Netzwerk
Diese Webseite benutzt Cookies. Einwilligen? Akzeptieren & Infos
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
WLan Gästebuch
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...
Irrtümer zur Websicherheit richtiggestellt

Ratgeber: Irrtümer zur Websicherheit richtiggestellt 

Das Internet hat sich längst fest im Alltag etabliert. Die jüngeren Generationen wachsen ganz selbstverständlich mit dem Computer auf und quer durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten können und wollen viele nicht mehr auf das weltweite Netz verzichten. Doch im Internet lauern auch Gefahren.

 

 

Ob Viren und Trojaner, ausspionierte Daten oder gehackte Accounts, all das sind Risiken, die ausnahmslos jeden Internetnutzer betreffen. Nicht umsonst warnen die Regierung, die Medien und Sicherheitsexperten, informieren regelmäßig über Sachverhalte im Zusammenhang mit der Cyberkriminalität und geben Tipps zu Schutzmaßnahmen. Einige Internetnutzer nehmen die Bedrohungen aber nicht allzu ernst, andere wiegen sich in falscher Sicherheit.

 

Der folgende Ratgeber nennt deshalb
typische Irrtümer zur Websicherheit und stellt sie richtig:
    
 

 

„Ich muss nicht jedes Software-Update herunterladen.“

Für praktisch alle Systeme und Anwendungen werden in regelmäßigen Abständen Updates herausgegeben. Diese Updates sollte der Nutzer immer und dabei möglichst zeitnah einspielen. Dies gilt auch dann, wenn er der Meinung ist, dass er die Aktualisierung nicht braucht.

Der Grund hierfür ist, dass sich Hacker am häufigsten Zugriff auf Computer und Webseiten verschaffen, indem sie gezielt Schwachstellen in veralteter Software oder Scripts, die nicht mehr aktuell sind, aufspüren. Updates beinhalten zwar manchmal Komponenten, durch die die Anwendung leistungsfähiger wird oder neue Funktionen bietet.

Häufiger dienen Updates aber dazu, bekannte Sicherheitslücken zu schließen. Aus diesem Grund sollte der Nutzer kein Update überspringen, denn nur durch regelmäßige Updates ist sichergestellt, dass die Programme auf aktuellen Stand und damit auch sicher sind. 

 

„Auf einer Seite mit Schlüsselsymbol im Browser kann mir nichts passieren.“

Wenn eine Webseite aufgerufen wird, bei der ein Schlüssel oder ein Schloss in der Adresszeile des Browsers auftaucht, bietet diese Seite tatsächlich einen gewissen Schutz. Dieser Schutz bezieht sich aber auf die Verbindung.

Das Schlüssel- oder Schlosssymbol zeigt nämlich an, dass die Kommunikation über eine SSL-verschlüsselte Verbindung stattfindet. Die ausgetauschten Daten sind so vor einem Zugriff geschützt. Ein Schutz vor schadhafter Software ist dadurch aber nicht gegeben. Viele Websicherheitsprogramme können keine verschlüsselten Verbindungen prüfen.

Deshalb werden gerade verschlüsselte Verbindungen gerne genutzt, um Schadprogramme zu verbreiten. Besonders häufig sind Webseiten im Zusammenhang mit dem Banking betroffen, also beispielsweise die Seiten zum Online-Banking der Banken, Seiten von Kreditkarten und Seiten von Online-Bezahlsystemen. Diese werden nachgeahmt und mit Schadsoftware bestückt. Der Nutzer wähnt sich in Sicherheit, denn er sieht ja das SSL-Zertifikat.

Sich allein auf das Schlüssel- oder Schlosssymbol zu verlassen, reicht also nicht aus. Stattdessen braucht es einen Schutz vor Schadprogrammen auf aktuellen Stand.  

