Netzwerk
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Strukturen von WLan-Netzwerken
Article Index
Strukturen von WLan-Netzwerken
Page 2
Page 3

 

3. Das Wireless Distribution System und Repeating 

Beim WDS handelt es sich um ein Funknetzwerk, das aus mehreren WLan-Basisstationen besteht. Die Absicht eines WDS liegt in einer größeren Netzabdeckung ohne eine Verkabelung der Basisstationen, wobei ein WDS sowohl über einen einzelnen als auch über mehrere WLan-Schnittstellen an einem Access Point integriert werden kann. Voraussetzung für ein WDS ist allerdings, dass jede Basisstation über eine separate Stromversorgung verfügt.  

Ein Single-Radio-WDS nutzt die WLan-Schnittstelle für die Verbindung mit einem benachbarten Zugriffspunkt und gleichzeitig für die Versorgung der WLan-Nutzer. Weil die Pakete dadurch doppelt übertragen werden müssen, reduziert sich die Datenübertragungsrate der Schnittstelle auf die Hälfte. Arbeitet das WDS mit Dual-Radio-Zugriffspunkten wird ein Sender im Access Point für die Verbindung mit dem nächsten Zugriffspunkt und ein zweiter Sender für die Versorgung der WLan-Nutzer verwendet.

In einem WDS müssen die einzelnen Zugriffspunkte die WLan-MAC-Adressen der anderen Zugriffspunkte kennen. Um Wechsel zwischen den Zugriffspunkten zu ermöglichen, sollten außerdem alle die gleiche SSID, den gleichen Kanal und den gleichen Netzwerkschlüssel verwenden. Für die Sender erweisen sich allerdings unterschiedliche Standards als sinnvoll.

Beim WDS wird zwischen dem Bridging- und dem Repeating-Modus unterschieden. Beim Bridging-Modus handelt es sich um eine Direktverbindung, bei der zwei Access Points als WLan-Bridges konfiguriert sind und miteinander kommunizieren. Andere Clients können keine Verbindung aufbauen. Beim Repeating-Modus sind über das WDS mehrere Zugriffspunkte miteinander verbunden und andere Clients können eine Verbindung herstellen.

Durch den Repeating-Modus kann das WLan-Netzwerk also vergrößert werden, nachteilig ist aber, dass die meisten Geräten hierbei nur mit der unsicheren WEP-Verschlüsselung arbeiten.   

Wichtig in diesem Zusammenhang ist allerdings, das WDS nicht mit dem Universal Repeater Mode zu verwechseln. Repeater, die den Universal Repeater Mode unterstützen, verbinden sich wie normale Netzwerkadapter mit der Basisstation. Zeitgleich sind sie aber wie eine Art Basisstation für andere WLan-Endgeräte erreichbar und leiten die Netzwerkanfragen an die eigentliche Basisstation weiter.

Gemeinsam ist beiden, dass sie den gleichen WLan-Kanal voraussetzen und die Bandbreite halbieren. Das WDS hat jedoch die Funktion einer Bridge zwischen den Access Points und macht eine Konfiguration von beiden Access Points sowie die gleiche SSID erforderlich.

Zudem arbeitet WDS üblicherweise nur mit der WEP-Verschlüsselung, ermöglicht jedoch ein Roaming zwischen den Access Points. Beim Universal Repeater Mode hat der Repeater eine Funktion als Client, so dass auch nur der Repeater konfiguriert werden muss. Im Universal Repeater Mode muss außerdem nicht die gleiche SSID verwendet werden und als Verschlüsselungen sind WEP, WPA und WPA2 möglich. Die Möglichkeit zum Roaming zwischen Access Points ist allerdings nicht gegeben.

