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Bluetooth als Ergänzung zu WLAN 

Trotz großer Fortschritte im Bereich des WLANs haben die WLANs nach dem a- und b-Standard nach wie vor das Problem, dass sie keine Sprachdienste umsetzen können. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird versucht, verschiedene Funktechniken miteinander zu verbinden.

Ein Beispiel hierfür ist Bluetooth.

 

Durch Bluetooth können verschiedene Geräte, wie Notebooks, Handys oder PDAs miteinander verbunden werden. So können beispielsweise kabellose Verbindungen zwischen Handy und Headset aber genauso zwischen Maus, Tastatur und Netzwerk hergestellt werden. Die angebotene Palette an unterschiedlichen Geräten, die per Bluetooth miteinander kommunizieren können, ist mittlerweile groß und reicht von Scannern, Digitalkameras, Camcordern oder Uhren bis hin zu Festplatten.

Piconet und Frequenz-Hopping 

Dabei verwendet Bluetooth das gleiche, lizenzfreie und weltweit zugelassene 2,4-GHz- oder ISM-Band wie WLAN. Die nahezu störungsfreie Datenübertragung erreicht die Funktechnik durch ein Frequenz-Hopping, eine Technik, durch die die Übertragungsfrequenz 1600 mal pro Sekunde wechselt, wobei die Datenraten bei maximal 1 MBit pro Sekunde liegen. Das so genannte Piconet, mit dem die Bluetooth-fähigen Geräte zusammenarbeiten, setzt sich aus einem Master und bis zu sieben Slaves zusammen. Der Master steuert unter anderem das Frequenz-Hopping, durch mehrere, sich überlappende Piconets entsteht ein so genanntes Scatternet.

Der Vorteil von Bloototh 

Der große Vorteil von Geräten, die mit Bluetooth arbeiten, liegt darin, dass die Spezifikation offen ist und neben allen Informationen, die für eine Kommunikation aller Geräte weltweit benötigt wird, auch Definitionen für die Entwicklung von Sprach- und Datenanwendungen erhält. Bluetooth ist insofern eine Ergänzung zu WLAN, als dass durch WLAN eher stationäre Verbindungen aufgebaut werden, während Bluetooth in erster Linie für temporäre Anwendungen zum Einsatz kommt.

Die Übertragungsgeschwindigkeit

Allerdings sind der Funktechnik per Bluetooth deutliche Grenzen gesetzt. So beträgt die Reichweite zwischen den jeweiligen Geräten in aller Regel maximal zehn Meter und die verhältnismäßig geringe Geschwindigkeit macht Bluetooth für typische Netzwerkanwendungen eher ungeeignet. Zudem kann Bluetooth, da es auf demselben Frequenzband sendet wie WLAN, negativen Einfluss auf die Übertragungsgeschwindigkeit nehmen.

Thema: Bluetooth und WLan    

 
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