Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Kompakte Infos zum Mobile Payment

Kompakte Infos zum Mobile Payment

 

In China kann flächendeckend längst sogar am kleinen Kiosk mit dem Smartphone bezahlt werden, in den USA ist das mobile Zahlen ebenfalls gang und gäbe. Schweden und andere skandinavische Länder möchten das Bargeld alsbald komplett abschaffen, dort ist sogar der Klingelbeutel in der Kirche mittlerweile digital.

Auch in Deutschland wird das Mobile Payment als Service im Handel, von Banken und von Technologieunternehmen zwar vielfach angeboten. Aber hierzulande bleibt die Skepsis bestehen. Dabei ist das Verfahren nicht nur bequem, sondern auch vergleichsweise sicher. Das gilt jedenfalls dann, wenn ein paar Kleinigkeiten beachtet werden. Wir haben Infos und Fakten zum Mobile Payment kompakt und übersichtlich zusammengestellt!

 

Die Sicherheit beim Mobile Payment

Die Bezeichnung Mobile Payment, englisch für mobiles Bezahlen, steht für eine elektronische Zahlungsform, die kontakt- und bargeldlos über mobile Endgeräte erfolgt. Als technischer Standard kommt überwiegend ein mit NFC ausgestattetes Smartphone zum Einsatz. Verglichen mit anderen Verfahren, bietet diese Technologie Sicherheit.

Gerät eine funkfähige Bank- oder Kreditkarte in kriminelle Hände, kann sie mithilfe von manipulierten Lesegeräten ausspioniert werden. Das Smartphone hingegen ist bei der kontaktlosen Kommunikation im Nahfeld-Bereich weitgehend geschützt. Denn die Daten, die das Smartphone zum Datenterminal der Kasse sendet, übertragen Bankdaten wie zum Beispiel die Konto- oder Kreditkartennummer nicht 1:1. Stattdessen wird nur eine verschlüsselte Kopie übertragen. Und diese Kopie gilt nur für den einen Bezahlvorgang, der gerade freigegeben wurde. Im Fachjargon nennt sich dieser Vorgang Host Card Emulation, kurz HCE.

 

Die Voraussetzungen für das Mobile Payment

Das Mobile Payment ist kein neuer Trend, der erst kürzlich entwickelt wurde. Die ursprüngliche Form der Technologie kam bereits in den 2000er-Jahren zum Einsatz. Damals wurde sie zum Beispiel beim Kauf von Klingeltönen über einfache Textnachrichten, die sogenannten Premium-SMS, umgesetzt oder funktionierte durch einen direkten Geldtransfer über mobile Endgeräte.

In der jetzigen Form wird das Smartphone mit ein paar Zentimetern Abstand an das Lesegerät an der Kasse im Supermarkt, der Tankstelle, im Restaurant, im Kino und an anderen Orten gehalten. Das Lesegerät ist dabei ein NFC-taugliches Kassenterminal. NFC steht für Near Field Communication, auf Deutsch Nahfeld-Kommunikation, und überträgt die Daten mithilfe von Funkwellen.

Damit die Technik funktioniert, muss auch das Smartphone (oder die Smartwatch) NFC-fähig sein. Dazu ist das mobile Endgerät mit einem entsprechenden Chip ausgestattet. Alternativ kann ein NFC-Sticker auf das Smartphone geklebt werden. Außerdem muss auf dem Gerät eine Bezahl-App installiert sein, die den Bezahlvorgang ausführt. Dafür ist in der App ein Zahlungsmittel wie die Bankverbindung oder die Kreditkarte hinterlegt und die App dadurch mit dem Giro- oder Kreditkartenkonto verknüpft.

Anstelle der NFC-Technologie ist auch möglich, die Bezahldaten durch einen QR-Code zu übertragen. Dazu muss auf dem Smartphone eine Bezahl-App installiert sein, die einen einmaligen QR-Code erzeugt. In diesem Code sind die Konto- oder Kartendaten, die in der App hinterlegt sind, ausgewiesen. Beim Bezahlen wird der Code dann an der Kasse eingescannt.

