammeln kann. Die Eltern sollten sich deshalb nicht ständig einmischen, sondern eher zurückhaltend beobachten und Ansprechpartner sein. Wenn Fragen auftauchen, wird sich das Kind melden. Trotzdem muss es klare Regeln geben. Dies fängt schon damit an, wie viel Zeit das Kind pro Tag oder Woche im Internet surfen darf. Außerdem sollte unbedingt vereinbart werden, dass sich der Nachwuchs nur im Beisein der Eltern in Foren anmelden oder Dateien herunterladen darf.

Daneben sollten die Eltern ihrem Nachwuchs erläutern, dass und warum die Angabe von persönlichen Daten wie der Adresse oder Passwörtern tabu ist. Nicht zuletzt sollten die Eltern ihrem Kind aber auch von Anfang an erklären, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist.

Der Schutz der Anonymität beinhaltet nicht, dass es in Ordnung ist, andere zu beleidigen oder zu beschimpfen. Andersherum sollte das Kind wissen, dass es sich gleich an seine Eltern wenden kann und soll, wenn es zum Opfer von Attacken wird.    

 

3. Dem Kind zeigen, wie es Informationen im Internet findet.

Um bestimmte Informationen und Inhalte im Internet zu finden, werden meist Suchmaschinen benutzt. Die Eltern sollten ihrem Kind erklären, wie die Suchmaschinen funktionieren und wie sie über die Ergebnisliste zur gewünschten Internetseite kommen.

Eine gute Alternative zu Suchmaschinen können die sogenannten Webkataloge sein. Sie enthalten Webseiten, die überprüft und thematisch sortiert sind. Dadurch wird es leichter, die gesuchten Infos zu finden. Seiten, die das Kind häufig aufsucht, können auch als Favoriten gespeichert werden. So muss das Kind die Seiten nicht jedes Mal neu suchen, sondern gelangt durch einen Klick direkt dorthin. 

 

4. Eine geeignete E-Mail-Adresse auswählen.

Damit das Kind mit seinen Freunden kommunizieren kann, braucht es eine E-Mail-Adresse. Auch auf vielen Webseiten ist es notwendig, sich mit einer E-Mail-Adresse einzuloggen. Die Eltern sollten sich zusammen mit ihrem Kind einen Namen für das E-Mail-Konto überlegen. Wichtig dabei ist, dass es sich um ein Pseudonym handelt und auf keinen Fall der Realname des Kindes, sein Geburtsdatum oder ähnliche Angaben darin vorkommen.

Zum einen lernt das Kind so, dass im Internet Pseudonyme an die Stelle von Realdaten rücken. Zum anderen ist das Kind besser vor Betrügern geschützt, die über die Angaben in der E-Mail-Adresse Rückschlüsse auf den Adressinhaber ziehen und versuchen, an weitere Infos zu kommen. Zudem sollten die Eltern mit ihren Kids vereinbaren, dass sie E-Mails mit Anhängen nur dann öffnen dürfen, wenn sie genau wissen, von wem die E-Mail stammt. Andernfalls ist die Gefahr groß, dass sich schon bald ein Virus oder ein anderer Schädling auf dem Computer einnistet.  

 

5. Den Computer auf Stand halten.

Auch wenn das Kind gelernt hat, dass Internetseiten und Dateianhänge mit Schadsoftware infiziert sein können, wird es Gefahren nicht immer erkennen. Selbst Erwachsene fallen immer wieder auf Betrüger herein. Wichtig ist deshalb, dass die Eltern darauf achten, dass der Computer stets auf einem aktuellen Stand ist. Ein Antivirenprogramm, eine Firewall und die aktuellen Sicherheitsupdates sind bei jedem Rechner, der fürs Internet genutzt wird, Pflicht.

Sinnvoll kann außerdem sein, ein eingeschränktes Benutzerkonto für das Kind einzurichten. So können die Eltern sicher sein, dass alle wichtigen Systemdateien und Funktionen geschützt sind und das Kind grundlegende Einstellungen nicht einfach selbst verändern kann.

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