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Welche Ausstattung braucht ein Home-Office?

Welche Ausstattung braucht ein Home-Office?

 

Viele Arbeitnehmer wünschen sich mehr Unabhängigkeit. Das Home-Office scheint da eine sehr gute Lösung zu sein. Schließlich spart sich der Arbeitnehmer den Weg ins Büro, kann sich seine Arbeitszeiten etwas flexibler einteilen und den Job besser mit der Familie unter einen Hut bringen. Telefon und Internet sorgen für die Vernetzung mit dem Arbeitgeber und den Kollegen.

Natürlich scheiden einige Berufe für eine Tätigkeit in Heimarbeit aus. Doch in den Jobs, in denen es möglich ist, bieten inzwischen auch immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern an, zumindest in gewissem Umfang von Zuhause aus zu arbeiten.

Doch spätestens, wenn die Pläne Gestalt annehmen, stellt sich eine wichtige Frage: Welche Ausstattung braucht ein Home-Office? Dieser Frage gehen wir nach!

 

Vorab ein paar Grundregeln

Das Home-Office ist im Kommen und wird künftig vermutlich eine zunehmend große Rolle spielen. Zumal nicht nur der Arbeitnehmer von mehr Flexibilität profitiert. Auch der Arbeitgeber kann zum Beispiel Raumkosten einsparen, wenn nicht mehr jeder Mitarbeiter einen eigenen Arbeitsplatz vor Ort braucht.

Allerdings unterschätzt so mancher Arbeitnehmer die Herausforderungen, die das Arbeiten im heimischen Büro mit sich bringt. Die neu gewonnene Freiheit kann schnell ins Gegenteil umschlagen, wenn die Produktivität und die Arbeitsqualität leiden. Damit die Tätigkeit im Home-Office erfolgreich klappt, ist deshalb wichtig, dass der Arbeitnehmer ein paar Grundregeln einhält:

 

Feste Abläufe

Der Arbeitnehmer sollte sich von Beginn an feste Abläufe angewöhnen. Am besten handhabt er die Arbeit im heimischen Büro genauso wie in der Firma. Er sollte also zu einer bestimmten Uhrzeit beginnen und zu den üblichen Zeiten Pausen machen. Hilfreich kann auch sein, sich ordentlich anzuziehen. Gemütlich im Jogginganzug vor dem Computer zu sitzen und nebenbei den Haushalt zu erledigen, wird selten funktionieren.

 

Vernünftig eingerichteter Arbeitsplatz

Ein ordentlich ausgestatteter und ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz ist im Home-Office genauso wichtig wie im Betrieb. Der Laptop auf dem Küchentisch mag als kurzfristige Notlösung in Ordnung sein. Doch wenn der Arbeitnehmer längerfristig von zu Hause aus arbeiten will, braucht er einen vernünftigen und festen Arbeitsplatz in seiner Wohnung.

 

Absprachen mit dem Umfeld

Bloß weil der Arbeitnehmer zu Hause ist, heißt das noch lange nicht, dass er jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Es ist sehr wichtig, den Familienmitgliedern, Freunden und anderen Personen aus dem persönlichen Umfeld von Anfang an klarzumachen, dass Störungen während der Arbeitszeit tabu sind.

Arbeitet der Arbeitnehmer ganz normal an seinem Arbeitsplatz im Betrieb, müssen persönliche Anliegen auch bis zum Feierabend oder zumindest bis zur nächsten Pause warten. Und am heimischen Arbeitplatz ist das ganz genauso.

 

Die technische Ausstattung vom Home-Office

Nun aber zur eigentlichen Frage, nämlich welche Ausstattung ein Home-Office eigentlich braucht. Dabei steht hier vor allem die Leistungsfähigkeit der Technik im Vordergrund. Ein kostengünstiges Gerät muss nicht zwangsläufig schlechter geeignet sein als ein teures Markenprodukt. Andersherum ist ein hochpreisiges Gerät keine Garantie dafür, dass der Arbeitnehmer gut und ohne technische Ausfälle arbeiten kann. Daher sollten bei der Einrichtung des Heimbüros weniger die Kosten, sondern in erster Linie die Funktionalität im Vordergrund stehen. Und die wichtigsten Komponenten sind folgende:

 

Internetanschluss

Ob der Internetanschluss per Glasfaser oder DSL erfolgt, wird sich der Arbeitnehmer kaum aussuchen können. Wenn es vor Ort noch keine Glasfaser gibt, ist die Anbindung an sehr schnelles Internet eben nicht möglich.