 

Verschiedene Bezahl-Apps

Die konkrete Nutzung von Mobile Payment richtet sich danach, bei welcher Bank das Girokonto oder die Kreditkarte vorhanden ist, welche Bezahl-App genutzt wird und welches Betriebssystem auf dem Smartphone läuft.

Auf einem Android-Smartphone bietet Google den Bezahldienst über Google Pay an. Für Apple-Smartphones steht der Dienst Apple Pay zur Verfügung. Bezahl-Apps bieten in Deutschland aber auch Händler, Banken sowie Bezahl- und Bonusdienste an.

Für die Absicherung der Daten gibt es zwei Möglichkeiten:

·Das Smartphone kann mit einem sogenannten Secure Element ausgestattet sein. Dabei handelt es sich entweder um einen Chip, der ins Smartphone eingebaut ist, oder um eine speziell ausgerüstete SIM-Karte.

·Bei einer cloudbasierten Absicherung finden alle Abläufe, die für die technische Sicherheit relevant sind, verschlüsselt auf einem externen Server statt. Meistens ist das der Server der Bank.

Sowohl smarte Lösungen mit dem Secure Element als auch die Software-Lösung HCE gelten als sicher. Denn Cyber-Kriminelle können die kryptischen Verschlüsselungen (bislang) kaum knacken. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme müssen Zahlungen über mehr als 50 Euro außerdem meist durch die Eingabe einer PIN, das Einlesen des Fingerabdrucks oder eine Gesichtserkennung freigegeben werden.

 

Das ist beim Mobile Payment wichtig

Das mobile Bezahlen ist eine sichere und bequeme Methode, die sich in Zukunft sicherlich immer weiter verbreiten wird. Nutzer sollten aber auf folgende Dinge achten:

·Die Software des Smartphones und die Bezahl-Apps sollten immer auf dem neuesten Stand sein. Deshalb am besten automatische Updates aktivieren.

·Alle Zugangsdaten sollten sicher und gut geschützt aufbewahrt und nicht an Dritte weitergegeben werden.

·Abbuchungen und andere Vorgänge auf dem Bankkonto sollten regelmäßig kontrolliert und Fehlbuchungen umgehend der Bank gemeldet werden.

·Bei einem Verlust des Smartphones mit verwendbarer Bezahlfunktion ist wichtig, alle Zugänge zu hinterlegten Bankdaten umgehend zu sperren. Auch eine Sperrung der SIM-Karte kann sinnvoll sein. Meistens hilft dabei der zentrale Sperr-Notruf weiter, der rund um die Uhr unter der Nummer 116 116 zu erreichen ist.

·Das Bezahlen über eine App bringt es mit sich, dass der Anbieter der App Informationen über das Einkaufsverhalten bekommt. Ratsam ist deshalb, die Hinweise zum Datenschutz zu überprüfen und sich darüber zu informieren, welche Daten erhoben und an wen sie weitergegeben werden.


Wer das Mobile Payment überhaupt nicht nutzt, kann die NFC-Funktion sicherheitshalber ausschalten. Bei Android-Smartphones lässt sie sich in den Einstellungen deaktivieren. Bei Apple-Smartphones ist ein Ausschalten hingegen nicht möglich. Allerdings gibt Apple die NFC-Schnittstelle auch nicht für andere Dienstleister frei.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

 