 

„Anwendungen, die ich nicht nutze oder nicht mehr brauche,
muss ich nicht löschen, wenn ich sie deaktiviert habe.“

Viele installieren Anwendungen und Tools auf ihrem Computer, weil sie diese für eine bestimmte Aufgabe brauchen oder einfach einmal ausprobieren wollen. Bei diesen Anwendungen kann es sich um Spiele, Test- oder Demoversionen und andere Programme handeln. Werden die Anwendungen später nicht mehr benötigt, bleiben sie oft auf dem Rechner, häufig in deaktiviertem Zustand. Genau hier liegt aber ein großes Risiko.

Bei den folgenden Updates werden diese Anwendungen nämlich nicht mit einbezogen. Dadurch öffnen sie Schadprogrammen und Hackern Tor und Tür. Der Nutzer sollte deshalb alle Anwendungen, die er nicht mehr braucht, nicht nur deaktivieren, sondern komplett löschen. Außerdem sollte er seine Festplatte generell regelmäßig aufräumen. So stellt er sicher, dass er Angreifern keine Schlupflöcher bietet.   

 

„Die Standardeinstellungen reichen für meine Zwecke völlig aus.“

Nicht jeder Nutzer ist ein ausgewiesener Computerfachmann und manch einer ist froh, wenn sein Rechner so läuft, dass er ihn für seine Zwecke nutzen kann. Die standardmäßigen Voreinstellungen reichen für einen effektiven Schutz aber nicht aus.

Sobald eigene Daten auf den Rechner kommen, werden individuelle Einstellungen notwendig. Die Konfigurationen beziehen sich dann auf Parameter wie Zugriffsrechte, Authentifizierungen, Protokolle oder Freigaben. Über die Hilfsprogramme samt Assistenten des Rechners ist es übrigens auch für einen Laien machbar, seine Einstellungen individuell anzupassen. Ansonsten bieten einschlägige Webseiten und Internetforen Hilfe.   

 

„Ich brauche keine Backup-Versionen. Das ist nur etwas für Profis.“

In aller Regel kann ein Computer das System auf einen früheren Zeitpunkt zurücksetzen und so eine ältere Version wiederherstellen. Bei Webseiten kümmert sich der Provider darum, dass die hinterlegten Daten umfassend gesichert sind. All das hilft aber nicht weiter, wenn auf den Computer eine Schadsoftware eingeschleust oder wenn der Account gehackt wurde und so über den Providerzugang kein Zugriff auf die Daten möglich ist.

Deshalb sollte jeder regelmäßig eine Backup-Version auf einem externen Speicher erstellen. Ratsam ist außerdem, immer mehrere Versionen aufzubewahren. Dass sich Hacker am eigenen System zu schaffen gemacht haben, fällt meist erst nach einer gewissen Zeit auf. Kann der Nutzer auf Vorgängerversionen zurückgreifen, ist es wesentlich leichter, den Schaden zu beheben.  

 

„Ich bin nur eine normale Privatperson. Für meine Daten interessieren sich Hacker sowieso nicht.“

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass Hacker wählerisch sind. Cyberkriminelle interessieren sich grundsätzlich für alle Daten und Passwörter, die sie abgreifen können. Zudem ist ausnahmslos jeder Computer eine Möglichkeit für sie, um ihre Schadsoftware zu installieren und zu verbreiten.

Deshalb sollte jeder Nutzer den Zugriff auf seinen Computer samt Daten so schwer wie möglich machen. Hierzu gehört, sichere Passwörter zu verwenden und die Passwörter in regelmäßigen Abständen zu erneuern. Außerdem ist eine gute Anti-Viren-Software, die regelmäßig aktualisiert wird, Pflicht. Eine effektive Schutzsoftware kostet nicht viel, es gibt sogar Programme, die komplett kostenlos sind und trotzdem hervorragende Dienste leisten.

