Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Aktuelle Infos und Tipps für den Fernsehkauf

Aktuelle Infos und Tipps für den Fernsehkauf  

Die Zeiten der guten alten Röhrenfernseher sind vorbei. Heute sind Fernseher groß, flach und bieten eine sehr gute Bildqualität. Zudem können moderne Fernseher weit mehr, als nur das Fernsehprogramm wiederzugeben.

Als sogenannte Smart-TVs beispielsweise können sie per WLan oder Netzwerkkabel eine Internetverbindung aufbauen und allerlei Zusatzinfos zur laufenden Sendung liefern.

 

 

Nun ist die Auswahl an Fernsehgeräten aber riesig und nicht jeder kann mit den vielen verschiedenen Begriffen in der Produktbeschreibung etwas anfangen. Somit stellt sich die Frage, worauf es bei der Auswahl eines neuen Fernsehgerätes denn eigentlich zu achten gilt.

 

Hier die wichtigsten Infos und Tipps für den Fernsehkauf in der Übersicht:   

 

Die Größe

Damit ein Fernseher optimale Bildqualität liefern kann, kommt es nicht nur auf die Größe des Bildschirms an. Entscheidend ist vielmehr der Abstand zwischen dem Zuschauer und dem Gerät.

Bei Fernsehprogrammen in HD haben sich in der Praxis dabei folgende Richtwerte bewährt:

·         Beträgt der Abstand zwischen Fernsehsessel und Fernsehgerät zwischen 1,6m und 2,1m, empfiehlt sich ein Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von maximal 107cm (42 Zoll).

·         Bei einem Betrachtungsabstand zwischen 2,1m und 2,5m ist ein Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 127cm (50 Zoll) optimal.

·         Ein Fernsehgerät mit einer Diagonale von 140cm (55 Zoll) darf es werden, wenn der Zuschauer zwischen 2,2m und 2,7m vom Fernseher entfernt sitzt. 

 

SD, HD und Hertz

In Sachen Auflösung gibt es derzeit mit SD und HD zwei Standards. SD ist die Standardauflösung, HD bezeichnet die hochauflösende Version. Viele Fernsehprogramme werden in beiden Varianten übertragen, wobei die Bilder in der HD-Version üblicherweise schärfer sind als bei einer Übertragung in SD.  Wichtiger als die Auflösung ist aber eigentlich die Anzahl der Bilder pro Sekunde.

Je höher diese Frequenz ist, desto flüssiger erscheinen die Abläufe und Bewegungen. Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz angegeben. Die niedrigste Version sind 50 Hertz (Hz), die Obergrenze liegt bei 600 Hz. Generell gilt, dass ein 100-Hz-Fernseher deutlich sichtbar bessere Bilder liefert als ein 50-Hz-Fernseher.

Im Gegensatz dazu nehmen die meisten die Unterschiede zwischen einem 100-Hz-Fernseher und einem 200-Hz- oder gar 600-Hz-Fernseher praktisch nicht mehr wahr.
 

Die Internetfähigkeit

Nahezu alle modernen Fernseher sind mit einem Internetanschluss ausgestattet, entweder per WLan oder mittels Netzwerkkabel. Internetfähige Fernsehgeräte werden Smart-TV genannt. Durch die Verbindung mit dem Internet können unter anderem während einer laufenden Sendung zusätzliche Informationen auf den Bildschirm geholt oder Filme und Beiträge aus Mediatheken abgerufen werden.

Zudem ist es möglich, verschiedene Internetprogramme und Dienste als Apps auf dem Fernseher zu nutzen. Über welche Internetfunktionen ein Smart-TV verfügt und wie diese zu bedienen sind, ist je nach Hersteller unterschiedlich. Generell gilt aber, dass eine Bandbreite von mindestens 3 Mbit/s zur Verfügung stehen sollte.

Eine kleine Schattenseite ist, dass das Nutzungsverhalten sehr genau protokolliert und analysiert werden kann. Wenn der Zuschauer nicht möchte, dass sein Fernsehprogramm, seine Senderwechsel oder die von ihm abgerufenen Beiträge aus Mediatheken als Datenspuren zurückbleiben, sollte er das WLan abschalten. 

