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Selbstgebaute WLan-Antennen

Vor- und Nachteile von selbstgebauten WLan-Antennen 

Grundsätzlich kommen im Zusammenhang mit WLan drei Antennentypen zum Einsatz. Richtantennen werden verwendet, um Punkt-zu-Punkt-Verbindungen herzustellen. Der Winkel, der dabei abgedeckt wird, ist zwar verhältnismäßig klein, allerdings können deutliche Verbesserungen in eine Richtung erreicht werden.

Wichtig ist, die Antenne sehr sorgfältig auszurichten, denn die Qualität der Verbindung wird schon bei minimalen Abweichungen beeinträchtigt.

Dennoch ermöglichen Richtantennen recht hohe Übertragungsraten und eine deutliche Reduzierung von Störfaktoren.

 

 

Sektorantennen bieten sich an, wenn ein bestimmter Bereich abgedeckt werden soll. Durch mehrere Sektorantennen können eine Abdeckung von bis zu 360 Grad erreicht und damit mehrere Benutzer auf verschiedene Kanäle und Accesspoints aufgeilt werden.

Da ein solches Verfahren allerdings sehr kostspielig ist, wird es in erster Linie bei professionellen Hotspots eingesetzt. Rundstrahler eignen sich zur Abdeckung einer großen Fläche, auch wenn die Reichweite vergleichsweise gering ausfällt.

Prinzipiell können die Kosten für eine gute und leistungsstarke WLan-Antenne höher sein als für beispielsweise einen Router oder einen Accesspoint. Daher ist es wenig verwunderlich, dass viele Anwender dazu übergehen, eigene WLan-Antennen zu bauen. Hinzu kommt, dass die hierfür benötigten Materialkosten sehr gering ausfallen und der eigentliche Bau, je nach Antennentyp, auch von Laien in wenigen Stunden umsetzbar ist.

 

Hier eine Übersicht über die Vor- und Nachteile von selbstgebauten WLan-Antennen:

•       

Der wichtigste Vorteil von selbstgebauten WLan-Antennen sind zweifelsohne die geringen Kosten. Nachdem für die Antennen beispielsweise CD-Spindeln, Blechdosen oder Antennenkabel verwendet werden können, ist ein Großteil der benötigten Materialien ohnehin in jedem Haushalt vorhanden.

Durch kostenfreie Anleitungen im Internet wird es zudem auch für weniger versierte Heimwerker möglich, die Antenne in recht kurzer Zeit selbst zu bauen. Der Gewinn durch selbstgebaute Antennen bewegt sich in der Regel zwischen acht und sechszehn dBi und führt damit zu einer deutlichen Verbesserung der Signalqualität innerhalb des Funknetzwerkes.

•       

Der entscheidende Nachteil ergibt sich durch die rechtlichen Bestimmungen, denn grundsätzlich dürfen WLan-Geräte eine Sendeleistung von 100 Milliwatt nicht überschreiten. Bei einem niedrigen Gewinn wird diese Grenze zwar nur selten überschritten, bringen die Antennen aber sende- und empfangsseitig einen deutlichen Gewinn, liegt die Sendeleistung meist um ein Vielfaches höher.

Für Laien ist es selten möglich, den Antennengewinn selbst exakt zu berechnen und nachdem auch selbstgebaute Antennen ausschließlich von Fachpersonal überprüft und angeschlossen werden dürfen, wird der Kostenspareffekt teils wieder aufgehoben.

Ein weiterer Nachteil kann entstehen, wenn die Antenne ungenau oder aus eher ungünstigen Teilen gearbeitet wurde, denn dies kann zu merklichen Qualitätsschwankungen bis hin zur Funktionsunfähigkeit führen.

 

 

Thema: Vor- und Nachteile von selbstgebauten WLan-Antennen 

 
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