Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Änderungen bei Internet und Kommunikation in 2014

Die wichtigsten Änderungen im Bereich Internet und Kommunikation in 2014 

Wie jedes Jahr bringt auch 2014 ein paar Neuerungen mit sich. So treten EU-weit neue Regeln beim Online-Shopping in Kraft. Die Handynutzung im Ausland wird künftig billiger, dafür muss etwas tiefer in die Tasche greifen, wer auf den guten, alten Brief setzt.

 

 

Hier die wichtigsten Änderungen im Bereich
Internet und Kommunikation in 2014 in der Übersicht:
 

 

Neue Regeln beim Einkauf übers Internet

Ab dem 13. Juni 2014 ändern sich einige Regeln beim Online-Shopping. Dann tritt nämlich eine neue Verbraucherrechte-Richtlinie in Kraft, die EU-weit gilt und von allen EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden muss.

Dabei betreffen die Neuerungen folgende Punkte:

·         Widerrufsfrist.

Ab Mitte Juni beträgt die Widerrufsfrist in allen EU-Ländern 14 Tage, gerechnet ab dem Erhalt der bestellten Ware. Bei Dienstleistungsverträgen, Downloadprodukten und ähnlichen Einkäufen beginnt die Widerrufsfrist mit Vertragsbeginn. Voraussetzung für den Fristbeginn ist aber, dass der Händler den Kunden über sein Widerrufsrecht informiert hat, beispielsweise durch eine entsprechende Widerrufsbelehrung.

Erhält der Kunde keine Widerrufsbelehrung oder ist die Belehrung fehlerhaft, verlängert sich die Widerrufsfrist um weitere zwölf Monate. Die maximale Widerrufsfrist beträgt somit 12 Monate und 14 Tage. Die bisherige Regelung, nach der das Widerrufsrecht bei fehlender Belehrung zeitlich unbegrenzt besteht, gilt somit ab Mitte Juni nicht mehr. Diese Regelungen gelten für alle Produkte. Eine Ausnahme bilden nur versiegelte Gesundheits- und Hygieneartikel, die geöffnet wurden. Hier ist generell kein Widerruf möglich. 

·         Widerrufserklärung.

Bisher reichte es aus, die Ware rechtzeitig zurückzuschicken. Durch die Rücksendung der Ware erklärte der Kunde nämlich automatisch seinen Widerruf. Dies ist so ab dem 13. Juni 2014 nicht mehr möglich. Dann muss der Kunde ausdrücklich erklären, dass er den Vertrag widerruft.

Dies ist möglich, indem der Kunde ein entsprechendes Widerspruchsformular ausfüllt oder indem er eine eigene Widerrufserklärung verfasst und diese per E-Mail, Fax oder Post an den Händler schickt. Der Händler wiederum muss unverzüglich bestätigen, dass er die Widerrufserklärung erhalten hat.

 

·         Kaufpreiserstattung.

Um den Kaufpreis zu erstatten, hat der Händler ab dem 13. Juni 2014 maximal 14 Tage lang Zeit, gerechnet ab dem Tag des Widerrufs. Bislang musste er die Rückzahlung innerhalb von 30 Tagen leisten. Sobald die Ware wieder beim Händler eingetroffen ist oder der Kunde die Rücksendung nachgewiesen hat, muss der Händler das Geld erstatten.

 

·         Versandkosten.

Widerruft der Kunde den Vertrag, hat er ab dem Widerruf maximal 14 Tage lang Zeit, um die Ware an den Händler zurückzuschicken. Während der Händler bei einem Widerruf die Versandkosten für Lieferung, also den Versand der Ware zum Kunden, übernehmen muss, kann er die Kosten bei der Rücksendung auf den Kunden übertragen.

Der Händler muss den Kunden aber vorab darüber informieren, dass der Kunde bei einer Rücksendung die Versandkosten trägt. Bislang galt in Deutschland die 40-Euro-Regelung. Demnach wurden Rücksendekosten für den Kunden fällig, wenn der Warewert unter 40 Euro lag.

Ab einem Warenwert von 40 Euro ging eine Rücksendung auf Kosten des Händlers. Diese 40-Euro-Regelung fällt ab dem 13. Juni weg. Der Händler kann die Rücksendekosten ab dann unabhängig vom Warenwert an den Kunden weitergeben. 

·         Voreinstellungen im Warenkorb.

Immer wieder finden sich Voreinstellungen bei den virtuellen Warenkörben, durch die der Kunde Zusatzleistungen wie beispielsweise Garantieverlängerungen oder Versicherungen mitkauft. Sieht der Kunde nicht richtig hin und entfernt das entsprechende Produkt nicht aus dem Warenkorb, kauft er es mit. Derartige Voreinstellungen sind in Zukunft nicht mehr erlaubt. Bleiben die voreingestellten Zusatzangebote trotzdem im virtuellen Warenkorb, muss der Kunde die Kosten dafür nicht bezahlen.

 

·         Kundenhotline.

Auch in Zukunft müssen Händler keine Kundenhotline einrichten, über die sie für Kunden telefonisch erreichbar sind. Bietet ein Händler eine Kundenhotline an, darf der Anruf nur mit den normalen Telefongebühren zu Buche schlagen. Hotlines mit teuren 0900- oder 0180-Vorwahlen sind nicht zulässig. 

 

Die Handynutzung im Ausland wird billiger

Ab dem 01. Juli 2014 gilt eine EU-Verordnung, durch die die Preise für Handytelefonate, SMS und die Internetnutzung in EU-Ländern sinken. Wer aus dem EU-Ausland nach Deutschland anruft, muss dann maximal 23 Cent pro Minute bezahlen.

