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Frequenzen bei WLan

Übersicht zu Frequenzen bei WLan 

Bei WLans handelt es sich grundsätzlich um Funknetzlösungen, die es ermöglichen, elektronische Geräte wie beispielsweise Computer, Notebooks, Server oder Drucker drahtlos miteinander zu vernetzen.

Durch den Wegfall der Netzwerkkabel wird es dann nicht nur möglich, ein Netzwerk innerhalb seines direkten Umfeldes einzurichten, sondern beispielsweise seinen Laptop überall dort einzusetzen, wo ein drahtloser Netzzugang verfügbar ist.

Die Standards, die derzeit zur Verfügung stehen, erlauben dabei Datenraten von bis zu 54 MBit/s. Diese WLan-Standards unterscheiden sich in erster Linie durch die Frequenzen, auf denen gefunkt wird.

 

 

Hier eine Übersicht: 

 

•       

Die Standards IEEE 802.11b und g nutzen das 2,4-GHz-Verfahren. Dieser Frequenzbereich teilt sich in Europa in 13 Kanäle, von denen drei überlappungsfrei nutzbar sind. Die Kanalbandbreite beträgt 20 MHz. Die maximale Sendeleistung in diesem Frequenzbereich liegt bei 100 mW, was 20 dBm entspricht.

•       

Der Standard IEEE 802.11a basiert auf dem 5-GHz-Verfahren.  Hierbei gibt es 19 überlappungsfrei nutzbare Kanäle. Im 5-GHz-Bereich ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Sendeleistung von bis zu 1000 mW erlaubt.

•       

Der Standard IEEE 802.11n kann sowohl das 2,4- als auch das 5-GHz-Verfahren nutzen. Die Kanalbreite hier beträgt 40 MHz.

Je höher die Frequenz ist, desto kürzer ist die Wellenlänge. Insofern bereiten auch hindernisreiche Gelände dem WLan im 5-GHz-Bereich deutlich weniger Schwierigkeiten als im 2,4-GHz-Bereich. Allerdings wirkt sich die reduzierte Wellenlänge auf die Sendeleistung aus, denn je kürzer die Wellenlängen sind, desto stärker wirkt sich die Dämpfung durch die Luft aus.

Dadurch erreicht WLan im 2,4-GHz-Bereich bei gleicher Sendeleistung deutlich größere Reichweiten als WLan im 5-GHz-Bereich.

 

Kanäle und Frequenzbereich  

Die Kanäle, in die sich ein Frequenzbereich aufteilt, sind als Verständigungswege für die Kommunikation zwischen den einzelnen WLan-Komponeten zuständig.

Damit die einzelnen Komponenten miteinander kommunizieren können, ist es also notwendig, dass sie den gleichen Kanal nutzen, denn ansonsten ist die Kommunikation nicht möglich.

Für die Standards IEEE 802.11b und g steht eine Gesamtbandbreite von 60 MHz zur Verfügung, wobei ein WLan-Kanal ein 20 MHz breites Frequenzband benötigt.

Damit überlappt ein einzelner Kanal mehrere Frequenzbereiche, was bei gleichzeitiger Nutzung aber wiederum zu Einschränkungen und Störungen zwischen eng beieinander liegenden Kanälen führen kann. Um dies zu verhindern, können jedoch überlappungsfreie Kanäle genutzt werden, in Europa sind dies die Kanäle 1,7 und 13. 

Thema: Übersicht zu Frequenzen bei WLan 

 
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