Netzwerk
Wir nutzen Cookies auf unserer Webseite. Einige davon sind essenziell, während andere diese Webseite und ihre Nutzererfahrung verbessern, wie externe Medien, Statistiken und relevante Anzeigen.Akzeptieren & Datenschutzerklärung -/- Nein
Wireless Lan
Fachartikel
Wireless Lan Zubehör
Notebook Wireless Lan
Wireless Lan Technik
Wireless Lan System
Wireless Lan Netzwerk
Wireless Lan Management
Verzeichnis
Impressum - Datenschutz
Wireless Lan Blog
Infos zum WLan-USB-S...
Tipps zu WDS und Rep...
Frequenzen bei WLan
Infos zum WLan-USB-S...
Sendeleistung von WL...

Anzeige

Anzeige
Telefon- und Internetanschluss: Die wichtigsten Rechte bei einem Umzug

Telefon- und Internetanschluss: Die wichtigsten Rechte bei einem Umzug

 

Ob Festnetz, Internet oder Mobilfunk: Wenn der Kunde umzieht, kann er seine laufenden Verträge mitnehmen. Und die Verträge laufen ganz normal und wie gehabt weiter. Es ändert sich weder etwas an den vertraglichen Vereinbarungen noch an der Vertragslaufzeit. Voraussetzung ist aber immer, dass der Anbieter die vertraglich vereinbarten Leistungen am neuen Wohnort überhaupt erbringen kann. Doch was, wenn nicht? Und was sollte der Kunde unternehmen, damit alles möglichst reibungslos abläuft? Wir haben die wichtigsten Rechte bei einem Umzug mit Telefon- und Internetanschluss zusammengestellt.

 

Den Anbieter rechtzeitig informieren

Steht ein Umzug ins Haus, sollte sich der Kunde frühzeitig an seinen Anbieter wenden und abklären, ob und zu welchen Konditionen er seinen Telefon- und Internetanschluss an den neuen Wohnort mitnehmen kann. Da es etwas dauern kann, bis sich der Anbieter meldet, sollte der Kunde für die Antwort eine Frist von etwa drei Wochen setzen.

Ist der Umzug möglich, halten die meisten Anbieter ein Formular bereit. Mit diesem Formular kann der Kunde die Umschaltung seines Anschluss am Umzugstag oder einem anderen Termin beantragen. Teilt der Anbieter hingegen mit, dass er die Leistung am neuen Wohnort gar nicht oder nicht wie vertraglich vereinbart erbringen kann, hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht. Auf die Kündigung gehen wir später noch genauer ein. Jedenfalls kann sich der Kunde dann schon mal umsehen, welcher Anbieter am neuen Wohnort in Frage kommt.

 

Alles wie gehabt

Nimmt der Kunde seinen Anschluss beim Umzug mit, ändert sich am bestehenden Vertrag nichts. Der Anbieter muss am neuen Wohnort also genau die gleiche Leistung erbringen, wie sie für den alten Wohnort vertraglich vereinbart war. Das gilt auch für die Übertragungsraten. Kann der Anbieter die vereinbarte Mindestgeschwindigkeit am neuen Wohnort nicht bereitstellen, muss er sich nicht mit einem anderen Tarif begnügen. Der Kunde kann zwar mit dem Anbieter vereinbaren, dass er in einen Tarif mit einer niedrigeren Übertragsrate eingestuft wird. Oft wird der Anschluss dadurch zumindest etwas kostengünstiger. Aber der Kunde muss sich nicht damit einverstanden erklären. Schafft die Leitung am neuen Wohnort die vereinbarten Mindestgeschwindigkeiten nicht, hat der Kunde das Recht, den Vertrag zu kündigen.

Auf die Laufzeit des Vertrags hat ein Umzug ebenfalls keine Auswirkungen. Bislang setzten die Anbieter bei einem Umzug gerne automatisch eine neue Laufzeit von 24 Monaten in Gang. Aber für diese Praxis gibt es keinen Grund. Der Kunde sollte also darauf achten, dass sein Vertrag weiterläuft.