Wer aus der Heimat angerufen wird, bezahlt höchstens 6 Cent pro Minute. Eine SMS schlägt mit 7 Cent zu Buche, pro Megabyte Datenvolumen bei der Internetnutzung werden maximal 24 Cent fällig. Außerdem müssen die Telefonanbieter künftig ermöglichen, dass ihre Kunden im EU-Ausland auch andere Gesellschaften nutzen können. So muss es ab dem 01. Juli 2014 möglich sein, den Roaming-Anbieter jederzeit, kostenlos und unter Beibehaltung der eigenen Handynummer zu wechseln.   

 

Briefe und Päckchen werden teurer

Zum Jahresanfang hat die Post das Porto bei einigen Produkten erhöht. Standardbriefe bis 20 Gramm kosten ab dem 01. Januar 2014 60 Cent, bisher waren es 58 Cent. Einschreiben kosten jetzt 2,15 Euro, für Einwurfeinschreiben werden 1,80 Euro fällig. Während der Preis bei Päckchen bis 2 Kilo gleich bleibt, erhöht sich der Preis für Pakete um 9 Cent.

Ein 10kg-Paket beispielsweise kostet somit in den Filialen nicht mehr 6,90 Euro sondern 6,99 Euro. Wer noch alte Briefmarken zu Hause hat, erhält in den Filialen vor Ort und im Internet entsprechende Ergänzungsmarken, so dass die alten Briefmarken noch aufgebraucht werden können.

 

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

Thema: Änderungen bei Internet und Kommunikation in 2014

 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Änderungen Medien und Telekommunikation in 2013
Die wichtigsten Änderungen im Bereich Medien und Telekommunikation in 2013 Wie jedes Jahr bringt auch 2013 einige Änderungen und N...
Schadensersatz bei Ausfall von Telefon und Internet
Schadensersatz bei Ausfall von Telefon und Internet Plötzlich geht gar nichts mehr: Das Telefon ist tot, auf dem Computerbildschirm...
WLan und UMTS auf dem Handy
Infos und Tipps zu WLan und UMTS auf dem Handy Ein Handy ist heute nichts Besonderes mehr und es gibt sicherlich kaum noch jemanden, der au...
9 aktuelle Fragen zu Chatbots, 1. Teil
9 Fragen zu Chatbots, 1. Teil Sobald von Robotern, digitalisierten Abläufen und Künstlicher Intelligenz die Rede ist, dauert e...
Die wichtigsten Tipps fuer ein sicheres iPhone
Die wichtigsten Tipps für ein sicheres iPhone Für die einen ist das iPhone ein praktisches und bequemes Arbeitsmittel, für di...

mehr Artikel

Tipps zum Telefonieren - Simsen und Surfen im Ausland Trotz Preissenkung: die wichigsten Tipps fürs Telefonieren, Simsen und Surfen im Ausland Für viele ist es mittlerweile völlig selbstverständlich, sich auch im Urlaub per Anruf oder SMS zu melden, E-Mails abzurufen oder Urlaubsbilder in soziale Netzwerke hochzuladen. Um spätestens beim Erhalt der Rechnung aber keine böse Überraschung zu erleben, ist es sehr ratsam, sich vorab über die Preise zu informieren. Grundsätzlich sind die Kosten im Ausland nämlich deutlich höher als in heimatlichen Gefilden und die vereinbarten Flatrates gelten bei einer Nutzung außerhalb der Landesgrenzen in aller Regel nicht.   Ganzen Artikel...

Irrtümer zur Websicherheit richtiggestellt Ratgeber: Irrtümer zur Websicherheit richtiggestellt Das Internet hat sich längst fest im Alltag etabliert. Die jüngeren Generationen wachsen ganz selbstverständlich mit dem Computer auf und quer durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten können und wollen viele nicht mehr auf das weltweite Netz verzichten. Doch im Internet lauern auch Gefahren.    Ganzen Artikel...

Kauftipps fuer WLan-Router Kauftipps für WLan-Router Um nicht nur vom Schreibtisch aus surfen zu können, sondern auch von beispielsweise der Couch oder dem Balkon aus Zugriff aus das Internet zu haben, wird ein drahtloses Netzwerk benötigt. Dabei ersetzt ein WLan-Router das LAN-Kabel, so dass das Notebook per Funk mit dem Internet verbunden wird. Die günstigsten WLan-Router sind ab etwa 40 Euro zu haben, moderne Geräte mit USB, sicherer Verschlüsselung und schnellen Übertragungsgeschwindigkeiten kosten um die 100 Euro.   Ganzen Artikel...

Was bedeutet Flex-Office? Was bedeutet Flex-Office?   Corona führte dazu, dass auf einmal etliche Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten mussten. Zwar gab es einige Mitarbeiter, die mit dem Home-Office bereits vertraut waren, wenn auch nicht in diesem Umfang. Doch für die große Mehrheit war es eine riesige Umstellung. Ohne große Vorbereitung einen Arbeitsplatz in der Wohnung einzurichten, der ungestörtes Arbeiten ermöglichte,  erwies sich mitunter als ganz schön schwierig.  Ganzen Artikel...



Wie funktioniert das mPayment? Wie funktioniert das mPayment? Für viele ist das Smartphone inzwischen zum unverzichtbaren Alltagsbegleiter geworden. Und auch das bargeldlose Bezahlen wird gerne als praktische und bequeme Bezahlmöglichkeit genutzt. Insofern war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis eine Lösung gefunden wird, die beides miteinander verbindet.    Ganzen Artikel...