 

Empfangsmodule und Schnittstellen

Moderne Fernsehgeräte sind fast immer mit mehreren Empfangsmodulen, sogenannten Tunern, ausgestattet. Gekennzeichnet sind die integrierten Empfangsmodule mit DVB-S für den Empfang von Satellitenfernsehen, DVB-C für den Empfang von Kabelfernsehen und DVB-T für den Empfang per Antenne. Steht auf dem Gerät das Merkmal Triple-Tuner, bedeutet das, dass das Gerät Fernsehprogramme per Satellit, Kabel und Antenne in SD empfangen kann.

Zusätzliche Receiver für Fernsehprogramme in der Standardauflösung sind dann nicht mehr notwendig. Einige Fernsehgeräte sind auch mit Tunern für den Empfang in HD ausgerüstet. Zwingend notwendig ist ein Triple-Tuner aber letztlich nicht.

Ändert sich der Empfangsweg, kann nämlich ein entsprechender Receiver angeschlossen werden. Soll Fernsehen über das Internet geschaut werden, ist immer ein externer Receiver erforderlich. Diesen gibt es bei dem Anbieter, der das IPTV zur Verfügung stellt. Was die Schnittstellen angeht, spielt vor allem der HDMI-Anschluss eine Rolle. Über die HDMI-Buchsen werden beispielsweise der DVD-Player, ein externer Receiver, der Laptop oder eine Spielekonsole an den Fernseher angeschlossen.

Die meisten Fernseher haben mittlerweile mindestens vier HDMI-Buchsen, mehr können aber nicht schaden. Über die USB-Anschlussstellen, von der jeder Fernseher ebenfalls mindestens eine hat, kann der Fernseher mit einer externen Festplatte oder einem USB-Stick verbunden werden. Wer seinen Fernseher an die Stereo- oder eine Soundanlage anschließen will, sollte auf die Anschlüsse für die Tonübertragung achten.  

Die CI+ Schnittstelle ist für den Empfang von verschlüsselten Programmen in HD-Qualität notwendig. Zusätzlich braucht es dann aber auch ein Entschlüsselungsmodul und die dazugehörige Smartcard. Die Kosten für den unverschlüsselten Empfang solcher Programme in HD liegen durchschnittlich bei gut 50 Euro pro Jahr.  

 

3D und UHD/4k

Die regelmäßige Fernsehübertragung in 3D wird wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen. Weder die öffentlich-rechtlichen Programme noch die Privatsender planen, Filme und Sendungen in absehbarer Zukunft regelmäßig in 3D auszustrahlen. Es gibt derzeit lediglich einen Bezahlsender, der gelegentlich 3D-Filme zeigt. Eine kleine Auswahl an Filmen steht zwar auf 3D-Blue-ray-Discs zur Verfügung.

Um in den Genuss zu kommen, ist aber neben einem 3D-fähigen Fernseher und einem 3D-fähigen Blue-ray-Player für jeden Zuschauer auch eine 3D-Brille erforderlich. Derzeit lohnt es somit nicht, Extrageld für die 3D-Technik im Fernsehen auszugeben.

Gleiches gilt für Ultra-HD, kurz UHD. UHD ist die Nachfolgetechnik von HD und liefert Bilder mit einer viermal größeren Auflösung. Die Bilder sind dadurch noch brillanter. Wegen der vierfach höheren Auflösung wird statt UHD manchmal auch von 4k gesprochen. Auf dem Markt sind bereits die ersten UHD-Fernseher erhältlich.

Einen Übertragungsstandard für UHD gibt es derzeit aber noch nicht und es steht auch noch nicht fest, ob die aktuellen Fernsehgeräte in der Lage sein werden, alle künftigen UHD-Signale zu verarbeiten. Zudem ist unwahrscheinlich, dass die deutschen Fernsehsender in den kommenden Jahren auf UHD umsteigen werden. Denkbar ist dies bestenfalls bei Programmen per Internet. Die Investition in einen UHD-Fernseher macht deshalb zurzeit wenig Sinn.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

Thema: Aktuelle Infos und Tipps für den Fernsehkauf

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Peer-to-Peer WLan
Infos zum Peer-to-Peer WLan Ein WLan-Netzwerk kann in unterschiedlichen Betriebsmodi betrieben werden. In den meisten Fällen wird der I...
Bluetooth als Ergaenzung zum WLan
Bluetooth als Ergänzung zu WLAN Trotz großer Fortschritte im Bereich des WLANs haben die WLANs nach dem a- und b-Standard nach wi...
Die größten Meilensteine in der Geschichte der Browser
Die größten Meilensteine in der Geschichte der Browser Das Internet wäre ohne die Browser unvorstellbar. Hier sind die wicht...
6 digitale Trends für 2021
6 digitale Trends für 2021 2020 war ein seltsames und schwieriges Jahr. Es brachte Herausforderungen mit sich, die viele so bis dah...
Übersicht zu den aktuellen Roaming-Kosten
Übersicht zu den aktuellen Roaming-Kosten Für viele gehören das Smartphone oder der Tablet-PC mittlerweile genauso selbstvers...