 

Mitnahme der Rufnummer

Bleibt die Vorwahl gleich, kann der Kunde seine bisherige Rufnummer behalten. Die Mitnahme der Telefonnummer wird auch als Portierung bezeichnet. Auf dem Antragsformular kann der Kunde meist angeben, ob seine Rufnummer portiert oder ob ihm eine neue Telefonnummer zugeteilt werden soll. Aber Achtung: Bei einigen Anbietern fallen für eine neue Rufnummer Gebühren an.

Die Mitnahme der Rufnummer ist auch möglich, wenn der Kunde den Anbieter wechselt. In diesem Fall muss er beim neuen Anbieter die Rufnummernportierung beantragen. Um alles Weitere kümmert sich dann der Anbieter. Doch damit wirklich alles klappt, sollte der Kunde den alten Vertrag nicht selbst kündigen, sondern auch das dem neuen Anbieter überlassen.

Festnetznummern sind ortsabhängig. Deshalb ist die Mitnahme der alten Telefonnummer nur dann möglich, wenn sich die Vorwahl nicht verändert. Zieht der Kunde in einen Ort mit einer anderen Vorwahl um, ist eine Portierung der Rufnummer nicht möglich. Im Mobilfunk ist das übrigens anders. Denn Mobilfunknummern sind nicht ortsabhängig. Deshalb kann der Kunde seine Mobilfunknummer immer behalten - bei einem Umzug genauso wie bei einem Anbieterwechsel.

 

Sonderkündigungsrecht

Bietet der bisherige Anbieter die vertraglich vereinbarte Leistung am neuen Wohnort nicht an, ergibt sich für den Kunden ein Sonderkündigungsrecht. Gleiches gilt, wenn der Anbieter zwar einen Telefon- und Internetanschluss bereitstellen kann, aber eben nicht in der Form, wie es vertraglich vereinbart war.

Der Kunde kann den Vertrag zum Ende eines Kalendermonats kündigen. Allerdings muss er dabei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten. Und nach aktueller Rechtsprechung beginnt die dreimonatige Kündigungsfrist erst, wenn der Kunde tatsächlich umgezogen ist. Für die Praxis bedeutet das: Der Kunde muss die Grundgebühr für den Telefon- und Internetanschluss in den drei Monaten nach seinem Umzug weiterzahlen. Wie lange vorher er gekündigt hatte, spielt keine Rolle. Selbst wenn der Kunde den Vertrag schon ein halbes Jahr vorher zum Umzugstermin gekündigt hatte, läuft die Frist erst ab dem Umzugstermin und endet drei Monate später.

Der Kunde muss also drei Monate lang für eine Leistung bezahlen, die er gar nicht mehr nutzen kann. Die Begründung für diese Regelung ist, dass sie die Interessen zwischen dem Anbieter und dem Verbraucher ausgleichen soll. Denn während der Verbraucher aus dem Vertrag raus möchte, geht der Anbieter davon aus, dass der Vertrag über die beim Abschluss vereinbarte Dauer laufen wird. Die dreimonatige Kündigungsfrist soll hier einen Ausgleich schaffen und den Anbieter für seine Aufwendungen entschädigen.

Übrigens: Zieht der Kunde ins Ausland, greifen die gleichen Regelungen. Denn deutsche Anbieter betreiben üblicherweise nur im Inland ein eigenes Netz. Im Ausland können sie die vereinbarten Vertragsleistungen deshalb üblicherweise nicht erfüllen. Folglich ergibt sich auch hier ein Sonderkündigungsrecht für den Kunden.

 

Kürzere Vertragslaufzeit


Weiß der Kunde, dass er innerhalb der nächsten zwei Jahre umziehen wird, oder möchte er sich nicht so lange an einen Anbieter binden, kann er von Anfang an einen Vertrag mit einer kürzeren Laufzeit wählen. Die Anbieter sind dazu verpflichtet, auch einen Tarif mit einer Mindestlaufzeit von nur zwölf Monaten anzubieten. Oft gibt es zudem Tarife, die monatlich gekündigt werden können. Solche Verträge sind zwar meist teurer, weil die Grundgebühren höher sind. Oder der Kunde bekommt keinen subventionierten Router zu seinem Vertrag dazu. Aber dafür bleibt er flexibler. Und wenn er umzieht und kündigt, spart er sich die Grundgebühren in den drei Monaten nach dem Umzug.