 

Die vollständige Dokumentation mit Grafiken als PDF-Download

Die Strukturen von WLan-Netzwerken 

Weiterführende Wireless-Lan Tipps und Anleitungen:

Mögliche WLan Angriffsszenarien
Infos zu den verschiedenen Übertragungsmodi bei WLan
In 10 Schritten zum WLan-Netz
Öffentliche HotSpots sicher nutzen
Infos und Tipps zu WDS und Repeating
 

Thema: Die Strukturen von WLan-Netzwerken



 
< Prev   Next >

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Wissenswertes zum "Single-Sign-On"
Wissenswertes zum Single-Sign-On Auf vielen Plattformen und in zahlreichen Internetshops ist es möglich, sich mit einem anderen, bere...
HotSpots sicher nutzen
Öffentliche HotSpots sicher nutzen Öffentliche HotSpots finden sich immer häufiger und es ist zweifelsohne sehr komfortabel f...
Wissenswertes zur Strahlung von Smartphones
Wissenswertes zur Strahlung von Smartphones Experten machen sich zunehmend Sorgen über die gesundheitsschädliche Strahlung von...
10 Tipps zur Datensicherheit unterwegs
10 Tipps zur Datensicherheit unterwegs Wenn es auf die Reise geht, egal ob privat oder geschäftlich, nehmen viele Laptop, Notebook oder...
Kompakte Infos zum Mobile Payment
Kompakte Infos zum Mobile Payment In China kann flächendeckend längst sogar am kleinen Kiosk mit dem Smartphone bezahlt werden...

mehr Artikel

Kinder und das Internet - ein Ratgeber Kinder und das Internet - ein Ratgeber   Früher wurden in der Schule kleine Zettelchen geschrieben und untereinander ausgetauscht. Außerdem führten die Kids stundenlange Telefonate, obwohl sie ihre Freunde doch gerade erst noch gesehen hatten. Inzwischen haben sich solche Aktivitäten ins Internet verlagert. Vor allem Apps von Community- und Messenger-Diensten stehen hoch im Kurs. Doch ein sicheres Terrain ohne Risiken ist das Internet nicht. Damit stellt sich die Frage, wann Kinder alt genug sind, um im Internet zu surfen. Wie lange sollten sie in der virtuellen Welt unterwegs sein? Und wie können die Eltern zu sicherem Surfen beitragen? Hier ein Ratgeber zu Kindern und Internet!  Ganzen Artikel...

Infos und Tipps zu kostenlosen Anti-Viren-Programmen Infos und Tipps zu kostenlosen Anti-Viren-Programmen Vermutlich jeder Internetnutzer hat in seinem virtuellen Briefkasten schon einmal eine E-Mail vorgefunden, die täuschend echt nach der eigenen Bank, dem Telekommunikationsanbieter, einem Online-Bezahlsystem, einer Kreditkartengesellschaft oder einem Online-Händler aussah.    Ganzen Artikel...

Das Internet - Basiswissen für Einsteiger Das Internet - Basiswissen für Einsteiger  In Zeiten, in denen in fast jedem Haushalt mindestens ein Computer, Notebook, Tablet oder Smartphone vorhanden ist, ist auch das Internet längst zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden. Im weltweiten Netz wird kommuniziert und eingekauft, es werden Informationen nachgelesen, Videos geschaut und Bankgeschäfte erledigt.   Ganzen Artikel...

Vorteile und Nachteile von IPTV Infos sowie Vor- und Nachteile von IPTV Hinter IPTV, dem Kürzel für Internet Protocol Television, steckt eine Verbreitungsform für digitales Fernsehen. Diese basiert auf einem Netzwerk, das mit dem IP, dem Internet Protocol, arbeitet und ursprünglich ausschließlich für Computer eingerichtet war. Mittlerweile gibt es jedoch mehrere Varianten der Übertragungsnetzwerke. So ist es möglich, dass der Computer nach wie vor das Transportnetzwerk darstellt und weil in diesem Fall die Empfangstechnik über einen Breitbandanschluss wie beispielsweise DSL oder über ein kabelgebundenes Modem angeschlossen ist, wird diese Variante auch als Internet-TV bezeichnet.   Ganzen Artikel...



IT-Infrastruktur fürs Homeoffice optimieren IT-Infrastruktur fürs Homeoffice optimieren   Computer, Smartphone & Co. sind längst selbstverständliche Begleiter im Alltag und in nahezu jedem Haushalt vorhanden. Im Internet einzukaufen, die Bankgeschäfte online zu erledigen und über digitale Wege mit anderen zu kommunizieren, ist heutzutage Normalität. Und in einer modernen Arbeitswelt wächst vielerorts der Wunsch, zumindest zeitweise im Home-Office zu arbeiten.  Ganzen Artikel...