Wichtig ist aber, dass der Arbeitnehmer einen passenden Tarif hat. Denn wenn er im Zuge seiner Arbeit ständig online ist, viele E-Mails mit umfangreichen Anhängen verschickt und große Datenmenge hoch- oder herunterlädt, braucht er ein entsprechendes Datenvolumen. Drosselt der Anbieter die Geschwindigkeit ab einem gewissen Datenverbrauch, wird das Arbeiten sonst sehr mühsam.

Ratsam kann außerdem sein, die zugesicherte Geschwindigkeit zu überprüfen. Werden die Werte nicht erreicht, ist oft die Hardware dafür verantwortlich. Ist zum Beispiel die Netzwerkkarte schon älter, kann sie hohe Geschwindigkeiten womöglich gar nicht mehr durchleiten. Gleiches gilt für einen veralteten Router.

Auch eine drahtlose Verbindung über WLan kann Tempo kosten. Grundsätzlich ist immer besser, die Verbindung zwischen dem Router und dem Rechner über ein LAN-Kabel herzustellen. So lässt sich die größtmögliche Geschwindigkeit herausholen.

 

Computer

Ob die Wahl auf einen stationären Rechner oder ein Laptop fällt und ob es ein Windows PC oder ein Apple Mac wird, bleibt letztlich eine Frage des eigenen Geschmacks. Bei jeder Variante gibt es gute Gründe, die dafür sprechen, und genauso gute Gegenargumente.

Bei Apple ist die Auswahl deutlich kleiner und die Geräte sind meist teurer. Dafür ist die Qualität immer gut, das Betriebssystem ist einfach in der Bedienung und die einzelnen Geräte lassen sich unkompliziert miteinander vernetzen. Zudem ist die Ausstattung an integrierter Software üppig.

Ein Windows PC kostet weniger, allerdings müssen wichtige Software-Komponenten meist separat dazugekauft werden. Das Betriebssystem ist stabil, läuft zuverlässig und wird regelmäßig mit Updates versorgt. Die riesige Auswahl macht es für den Laien aber nicht unbedingt leichter, das passende Gerät zu finden. 

 

Monitor

Ein ausreichend großer Monitor sollte in jedem Home-Office vorhanden sein. Denn zum einen macht es die Arbeit wesentlich leichter, wenn die Inhalte übersichtlich dargestellt sind. Und zum anderen stellt der Monitor sicher, dass der Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet und der Mindestabstand zum Bildschirm eingehalten werden kann.

Auch wenn der Arbeitnehmer mit einem Laptop arbeitet, sollte er deshalb nicht auf einen externen Monitor verzichten. Diesen kann er einfach mit dem Laptop verbinden. Sinnvoll kann außerdem sein, sich eine Brille für einen Bildschirmarbeitsplatz zuzulegen. Sie filtert das Blaulicht und schont damit die Augen.

 

Tastatur, Maus und Drucker

Nutzt der Arbeitnehmer einen Desktop-Computer, braucht er eine Tastatur und eine Maus als Eingabegeräte. Dabei werden meist ergonomische Modelle empfohlen, weil sie die Hände, die Arme und die Nacken- und Schulterpartie entlasten. Letztlich zählt aber, dass der Arbeitnehmer bequem mit den Geräten arbeiten kann.

Ob ein Drucker notwendig ist, hängt von der Tätigkeit ab. Verschickt der Arbeitnehmer Dokumente ohnehin nur per E-Mail oder kann er Ausdrucke und Kopien in der Firma anfertigen, ist ein Drucker im Home-Office mitunter überflüssig. Ansonsten reicht meist ein kleiner, einfacher Drucker völlig aus. Ein Multifunktionsgerät mit integriertem Fax und Scanner wird in den wenigsten Fällen benötigt und nimmt zudem nur unnötig Platz weg.

Überhaupt wird der Scanner zum Auslaufmodell. Inzwischen gibt es hervorragende Apps, die das Smartphone in einen leistungsfähigen Scanner verwandeln. Eine andere Möglichkeit ist, die jeweiligen Dokumente zu fotografieren und anschließend als E-Mail-Anhang oder per Messenger-Dienst zu verschicken.

 

Smartphone


Wie eben schon kurz angedeutet, gehört heutzutage auch ein Smartphone zur Ausstattung eines Heimbüros. Das intelligente Telefon bündelt mehrere Geräte und ermöglicht, in Kontakt zu bleiben. Das richtige Gerät mit einer passenden Business-Ausstattung auszuwählen, ist aber ein Kapitel für sich und erfordert eine sorgfältige Recherche.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

 

 
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