Mehr Tipps, Anleitungen und Ratgeber:

Thema: Irrtümer zur Websicherheit richtiggestellt

 
< Prev   Next >

Teilen

Bookmark and Share

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Irrtümer zur Websicherheit richtiggestellt
Ratgeber: Irrtümer zur Websicherheit richtiggestellt Das Internet hat sich längst fest im Alltag etabliert. Die jüngeren Gene...
Tipps zum Telefonieren - Simsen und Surfen im Ausland
Trotz Preissenkung: die wichigsten Tipps fürs Telefonieren, Simsen und Surfen im Ausland Für viele ist es mittlerweile völlig...
Wie kommt das Tablet ins Internet?
Wie kommt das Tablet ins Internet? Ganz neu sind Tablet PCs zwar nicht mehr, aber ihr Boom ist nach wie vor ungebrochen. Immer mehr Nutzer b...
Die effektivsten IT-Sicherheitstipps fuer das Buero
Die effektivsten IT-Sicherheitstipps für das Büro Die IT-Sicherheit ist ein sehr wichtiges Thema, denn Datenspionage, Datenklau un...
Internetsucht Infos und Fakten
Die wichtigsten Infos und Fakten zum Thema Internetsucht Das Internet ist längst zu einem festen Bestandteil des alltäglichen Lebe...

mehr Artikel

Infos und Tipps zum Streaming Infos und Tipps zum Streaming Streaming-Dienste sind längst ein fester Bestandteil des Medienkonsums. Viele Nutzer schätzen die Möglichkeit, Videos oder Musik in Echtzeit aus dem Internet abzurufen. Doch nicht immer klappt das Streaming problemlos.   Ganzen Artikel...

Tipps zu WDS und Repeating Infos und Tipps zu WDS und Repeating Das Kürzel WDS steht für Wireless Distribution oder Distributed System und meint ein Funknetzwerk, das sich aus mehreren WLan-Basisstationen zusammensetzt. Ein WDS kommt beispielsweise dann ins Spiel, wenn ein Access Point nicht ausreicht, um in allen Räumen einer Wohnung per Wlan-Verbindung ins Internet zu gehen oder wenn ein DSL-Anschluss von mehreren Anwendern genutzt werden soll, die Router aber nicht per Kabel miteinander verbunden werden können. In diesem Fall erweitert das WDS das Funknetzwerk flächenmäßig, wobei keine Kabelverbindung mehr notwendig ist, aber jede Basisstation separat mit Strom versorgt werden muss.    Ganzen Artikel...

Tipps zum Kauf eines WLan-Fernsehers Die wichtigsten Infos und Tipps zum Kauf eines WLan-Fernsehers  Heute gibt es kaum noch einen Haushalt, in dem nicht mindestens ein Fernseher vorhanden ist und in etwa jedem zweiten deutschen Haushalt steht mittlerweile anstelle des guten alten Röhrenfernsehers ein schlankes Gerät mit flachem Bildschirm. Dabei haben sich die Geräte in den vergangenen Jahren konstant weiterentwickelt.   Ganzen Artikel...

Wie soziale Medien die Gesellschaft vernetzen Wie soziale Medien die Gesellschaft vernetzen  Ob ein besonderer Glücksfall, ein Unglück, News aus der Welt der Promis oder persönliche Erlebnisse - dank Internet können sich Informationen heute innerhalb kürzester Zeit über die ganze Welt verbreiten. Dabei sind es vor allem die neuen Medien, die die Kommunikation verändert haben.   Ganzen Artikel...



Einrichtung von WLan-Netzwerken Grundwissen zur Einrichtung von WLan-Netzwerken und dem Sinn eines WLan-Verstärkers Ob Computer, Notebook, Drucker, Faxgerät, Musikanlage oder Fernseher: Dank WLan können verschiedene Geräte miteinander verbunden werden, und dies nicht nur unabhängig von ihrem Standort, sondern vor allem wireless, also ohne lästiges Kabelgewirr.  Aber auch wenn es vergleichweise einfach ist, das heimische Netzwerk einzurichten, so sollte doch insbesondere im Hinblick auf die Datensicherheit die eine oder andere Vorsichtsmaßnahme eingeplant werden.   Ganzen Artikel...