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

E-Sport und seine Entwicklung
E-Sport und seine Entwicklung Hinter dem elektronischen Sport, kurz E-Sport, verbirgt sich eine Sportart, bei der Menschen mithilfe von Comp...
Keine Pop-Up-Werbung auf dem Smartphone - so geht's
Keine Pop-Up-Werbung auf dem Smartphone - so geht's Wenn dauernd Werbung eingeblendet wird und das Display lahmlegt, kann das ganz sch&o...
WLan Datensicherheit Tipps
Tipps zur Datensicherheit von Wlan Auch wenn WLAN den auf einem RC4 -Algorithmus basierenden Sicherheitsstandard WEP enthält, reicht d...
Checkliste für sichere Internetauktionen
Checkliste für sichere Internetauktionen Auktionen erfreuen sich riesengroßer Beliebtheit. Während die einen darauf hoffen,...
5 Trends bei der Visual Economy
5 Trends bei der Visual Economy Auf Internetseiten sind Texte nach wie vor die wichtigsten Elemente und ohne geschriebene Inhalte wird e...

mehr Artikel

Vor- und Nachteile Wechsel DSL-Anbieter Vorteile und Nachteile beim Wechsel des DSL- und Festnetz-Anbieters Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die nicht mehr nur einen Zugang zum Internet oder einen DSL-Anschluss, sondern auch einen Festnetzanschluss anbieten. Grundsätzlich gibt es für den Verbraucher damit unterschiedliche Varianten für die von ihm gewünschten Telekommunikationsdienstleistungen. So kann er seinen Festnetzanschluss bei einem Anbieter und seinen DSL-Anschluss bei einem anderen Anbieter abschließen, er kann sich für ein Komplettpaket entscheiden oder er kann sogar Festnetz-, DSL- und Handyvertrag miteinander kombinieren.   Ganzen Artikel...

Infos und Tipps zu eSports, Teil 3 Infos und Tipps zu eSports, Teil 3   Bei eSports geht es nicht darum, sich die Zeit mehr oder weniger regelmäßig mit Computerspielen zu vertreiben. Vielmehr handelt es sich um digitale Wettkämpfe auf dem Niveau von Profisport. Die Branche wächst rasant und wie in vielen anderen Sportarten wird das Dasein als Profi-Gamer zunehmend zum Traumberuf. In einem ausführlichen Ratgeber schauen wir uns die eSports genauer an. Dabei ging es in Teil 1 um eine Definition und die notwendige Ausstattung. In Teil 2 haben wir mit Tipps begonnen, die dabei helfen, die eigenen Fähigkeiten stetig zu verbessern und den Weg zum Profi zu begleiten. Im letzten Teil 3 machen wir mit Tipps weiter!    Ganzen Artikel...

Tipps zur Wahl des besten Mobilfunknetzes Infos und Tipps zur Wahl des besten Mobilfunknetzes (fürs Telefonieren und fürs Internet) Bei einem Handyvertrag spielt ein geeigneter Tarif natürlich eine wesentliche Rolle. Wer mit seinem Handy, seinem Smartphone oder einem vergleichbaren Gerät telefonieren und im Internet surfen möchte, sollte aber genauso auch auf das Netz achten. Schließlich bringt ein günstiger Tarif letztlich nicht viel, wenn er in der Praxis kaum oder nicht wie gewünscht genutzt werden kann.   Ganzen Artikel...

Fragen und Antworten zum künftigen Rundfunkbeitrag Die wichtigsten Fragen und Antworten zum künftigen Rundfunkbeitrag Die Rundfunkgebühren, die die Gebühreneinzugszentrale, kurz GEZ, für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Rechnung stellt, sind regelmäßig Stoff für hitzige Diskussionen. Aber auch wenn sich viele darüber ärgern, muss zunächst einmal jeder, der einen Fernseher, ein Radio, ein Smartphone, einen internetfähigen Computer oder ein anderes Rundfunkgerät hat, Rundfunkgebühren bezahlen.    Ganzen Artikel...



Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 1. Teil Basiswissen: Breitbandzugänge in der Übersicht, 1. Teil Das Internet ist längst zu einem festen, fast schon selbstverständlichen Bestandteil des Alltags geworden. Doch damit der Nutzer im Internet surfen kann, braucht er einen Anschluss. Und dabei stehen inzwischen verschiedene Varianten zur Auswahl.   Ganzen Artikel...