mehr Artikel

Frequenzen bei WLan Übersicht zu Frequenzen bei WLan Bei WLans handelt es sich grundsätzlich um Funknetzlösungen, die es ermöglichen, elektronische Geräte wie beispielsweise Computer, Notebooks, Server oder Drucker drahtlos miteinander zu vernetzen. Durch den Wegfall der Netzwerkkabel wird es dann nicht nur möglich, ein Netzwerk innerhalb seines direkten Umfeldes einzurichten, sondern beispielsweise seinen Laptop überall dort einzusetzen, wo ein drahtloser Netzzugang verfügbar ist. Die Standards, die derzeit zur Verfügung stehen, erlauben dabei Datenraten von bis zu 54 MBit/s. Diese WLan-Standards unterscheiden sich in erster Linie durch die Frequenzen, auf denen gefunkt wird.    Ganzen Artikel...

Kompakte Infos zum Mobile Payment Kompakte Infos zum Mobile Payment   In China kann flächendeckend längst sogar am kleinen Kiosk mit dem Smartphone bezahlt werden, in den USA ist das mobile Zahlen ebenfalls gang und gäbe. Schweden und andere skandinavische Länder möchten das Bargeld alsbald komplett abschaffen, dort ist sogar der Klingelbeutel in der Kirche mittlerweile digital. Auch in Deutschland wird das Mobile Payment als Service im Handel, von Banken und von Technologieunternehmen zwar vielfach angeboten. Aber hierzulande bleibt die Skepsis bestehen. Dabei ist das Verfahren nicht nur bequem, sondern auch vergleichsweise sicher. Das gilt jedenfalls dann, wenn ein paar Kleinigkeiten beachtet werden. Wir haben Infos und Fakten zum Mobile Payment kompakt und übersichtlich zusammengestellt!  Ganzen Artikel...

Infos zum WLan-USB-Stick Infos zum WLan-USB-Stick Prinzipiell wird bei WLAN zwischen Ad-Hoc- und Infrastruktur-Netzwerken unterschieden. Während mit einem Ad-Hoc-Netzwerk gemeint ist, dass zwei Computer miteinander verbunden werden, werden für kabellose Internetzugänge in aller Regel Infrastruktur-Netzwerke eingerichtet. Der Access-Point besteht in diesem Fall aus einem entsprechenden WLAN-Router und einem DSL-Modem und die jeweiligen Computer melden sich an dieser Basisstation an. Allerdings setzt eine Anmeldung voraus, dass entsprechende Funkmodule vorhanden sind und hierfür gibt es wiederum einerseits WLan-Karten und andererseits WLan-USB-Sticks.   Ganzen Artikel...

IT-Infrastruktur fürs Homeoffice optimieren IT-Infrastruktur fürs Homeoffice optimieren   Computer, Smartphone & Co. sind längst selbstverständliche Begleiter im Alltag und in nahezu jedem Haushalt vorhanden. Im Internet einzukaufen, die Bankgeschäfte online zu erledigen und über digitale Wege mit anderen zu kommunizieren, ist heutzutage Normalität. Und in einer modernen Arbeitswelt wächst vielerorts der Wunsch, zumindest zeitweise im Home-Office zu arbeiten.  Ganzen Artikel...



Was ist eigentlich ein Webserver? 1. Teil Was ist eigentlich ein Webserver? 1. Teil   Damit moderne Kommunikation und der Austausch von Informationen funktionieren, spielt der Webserver in der Informatikwelt eine zentrale Rolle. Und im Zusammenhang mit dem Internet dürfte jeder den Begriff schon einmal gehört haben. Doch was ist eigentlich ein Webserver? Wofür wird er benötigt? Wie funktioniert er? Und wie wird ein Webserver erstellt und eingerichtet? Diese und weitere Fragen beantworten wir in einem zweiteiligen Beitrag!    Ganzen Artikel...