Mehr Anleitungen, Ratgeber und Tipps:

 

 

 
< Prev   Next >

Anzeige

Teilen

Bookmark and Share

Anzeige

Anzeige

PDF-Download

PDF Anleitungen

IT & Internet

Online-Einkauf im Ausland - Zoll und Steuern
Weltweit shoppen - die wichtigsten Infos über Zoll, Steuern und Bezahlmöglichkeiten beim Online-Einkauf im Ausland Das Internet ha...
W-Lan in Zukunft in Bussen und Bahnen
W-Lan zukünftig in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse & Bahnen) Nach Ansicht vieler Experten ist WLan eine ideale Zugangstech...
Was sind Social Bots?
Was sind Social Bots? Wenn es um neue Begrifflichkeiten geht, ist US-Präsident Donald Trump oft nicht weit. Und auch wenn er den Begrif...
Powerline als Alternative zu WLan
Infos zu Powerline als Alternative zu WLan Auch in einem Zeitalter, in dem in nahezu jedem Haushalt mindestens ein Rechner steht und das Int...
Die grössten Gefahren beim Online-Banking
Übersicht: die größten Gefahren beim Online-Banking Es ist durchaus verständlich, dass immer mehr Bankkunden auf das O...

mehr Artikel

Daten in sozialen Netzwerken löschen - Infos und Tipps Daten in sozialen Netzwerken löschen - Infos und Tipps Heutzutage ist es für viele völlig selbstverständlich, soziale Netzwerke zu nutzen. Auch Foren anzusteuern, um Fragen zu stellen, Meinungen auszutauschen oder sich Ratschläge einzuholen, ist längst normal.   Ganzen Artikel...

Tipps und Infos zum LTE-Netz Tipps und Infos zum LTE-Netz Das Kürzel LTE steht für Long Term Evolution und das LTE-Netz bezeichnet einen Mobilfunkstandard, der häufig auch das 4G-Netz, also Netz der vierten Generation, genannt wird.   Ganzen Artikel...

Die neuesten Wireless Lan Produkte Die 10 neuesten Wireless Lan Produkte Nachdem sich der 11g-Standard und damit die theoretische 54 MBit/s Bandbreite fest im WLAN-Markt etabliert haben und mittelfristig eher nicht mit großartigen Technologiesprüngen zu rechnen ist, setzten die Hersteller in erster Linie auf eigene, meist proprietäre Verbesserungen.Letztlich liegt die Absicht von neuen WLAN-Produkten darin, eine größere Reichweite bei schnellerem Tempo zu erreichen und das zu einem möglichst günstigen Preis für den Endverbraucher.  Ganzen Artikel...

Interessantes und Wissenswertes über Emoticons Interessantes und Wissenswertes über Emoticons  “Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist das Mondgesicht.” Was die meisten noch aus ihren Kindertagen kennen und einst liebevoll mit dem Stift auf Papier gemalt haben, hat längst auch in die digitale Welt Einzug gehalten. Die kleinen Gesichter, die sich aus Satzzeichen zusammensetzen, heißen hier Emoticons und sind die Zeichen, durch die in E-Mails, SMS oder beim Chatten Gefühle ausgedrückt werden.    Ganzen Artikel...



Uebersicht - Wireless Lan Strahlungsleistung Übersicht zur Wireless Lan Strahlungsleistung Auf freier Fläche erreicht die zulässige effektive Strahlungsleistung, kurz EIRP, von handelsüblichen 802.11-WLan-Endgeräten eine Reichweite zwischen 30 und 100 Metern. Sofern die WLan-Endgeräte den Anschluss einer externen Antenne ermöglichen, können bei Sichtkontakt im Freien durch externe Rundstrahlantennen zwischen 100 und 300 Meter überbrückt werden, in geschlossenen Räumen sind im günstigsten Fall bis zu 90 Meter möglich. Dabei wird die Reichweite jedoch immer von den vorhandenen Hindernissen sowie der Art und der Form der Bebauung beeinflusst.   Ganzen Artikel...